Lausannes Transferzeugnis
Sanches-Abgang als grosser Dämpfer – wer sich auf Nati-Radar spielen kann

Abgänge von Leistungsträgern und ein Juwel, das innerhalb der Liga wechselt. Dennoch qualifizierte sich Lausanne für den Europacup und fand einen neuen Abwehrchef. Hier kommt das Transferzeugnis von Lausanne-Sport.
Kommentieren

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
Die Zusammenfassung von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast.

Der Königstransfer

Bryan Okoh. Der 22-jährige Schweizer ist nach dem Abgang von Noë Dussenne bereits zum Abwehrchef von Lausanne avanciert. Der endlich fitte Innenverteidiger hat einen starken Saisonstart hingelegt, überzeugte vor allem auch auf internationaler Bühne. Wenn sein Körper mitspielt, dürfte er schnell wieder ein Thema für die Schweizer Nati werden.

1/7
Neuzugang Bryan Okoh avancierte in Lausanne bereits zum Abwehrchef.
Foto: Pascal Muller/freshfocus

Der schmerzhafteste Abgang

In dieser Kategorie gibt es viele Kandidaten wie Noë Dussenne (33), Kaly Sène (24) oder Teddy Okou (27). Doch der Abgang, der den Fans am meisten wehtut, ist jener von Alvyn Sanches (22). Das Juwel wechselte für rund fünf Millionen zu YB. Der Vertrag des Offensivspielers lief im kommenden Sommer aus, die Waadtländer holten immerhin noch ein paar Millionen raus. Schmerzhaft bleibt der Abgang dennoch.

Der Ladenhüter

Der grösste Ladenhüter war Konrad de la Fuente (24), der in letzter Minute nach Spanien abgeschoben werden konnte. Und auch für den österreichischen Linksverteidiger Manuel Polster (22) fand man noch einen Abnehmer. Er wird nach Nyon verliehen.

Die ungelöste Frage

Ist die Mannschaft bereit, auf drei Hochzeiten zu tanzen? Die Startelf sieht gut aus, ob Lausanne in der Conference League, der Super League und im Cup mit der gleichen Intensität spielen kann, ist aber fraglich. Es scheint zumindest ein Verteidiger zu fehlen.

Die Sportchef-Note: 4

Die Verletzung von Alvyn Sanches kam zum ungünstigen Zeitpunkt, dennoch konnte Stéphane Henchoz (51) keine Vertragsverlängerung erzielen und musste sein Juwel ziehen lassen. Der Zeitpunkt der Abgänge von Kaly Sène und Noë Dussenne mitten in der Europacup-Quali waren zudem ungünstig. Und Lausanne hat viele Spieler nur ausgeliehen.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
38
28
75
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
38
25
70
3
FC Lugano
FC Lugano
38
17
67
4
FC Sion
FC Sion
38
23
63
5
FC Basel
FC Basel
38
-3
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
38
11
55
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
38
10
53
2
Servette FC
Servette FC
38
8
53
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
38
-14
42
4
FC Zürich
FC Zürich
38
-23
38
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
38
-26
33
6
FC Winterthur
FC Winterthur
38
-56
23
Relegation Play-Offs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
Was sagst du dazu?
Liebe Leserin, Lieber Leser
Der Kommentarbereich von Blick+-Artikeln ist unseren Nutzern mit Abo vorbehalten. Melde dich bitte an, falls du ein Abo hast. Noch kein Blick+-Abo? Finde unsere Angebote hier:
Hast du bereits ein Abo?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen