Darum gehts
- Servette sucht neue Nummer 1, Jérémy Frick wird auf die Bank verbannt
- Sportdirektor Williams: Entscheidungen nötig, Fricks Niveau nicht ausreichend für Ziele
- Frick bleibt Identifikationsfigur, Reaktion auf Entscheidung ungewiss
Servette-Coach Jocelyn Gourvennec wollte sich am Freitag nicht zu weit aus dem Fenster lehnen, als Blick ihm die Torwartfrage stellte. «Es ist für alle besser, wenn es in einem Verein eine klar festgelegte Nummer 1 gibt. Es ist besser für die Torhüter, für den Torwarttrainer, für die Mannschaft und für mich», erklärte er lediglich.
Drei Tage später ist der Grund für Gourvennecs Zurückhaltung bekannt: Der Verein hat beschlossen, eine neue Nummer 1 zu suchen. Dies bedeutete, dass Jérémy Frick auf die Bank verbannt wird. Gourvennec wollte mit seiner ausweichenden Haltung wohl seinen Captain, der seit dem verletzungsbedingten Ausfall von Joël Mall – Mall verlässt den Klub im Sommer – Stammspieler ist, für den Rest der Saison schützen.
Williams spricht Klartext
Am Montag war John Williams etwas auskunftsfreudiger. Von Blick auf den Wettbewerb unter den Torhütern angesprochen, ging der neue Sportdirektor der Genfer zunächst auf die Linie seines Trainers. Er versicherte, dass es eine klare Hierarchie geben müsse. «Sonst kann es nicht funktionieren», sagte er.
Dann aber wird er klarer: Servette werde einen neuen Goalie holen, so Williams.
«Natürlich ist nicht immer angenehm, wenn man Entscheidungen treffen muss. Aber wenn es einfach wäre, könnte jeder diesen Beruf ausüben. Es gibt Entscheidungen, die man treffen muss. Entscheidungen, die angenommen werden. Wir haben eine sportliche Einschätzung zu Jérémys Niveau und von dem, wohin wir gehen wollen, vorgenommen. Und wir haben uns gesagt, dass wir etwas ändern müssen», erklärte der Brite.
Hat er keine Angst davor, eine unpopuläre Entscheidung zu treffen? Sowohl in der Umkleidekabine als auch bei den Zuschauern ist Frick eine Identifikationsfigur. Williams: «In einem Fussballverein muss man mutig sein und gegen jede Art von Populismus vorgehen. Fussball besteht aus elf Spielern auf dem Platz, und was ausserhalb des Platzes passiert, hat keinen Einfluss auf die Ergebnisse.»
Eine Frage bleibt natürlich: Wie wird Frick die Tatsache aufnehmen, dass er definitiv auf die Bank muss? Die Antwort darauf hat im Moment nur er selbst.
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Nutze das Feature «Follow My Team» für Fussball- und Eishockey-Fans. Folge deinem Lieblingsverein ganz egal ob Super League oder National League – oder etwa auch bei den Nationalteams und in den internationalen Top-Ligen. So erhältst du personalisierte Inhalte, jedes Spiel live aufs Handy und verpasst keine Story mehr. Jetzt followen!
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 36 | 33 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 36 | 23 | 66 | |
3 | FC Lugano | 36 | 13 | 63 | |
4 | FC Sion | 36 | 23 | 61 | |
5 | FC Basel | 36 | 3 | 56 | |
6 | BSC Young Boys | 36 | 6 | 51 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 36 | 6 | 47 | |
2 | Servette FC | 36 | 4 | 47 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 36 | -10 | 42 | |
4 | FC Zürich | 36 | -20 | 38 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 36 | -29 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 36 | -52 | 23 |

