Scheiblehner spricht über das GC-Aus
«Mit Blick auf die Tabelle ist es nicht überraschend»

Am Tag nach der Entlassung spricht Gerald Scheiblehner über das Ende seiner GC-Zeit. Er hofft weiter auf die Rettung der Hoppers in dieser Saison.
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Gerald Scheiblehners Zeit bei GC ist nach nicht einmal einer Saison wieder vorbei.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC hat Gerald Scheiblehner am Montagabend entlassen
  • Der Österreicher sagt, warum er trotzdem auf ein Happy-End für GC hofft
  • Scheiblehner erklärt, warum er auch seinem Nachfolger nur Gutes wünscht
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Petar DjordjevicRedaktor Sport

Seit Montagabend ist klar: Gerald Scheiblehner (49) ist nicht mehr länger Trainer der Grasshoppers. Die Zürcher haben im Abstiegskampf die Reissleine gezogen und die Zusammenarbeit mit dem Österreicher nach etwas mehr als acht Monaten beendet.

Am Tag nach der Entlassung sprach Scheiblehner über den Rückschlag. Gegenüber Nau.ch schildert der Österreicher die letzten Stunden: «Die Entscheidung gilt es zu akzeptieren. Es war ein sehr gutes Gespräch, wie immer.»

Auch Scheiblehner selbst wurde demnach am Montagabend über den Entscheid der GC-Bosse informiert. Böses Blut gebe es aber keines. «Jetzt hoffe ich, dass die Mannschaft die Liga hält. Dann hat die Entscheidung auch Sinn gemacht.»

«Man muss als Trainer damit rechnen»

Seit dem Sieg Anfang März gegen Lugano (1:0), der GC wieder näher an die Konkurrenz im Tabellenkeller brachte, reihten die Zürcher zuletzt wieder drei Pleiten aneinander. Vom Barrage-Platz scheint es kein Entrinnen zu geben und von hinten ist nun auch Winterthur wieder näher rangerückt.

Trotzdem ist sich Scheiblehner sicher, dass er alles aus der Mannschaft rausgeholt hat. Dies habe ihm auch GC-Sportchef Alain Sutter (58) bestätigt. Doch die Klub-Führung war offenbar überzeugt, dass die Mannschaft in der letzten Phase einen neuen Impuls braucht. «Mit Blick auf die Tabelle ist es nicht überraschend. Die Rangierung ist nicht so, wie man es sich gewünscht hätte. Darum muss man als Trainer auch immer ein Stück weit damit rechnen», erklärt Scheiblehner.

Bei GC übernimmt nun mindestens bis zum Ende der Saison Gernot Messner (45) den Trainer-Job. Gerald Scheiblehner selbst hatte ihn noch vor wenigen Monaten in den Klub geholt. Für schlechte Gefühle sorgt das aber nicht. «Das kann man von aussen so betrachten. Für ihn ist es eine sehr gute Chance, sich zu beweisen. Ich gönne ihm diese Chance.»

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
30
38
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
1:0
30
24
57
3
FC Lugano
FC Lugano
0:1
30
9
49
4
FC Basel
FC Basel
30
6
49
5
FC Sion
FC Sion
30
9
45
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
30
5
45
7
FC Luzern
FC Luzern
30
2
36
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
30
-4
36
9
Servette FC
Servette FC
30
-8
33
10
FC Zürich
FC Zürich
30
-17
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
30
-18
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
30
-46
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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