«Ich muss mehr Chancen kreieren»
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Muci selbstkritisch:«Ich muss mehr Chancen kreieren»

«Macht mich stolz»
Darf Scheiblehner mit GC-Remis wirklich zufrieden sein?

GC ist beim 1:1 in Thun der erste Klub, der dem Aufsteiger Punkte abknöpft. Aber auch der Klub, der fünf Wochen nach Saisonstart weiterhin ohne Sieg dasteht. Sind die Reaktionen zu positiv?
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Die Intensität der Hoppers wie Giandomenico (r.) in Thun (hier Matoshi): Zufriedenstellend. Und sonst?
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC-Trainer Scheiblehner spricht sogar davon, «stolz» zu sein
  • Darf er das? GC liegt noch ohne Sieg im Tabellenkeller
  • In Thun blitzen aber tatsächlich mehrere Lichtblicke hervor
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

GC hat es geschafft, dem verblüffenden Aufsteiger einen Teil seiner Wunderwaffe zu entziehen. Die Berner Oberländer machten aus wenig Ballbesitz durch umso schnörkelloser vorgetragene Angriffe stets sehr viel. Was aber, wenn Thun plötzlich 59 Prozent Ballbesitz und mehr Zeit hat, etwas zu kreieren, wie gegen GC? Es schaut ein 1:1 heraus.

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«Es war genau das Spiel, das wir erwartet haben», sagt GC-Coach Gerald Scheiblehner (48). Wenig Kunst – viel Intensität. «Es kann sein, dass ich das durch die Vereinsbrille sehe, aber ich denke, dass es für beide Mannschaft ein verdienter Punkt war und beide zufrieden sein können.» 

Thun lebt die Unzufriedenheit vor

Thun-Trainer Mauro Lustrinelli (49) sieht es ganz anders: «Es ist schön, wenn ich nach dem Spiel in die Kabine komme, und die Spieler sind enttäuscht.» Das ist aufgrund des Spielverlaufs mit dem spät vergebenen Sieg (1:1 in 84.) nachvollziehbar. Aber mehrere solcher Aussagen zeugen von einem neuen Thuner Selbstverständnis.

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Die Frage: Täten die Hoppers nicht gut daran, nach diesem Unentschieden ebenfalls unzufrieden sein – zumal der Juli und August verstrichen sind, ohne dass sie einen ersten Sieg eingefahren haben?

«Das macht mich auch stolz»

Es klingt ganz anders im GC-Lager. Scheiblehner: «Wie viel Chaos wir vor acht, neun Wochen am Platz hatten gegenüber dem, wie organisiert die Truppe heute aufgetreten ist, auswärts und beim FC Thun, der nicht zu Unrecht Tabellenführer ist, dann macht mich das auch stolz. Wir sind heute nach dem 0:1 mental nicht weggebrochen.»

Schwierige Phasen zum Saisonbeginn? Davon will Scheiblehner nichts wissen. «Das haben wir gar nicht gehabt, denn wir haben gewusst, worauf wir uns einlassen. Und zwar auf eine sehr junge Mannschaft, Alain Sutter hat es sogar als Hochrisikostrategie eingestuft.» Ende Juli äusserte sich der Sportchef ausführlich im Blick-Interview.

Die Lichtblicke? Marques, Creti, Paloschi – und Abrashi

Scheiblehner ist auch selbstkritisch. «Nach Ballgewinnen ist es entscheidend, was wir machen. Da waren wir heute viel zu ungenau.» Alarmierend sollte ebenfalls sein, wie harmlos GC zeitweise offensiv auftrat und wie dominant der Aufsteiger Thun sein Spiel aufrollen konnte. Oder wie Sturmspitze Muci vorne hilflos in den Seilen hing.

Aber in der Stockhorn Arena gab es auch Hopper-Lichtblicke. Neben Ausgleichsschütze Pantaleo Creti (17) einen zweiten italienischen Teenager. Das Lob von Chef Scheiblehner: «Die Burschen sind sehr jung. Dorian Paloschi hat mit 19 Jahren eine überragende Leistung als Innenverteidiger geboten.» Tatsächlich glänzt der Zuzug aus der Milan-Akademie mit einigen gelungenen Klärungsaktionen.

Eigengewächs Samuel Marques (20) schien zusätzlich beflügelt vom ersten Aufgebot der Schweizer U21-Nati. Am Montag rückt er zusammen mit Tim Meyer (21) in Regensdorf ein. Und: Leithammel Amir Abrashi (35) zeigt sich in Thun auf der Haupttribüne als äusserst aufmerksamer, aktiver Zuschauer – er dürfte nach der Nati-Pause wieder zurück von seiner Muskelverletzung sein.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
31
37
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
31
23
56
3
FC Basel
FC Basel
31
8
52
4
FC Lugano
FC Lugano
31
10
51
5
FC Sion
FC Sion
31
9
46
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
31
5
46
7
FC Luzern
FC Luzern
31
6
39
8
Servette FC
Servette FC
31
-3
36
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
31
-8
36
10
FC Zürich
FC Zürich
31
-16
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
31
-23
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
31
-48
19
Meisterschaftsrunde
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