Schon vier Trainer weg
Rekordverdächtige Entlassungswelle in der Super League

In der Super League mussten bereits vier Trainer vor dem 1. November gehen, an Halloween erwischt es Giorgio Contini. Diese Entlassungswelle ist rekordverdächtig, doch zur Bestmarke reicht es nicht ganz.
Kommentieren
1/7
Giorgio Contini ist der vierte Super-League-Trainer der Saison, der gehen musste.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Ein Drittel der Super-League-Saison ist vorbei, vier Trainer wurden bereits entlassen
  • Nur in zwei Saisons mussten die ersten vier Trainer früher gehen
  • Marco Schällibaum führt mit fünf frühen Entlassungen die Trainerstatistik an

Wir schreiben den 31. Oktober. Ein Drittel der Super-League-Saison ist schon durch und ein Drittel der Teams hat seinen Trainer bereits entlassen.

Neustes Opfer: Giorgio Contini. YB verkündet die Trennung an Halloween. Der 51-Jährige ist nach Thomas Häberli (51, Servette), Uli Forte (51, Winterthur) und Mitchell van der Gaag (54, FCZ) der vierte Trainer, der seinen Job noch vor dem 1. November verliert. Nur zweimal seit es die Super League gibt (2003/04), mussten die ersten vier Coaches noch früher den Hut nehmen.

Externe Inhalte
Möchtest du diesen und weitere externe Beiträge (z.B. Instagram, X und anderen Plattformen) sehen? Wenn du zustimmst, können Cookies gesetzt und Daten an externe Anbieter übermittelt werden. Dies ermöglicht die Anzeige externer Inhalte sowie von personalisierter Werbung. Deine Entscheidung gilt für die gesamte App und ist jederzeit in den Einstellungen widerrufbar.

Der bisherige Rekord wurde vor zehn Jahren aufgestellt. In der Saison 2015/16 hat der Oktober noch nicht einmal begonnen, da waren die ersten vier Trainer bereits freigestellt. Zuerst wurde Urs Meier beim FCZ entlassen (2. August), dann folgten Forte (YB, 6. August), Jeff Saibene (FCSG, 1. September) und Ciriaco Sforza (Thun) am 30. September 2015.

Keiner musste öfter so früh gehen wie Schällibaum

In der Saison 2012/13 waren am 15. Oktober schon vier Übungsleiter ihren Job los. Speziell: Mit dem damaligen Sion-Coach Michel Decastel wurde am 30. Oktober 2012 noch ein Fünfter vor Halloween entlassen. Schneller kam es vorher und nachher nicht mehr zu fünf Trainerwechsel.

Übrigens: Marco Schällibaum (63) war bislang fünfmal Teil der ersten vier Trainer, die in einer Saison gehen mussten – Rekord. Dahinter folgen Forte, Fabio Celestini und Carlos Bernegger mit je drei Entlassungen. Bei den Klubs ist es beim FC Sion am häufigsten zu einer der vier ersten Trainerentlassungen gekommen – nämlich 17 Mal.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
Was sagst du dazu?
Meistgelesen