«Im Letzi liess man es laufen – es gibt keine klare Linie»
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Forte über VAR-Entscheid:«Im Letzi liess man es laufen»

Nach wiederholter Schiri-Kritik
Winti-Coach Uli Forte kommt um Sperre herum

Uli Forte wird nach seiner Schiri-Kritik freigesprochen. In Zukunft muss der Winti-Trainer aber besser aufpassen, erklärt der Disziplinarrichter.
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Winterthurs Trainer Uli Forte wird von der Liga freigesprochen.
Foto: Claudio Thoma/freshfocus

Darum gehts

  • Uli Forte wird nach Kritik am VAR nicht gesperrt
  • Disziplinarrichter warnt Forte vor weiteren ähnlichen Äusserungen
  • Forte wurde im Februar nach Schiri-Schelte für zwei Spiele gesperrt
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Uli Forte wird nicht gesperrt. Das hat der Disziplinarrichter der Swiss Football League (SFL) entschieden. Am Montag wurde ein Verfahren gegen den Winterthur-Coach eröffnet, weil er nach der 2:3-Heimniederlage gegen Sion am Sonntag öffentlich gegen VAR Nico Gianforte schoss. 

«Herr Gianforte hat unser Spiel ein weiteres Mal verpfiffen. Im Letzigrund am Abend zuvor wird alles laufen gelassen, und hier wird das 2:1 zurückgenommen? Das geht nicht. Das ist keine Linie. Wir krampfen die ganze Woche und sind am Ende die, die ohne Punkte dastehen. Es fängt wieder so an, wie es letzte Saison war. Muss ich jetzt wieder Sperren einfangen?», redete sich Forte gegenüber Blue in Rage. Auch gegenüber Blick klang es ähnlich. 

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Highlights im Video:Lukembila übertölpelt Goalie Kapino mit Bogenlampe

Um die erwähnte Sperre kommt der Zürcher herum – anders als im Februar. Damals wurde er nach einer verschwörungstheoretisch angehauchten Schiri-Schelte – «wenn die Liga will, dass wir nicht mehr in der Super League sind, dann müssen sie es einfach sagen» – für zwei Spiele gesperrt

Auch diesmal war es knapp: «Die Äusserung des Disziplinarbeklagten liegt an der äussersten Grenze des Tolerierbaren», erklärt der Disziplinarrichter. Bei weiteren kritischen Aussagen müsse Forte von nun an Vorsicht walten lassen, da bei weiteren ähnlichen Vorkommnissen von bewussten Unterstellungen ausgegangen werden könnte. 

«Der VAR ist dauernd auf der Suche nach Fehlern»
2:22
Meier über Schättin-Rot:«Der VAR ist dauernd auf der Suche nach Fehlern»

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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