«Sie wissen, dass sie beim FCB einen Vertrag haben»
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Lichtsteiner über FCB-Duo:«Sie wissen, dass sie beim FCB einen Vertrag haben»

Shaqiri, Neuzugänge, Trainer
So sorgt der FC Basel in dieser Saison für Spektakel

Ob es diesmal sportlich klappt beim FCB? Klar ist, dass die Basler gar nicht anders können, als für beste Unterhaltung zu sorgen. Wenn nicht auf, dann neben dem Platz.
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Einer der Neuen, der schon zum Saisonstart in Genf bereit sein könnte: Flügelspieler Asane Sow, hier im Zweikampf mit Justin Oboavwoduo.
Foto: Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Basel: Acht neue Spieler und zwei vielleicht noch unterwegs
  • Frage zu Shaqiris Zukunft: Wird sein Vertrag verlängert?
  • Trainer Lichtsteiner verlangt Geduld – aber gibt es die in Basel?
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Florian RazReporter Fussball

Hereinspaziert in den Zirkus FC Basel! Das Team hat in der Vorbereitung zwar enorme Mühe, Tore zu erzielen. Beim 0:0 gegen Juventus Turin schreibt Philip Otele (27) mit einem miesen Versuch ein weiteres Kapitel der Basler Penaltymisere. Und trotzdem steht fest: Der FCB wird auch in dieser Saison für beste Unterhaltung sorgen. Weil er es gar nicht anders kann. Entweder der FCB lässt auf dem Rasen ein Feuerwerk ab. Oder es brennt daneben.

Drei Punkte, die für eine Basler Spektakelsaison sprechen.

1. All die neuen Spieler

Ende August 2021 erhielt FCB-Präsident David Degen den Übernamen «Deadline-Dave», als Basel am letzten Tag des Transferfensters gleich vier neue Spieler verpflichtete. 2026 sind die Basler früher dran mit ihren Zuzügen. Acht Neue sind bereits da. Möglich, dass im Angriff und hinten links noch etwas geht.

Gekommen sind mit Goalie Jonas Omlin (32) und Stürmer Zan Celar (27) zwei Routiniers, die ihre Klasse schon bewiesen haben. Aber beide sind letzte Saison praktisch ohne Spielpraxis geblieben. Die restlichen Zuzüge sind zwischen 19 und 23 Jahre jung und nicht nach Basel gekommen, weil schon das Kinderbett rotblau bezogen war. Für sie soll Basel zum Sprungbrett werden.

Es sind Spieler darunter, die in der Vorbereitung Hoffnungen geweckt haben: Innenverteidiger Akpe Victory (19) mit seiner Stärke in Luftduellen. Zentrumsspieler Ludwig Malachowski (21) vom schwedischen Sensationsmeister Mjällby mit seinen auslösenden Pässen. Oder Flügel Asane Sow (20) mit viel Speed und Technik.

Lösen sie alle ihr Versprechen ein, ist mit dem FCB sportlich zu rechnen. Es ist aber auffällig, wie sehr Trainer Stephan Lichtsteiner (42) in der Vorbereitung auf Metinho (23) und Otele (27) setzt, die beide als Kandidaten für einen lukrativen Transfer ins Ausland gelten.

2. Shaqiri, der alternde Held

Er steht für Unterhaltung. Entweder Xherdan Shaqiri (34) zwirbelt den Ball mit dem Aussenrist ins Tor. Oder er sorgt sonst für Aufregung. Wie Mitte Juni, zum Start der Vorbereitung. Hier ein Wink mit dem Zaunpfahl in Richtung Kaderplanung: «Auch ich brauche gute Spieler um mich herum.» Dort die feine Andeutung eines denkbaren Abgangs: «Im Fussball ist alles möglich.»

Inzwischen hat sich die Lage etwas beruhigt. Shaqiri ist noch in Basel, er spielt im letzten Test gegen Juventus Turin von Beginn weg. Im Zentrum der Aufmerksamkeit wird er trotzdem bleiben. Schon nur, weil sein Vertrag 2027 ausläuft. Will Shaqiri verlängern? Will der FCB noch einmal verlängern? Will der Trainer, dass der Vertrag verlängert wird?

Es sind Fragen, die so lange für Spannung sorgen werden, bis ein Entscheid gefällt und öffentlich gemacht wird. Klar ist: Es gibt kaum etwas Schwierigeres im Fussball, als einen alternden Helden zu verabschieden, ohne Geschirr zu zerschlagen.

3. Die Trainer-Frage

Die Liebe strömt ihm entgegen. Stephan Lichtsteiner geniesst die Momente in vollen Zügen. Hier ein Foto mit Fan-Schal vor der Fankurve, dort ein Selfie. Das Problem ist: Nicht die Basler feiern ihn. Es sind die Juve-Fans, die nicht vergessen haben, dass Lichtsteiner als Spieler sieben Meistertitel für sie errungen hat.

In Turin haben sie ihn nicht vergessen: Stephan Lichtsteiner, derzeit nicht mehr bei Juve unter Vertrag, sondern beim FC Basel.
Foto: keystone-sda.ch

In Basel dagegen scheint Lichtsteiners Kredit nach einer enttäuschenden Saison schon fast aufgebraucht. Es ist kein Zufall, dass er zwei Tage vor dem Juve-Spiel Sätze sagt wie: «Wichtig ist, dass wir geduldig bleiben und nicht bei den ersten Problemen nervös werden.»

Geduld – das war zuletzt nicht unbedingt die Kernkompetenz des FCB. In den etwas mehr als fünf Jahren unter Degen haben sich acht verschiedene Trainer in Basel versucht. Länger als ein Jahr war nur Fabio Celestini (50) da, der sich mit einem Double verabschiedete.

Ob nun Lichtsteiner auch die Chance erhält, längerfristig zu arbeiten? Alle Anzeichen deuten darauf hin, dass er einen guten Start in die Saison braucht, um sicher im Sattel zu bleiben. Bedeutet: Spannung von der ersten Sekunde an.

Super League 26/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Basel
FC Basel
0
0
0
1
FC Lugano
FC Lugano
0
0
0
1
FC Luzern
FC Luzern
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0
0
1
FC Sion
FC Sion
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0
0
1
FC St. Gallen
FC St. Gallen
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0
0
1
FC Thun
FC Thun
0
0
0
1
FC Vaduz
FC Vaduz
0
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0
1
FC Zürich
FC Zürich
0
0
0
1
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
0
0
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1
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
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0
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1
Servette FC
Servette FC
0
0
0
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
0
0
0
Meisterschaftsrunde
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