Marathon-Mann weiter angeschlagen
FCSG-Coach Maassen leidet unter FCL-Fluch

Weshalb Luzern der Angstgegner des FC St. Gallen ist. Was den Espen für das Heimspiel am Sonntag Hoffnung macht und wie die Personalsituation aussieht.
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In bislang acht Spielen gegen den FCL gabs für Enrico Maassen nichts zu holen.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • St. Gallen empfängt Luzern am Sonntag um 16.30 Uhr zum Derby
  • Espen seit 2023 ohne Sieg gegen Luzern: 4 Niederlagen, 4 Remis
  • 70 Super-League-Duelle: Luzern führt mit 30 Siegen, St. Gallen 19
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Die Vorfreude auf das Säntis-Pilatus-Derby, eines der heissesten Spiele der Super League, steigt! Fast immer, wenn der FC St. Gallen in den letzten Jahren gegen Luzern spielte, flogen auf und neben dem Platz die Fetzen. Das lag in erster Linie daran, dass mit Mario Frick ein Mann an der Seitenlinie stand, der keinen Hehl daraus machte, wie sehr ihm die Ostschweizer auf den Wecker gehen. Siege gegen die Espen wurden gefeiert wie Meistertitel, seit August 2023 haben die Luzerner nicht mehr gegen ihren Erzrivalen verloren. Seither gabs in acht Spielen vier Siege für die Innerschweizer und vier Unentschieden. Gegen keine andere Mannschaft hat FCSG-Coach Enrico Maassen mehr Mühe, bloss drei Zähler in sechs Spielen. Insgesamt trafen die Luzerner und die St. Galler in der Super League 70 Mal aufeinander, der FCL führt mit 30 Siegen gegenüber 19 Erfolgen der Espen.

Die grosse Frage

Wie gehts dem Marathon-Mann? In der letzten Saison stand Dauerläufer Carlo Boukhalfa praktisch immer auf dem Rasen, nun reichts in der aktuellen Spielzeit bislang bloss für drei Teileinsätze. Anfang Sommer schlug sich der 27-Jährige mit Knieproblemen herum, nun kommen muskuläre Beschwerden hinzu. Gut möglich, dass Coach Enrico Maassen deshalb auch am Sonntag auf seinen wertvollen Mittelfeldspieler verzichten wird. Weil der Trainer im Zweifelsfall lieber wartet, als seine angeschlagenen Spieler zu früh zu forcieren. Dasselbe gilt für Tom Gaal, der noch immer die Nachwehen seiner «Tomate» spürt. Wieder fit ist dagegen Colin Kleine-Bekel, der nach seinem Aussenbandriss am Donnerstag in Tiraspol ein zehnminütiges Comeback gegeben hat.

Gesagt ist gesagt

«Es ist unser Job als Trainerteam, die fittesten Spieler aufzustellen – nicht nur in den Beinen, sondern auch in der Birne», sagt Enrico Maassen zum Thema Doppelbelastung. Bislang ist ihm das ziemlich gut gelungen, die Rotation funktioniert. Es gibt nur einen einzigen Spieler, der bislang in allen fünf Duellen über 90 Minuten auf dem Rasen gestanden hat: Chima Okoroji.

Die Blick-Prognose

Im Vergleich zu Vulkan Mario Frick wirkt Nachfolger Jörg «Udo» Portmann eher wie ein in sich ruhender Bergsee. Weder die Diskussion um seinen Flutschfinger-Goalie Simon Simoni, noch der schwache Saisonstart scheinen den neuen FCL-Trainer zu beunruhigen. Nun aber wartet mit dem FCSG der Erzrivale. Auswärts. Vor vollem Haus. Und mit ihm eine Mannschaft, die das Feuer von Beginn an zünden wird. Ob die Innerschweizer bereit sein werden für diese Intensität? Für diese Emotionen? Zweifel sind angebracht, zumal mit Freimann und Owusu zwei wichtige Spieler gesperrt fehlen. Auch deshalb spricht viel dafür, dass Enrico Maassen seinen ersten Sieg gegen den FCL feiern darf. Auch weil der Espen-Coach in sein neuntes Duell mit dem Erzrivalen steigt. Und das Derby für Portmann Neuland ist.

Mögliche Aufstellung

Zigi; Ruiz, Stanic, Okoroji; Daschner; Vandermersch, Görtler, Frokaj, Owusu; Hunziker, Baldé.

Wer fehlt?

Ambrosius, Efekele, May, Neziri, Scherrer, Weibel (alle verletzt). Boukhalfa, Gaal, Stanic (alle fraglich).

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 2 Runden:

  1. Besio 5,0
  2. Watkowiak 5,0
  3. Hunziker 4,5

Hier gehts zur Übersicht aller FCSG-Noten.

Der Schiedsrichter

Alessandro Dudic wird das Spiel leiten, ihm zur Seite stehen Nicolas Müller und Leroy Hartmann. Vierter Offizieller ist Logan Berchier, im VAR-Room sitzt Sven Wolfensberger.

Der Gegner

Der FC Luzern ist mit zwei Niederlagen in die neue Saison gestartet. Deshalb steht Portmann bereits jetzt in der Bringschuld – das ist das Luzern-Inside.

3

Runde

Sa., Lausanne – YB, 18 Uhr
Sa., Servette – GC, 20.30 Uhr
So., Lugano – FCZ, 14.00 Uhr
So., FCB – Thun, 16.30 Uhr
So., St. Gallen – Luzern, 16.30 Uhr
So., Sion – Vaduz, 16.30 Uhr

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
2
8
6
2
FC Lugano
FC Lugano
2
4
6
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
2
2
6
4
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
2
1
4
5
FC Sion
FC Sion
2
1
3
6
FC Zürich
FC Zürich
2
0
3
7
FC Basel
FC Basel
2
0
3
8
FC Thun
FC Thun
2
-4
3
9
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
2
-3
1
10
FC Vaduz
FC Vaduz
2
-2
0
11
Servette FC
Servette FC
2
-2
0
12
FC Luzern
FC Luzern
2
-5
0
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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