Nach dem desolaten Cup-Aus im Halbfinal gegen Challenge-Ligist Stade-Lausanne-Ouchy hat es den GC-Fans gereicht. In einer Mitteilung sprachen sich die Hoppers-Anhänger deutlich gegen die US-Besitzer aus. Zur Schau getragen wurde der Protest am letzten GC-Heimpsiel gegen Luzern, als die Fans in ihrer Kurve die unmissverständliche Botschaft «FUCK OFF LAFC» montierten.
Jetzt, zwei Tage später, melden sich die US-Besitzer mit einem Statement, das sowohl in Englisch, wie auch in Deutsch verfasst wurde. Und die Worte aus Kalifornien sind deutlich.
«Wir verstehen die Frustration über die sportliche Situation und teilen diese auch. Der Club befindet sich nicht dort, wo wir ihn haben möchten. Das ist schmerzhaft, für uns und unsere Fans», steigen die Verantwortlichen von LAFC in das offizielle Statement ein. Auf den Vorwurf der Fans, dass im Verein nichts passiere, reagieren die Kalifornier entschieden.
«Es bleibt die finanzielle Realität, dass die laufenden Kosten die aktuellen Einnahmen weiterhin übersteigen und der Verein auf fortlaufende externe Unterstützung angewiesen ist, um im Profifussball überleben zu können.» Bei der Übernahme sei man sich bewusst gewesen, dass die Wende schwierig und langwierig sein werde. «Wir haben unterschätzt, wie sehr» räumen die Eigentümer ein. Daher sei man nicht zufrieden, wie man heute dastehe – weder in der Tabelle noch kommerziell.
Eigentümer rufen zu Gesprächen auf
Dann folgen noch brisantere Worte: Wie die Besitzer durchblicken lassen, ist man bereit, das Abenteuer bei GC nach nur etwas mehr als zwei Jahren wieder zu beenden. «Wir möchten deshalb klar festhalten, dass wir offen für Gespräche über einen Teil- oder Vollverkauf der GFAG (Anm. d. Redaktion: die Grasshoppers Fussball AG) sind, sofern die langfristige Nachhaltigkeit des Clubs sichergestellt ist.»
Sie betonen aber, dass bei einem bedingungslosen Rückzug ihrerseits die Stellen der rund 150 Mitarbeitenden in Gefahr seien. «Ohne fortlaufende Investitionen seitens der Eigentümer kann die GFAG nicht als professionelle Fussballorganisation weiterbestehen.»
Wenn das der Wunsch der Fans sei, wäre man auch zu Gesprächen darüber bereit, heisst es weiter. Zu solchen laden die Investoren den Anhang ein und verweisen darauf, dass der Fokus derzeit aber voll den «verbleibenden Saisonspiele und den Klassenerhalt des Clubs zu sichern» liege.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 34 | 37 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 34 | 25 | 63 | |
3 | FC Lugano | 34 | 13 | 60 | |
4 | FC Sion | 34 | 18 | 55 | |
5 | FC Basel | 34 | 4 | 53 | |
6 | BSC Young Boys | 34 | 4 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 34 | 4 | 43 | |
2 | Servette FC | 34 | 2 | 43 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 34 | -7 | 42 | |
4 | FC Zürich | 34 | -21 | 34 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 34 | -26 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 34 | -53 | 19 |
