Ein Abgang schmerzt besonders
Viele Downgrades sorgen für ein ungenügendes FCZ-Transferzeugnis

Ein Königstransfer, der noch lange nicht spielen kann. Zugänge, die schwächer wirken als ihre Vorgänger. Und eine Frage: Wie lange, bis das alles zusammenpasst? Das war der Transfersommer des FC Zürich.
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Königstransfer mit Pferdefuss, beziehungsweise gerissener Achillessehne: Juan José Perea.
Foto: keystone-sda.ch

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Florian RazReporter Fussball

Der Königstransfer

Juan José Perea (25) hat schon bewiesen, dass er in der Super League für den Unterschied sorgen kann. Das Problem ist, dass der FCZ den Stürmer nur vom VfB Stuttgart übernehmen konnte, weil er sich im März die Achillessehne gerissen hat. Eine Verletzung, nach der es bis zu zwölf Monate für eine Rückkehr auf den Platz dauern kann.

Der schmerzhafteste Abgang

Er war einmal einer der besten zentralen Mittelfeldspieler der Liga, dann mochte er den Vertrag mit dem FCZ nicht verlängern und wurde auf Eis gelegt. Heute ist Ifeanyi Mathew (28) ohne Klub – und der FCZ steht ohne einen Achter von seiner Klasse da.

Der Ladenhüter

Zum Trainingsauftakt verkündete Sportchef Milos Malenovic zur Zukunft von Nemanja Tosic (28): «Es deutet auf einen Transfer hin.» Heute ist Tosic noch immer in Zürich – und auf der Linksverteidigerposition die Nummer 4 hinter Milan Rodic (34), Junior Ligue (20) und Neil Volken (18).

Die ungelöste Frage

Wie lange dauert es, bis das alles zusammenwächst? Zum Trainingsauftakt wurde dem neuen Trainer Mitchell van der Gaag (53) ein Kessel voller FCZ-Nachwuchsspieler hingestellt. Dann kamen nach dem Saisonstart doch noch fünf Ausländer aus fünf verschiedenen Ligen. Van der Gaag merkte öffentlich an, eigentlich könne er seine Arbeit jetzt von neuem beginnen. Und von all den klubeigenen Talenten ist zuletzt noch genau für Cheveyo Tsawa (18) ein Plätzchen auf dem Feld übrig geblieben.

Die Sportchef-Note: 3

Man merkt, dass FCZ-Sportchef Milos Malenovic mit einem Sparauftrag unterwegs war. Linksverteidiger Rodic ist solide. Von Rechtsverteidiger Livano Comenencia (21) wird in Italien Gutes erzählt. Der Rest der Zugänge wirkt bislang wie ein Downgrade. Im Zentrum ist Nelson Palacio (24) noch kein Mathew. In der Innenverteidigung scheint Jorge Segura (28) instabiler als Nikola Katic (28). Auf dem Flügel wirkt Matthias Phaëton trotz seiner Tore gegen Winterthur weniger wirblig als Mounir Chouiar (26). Und Stürmer Philippe Keny (26) holt sich gleich eine Rotsperre. Vielleicht entwickeln sich all diese Spieler ja noch in die richtige Richtung. Nötig wäre es.

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
35
35
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
35
22
63
3
FC Lugano
FC Lugano
35
14
63
4
FC Sion
FC Sion
35
21
58
5
FC Basel
FC Basel
35
6
56
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
35
3
48
Champions League-Qualifikation
Conference League Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
35
6
46
2
Servette FC
Servette FC
35
4
46
3
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
35
-9
42
4
FC Zürich
FC Zürich
35
-21
35
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
35
-28
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
35
-53
20
Relegation Play-Offs
Abstieg
In diesem Artikel erwähnt
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