FCZ-Kamberi erfährt von Blick-Reporter von Perea-Vertragsauflösung
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«Ist es offiziell?»:FCZ-Kamberi erfährt von Blick-Reporter von Perea-Vertragsauflösung

Ist der Deutsche der Nächste, der aus dem Team fliegt?
FCZ-Trainer Koller mit harten Worten an Routinier Hack

Schwierige Tage für die erfahrenen FCZ-Ausländer: Der Vertrag mit Perea ist aufgelöst. Nach dem 2:2 gegen GC analysiert Trainer Koller Abwehrspieler Hack in Grund und Boden. Und Stürmer Kény kommt nur von der Bank.
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«Was habe ich davon, wenn ich eine Legende bin?» FCZ-Trainer Marcel Koller hat gerade andere Sorgen als sein Ruf bei den GC-Fans
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Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Marcel Koller erlebt als FCZ-Trainer ein 2:2 im Zürcher Derby
  • Koller kritisiert Abwehrspieler hart
  • Juan José Perea verlässt den FC Zürich endgültig
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Florian RazReporter Fussball

Nein, Marcel Koller (65) mag da jetzt wirklich nichts Grosses draus machen. Ja, er hat zum ersten Mal an einem Zürcher Derby für die andere Seite gearbeitet. Als Trainer des FC Zürich gegen seinen Stammklub, die Grasshoppers.

Aber auf die Frage, wie das denn so gewesen sei, antwortet er so staubtrocken, dass es schon fast eine Kunstform ist: «Es war nicht anders als sonst. Ich bin dagestanden und wollte das Spiel gewinnen.»

«Was habe ich davon, wenn ich eine Legende bin?»

Und trotzdem: Ein kleiner Wackler unterläuft ihm dann doch in der Medienrunde nach dem nervenaufreibenden 2:2. «Nach zehn Minuten hätte es schon 2:0 für den FCZ heissen können», sagt Koller. Wer das Spiel gesehen hat, weiss: Er kann nur GC gemeint haben.

Aber das ist unbedeutender Kleinkram. Genau wie die Frage, ob er mit seiner Arbeit als FCZ-Trainer seinen Status als GC-Legende beschädige. «Was habe ich davon, wenn ich eine Legende bin?», fragt er bloss.

Pllana köpfelt GC in letzter Sekunde zum Ausgleich
4:19
Highlights im Video:Pllana köpfelt GC in letzter Sekunde zum Ausgleich

Viel mehr beschäftigt ihn der Auftritt seiner Mannschaft an diesem Samstagabend. «Wir hatten heute einen Rückfall», stellt er fest: «Die Spieler müssen viel konzentrierter sein. Im Training – und im Spiel.» Natürlich denkt er da an die 96. Minute, in der vor allem Mohamed Bangoura (20) und Doron Lichtenstein (20) beim 2:2 den Schlaf der Gerechten schlafen.

Aber er muss auch Alexander Hack (32) im Kopf haben. Der Deutsche mit der Erfahrung von 133 Bundesliga-Spielen sollte eigentlich der defensive Fels in der Brandung sein. Und der Mann, der die ersten Pässe aus der FCZ-Abwehr spielt. Bloss begeht er derzeit so viele Fehler, dass er zum Sicherheitsrisiko wird.

Genau so sagt es Koller nach dem Schlusspfiff: «Er hatte im Spielaufbau viele Fehlpässe drin. Wenn du der letzte Mann bist oder in der letzten Reihe stehst, wird es jedes Mal gefährlich. Das kann tödlich sein, wenn der Gegner den Ball abfängt und schnell nach vorn spielt.» Die Lösung zur Pause: «Ich habe ihn ausgewechselt.»

Ist er der Nächste, der seinen Platz verliert?

Koller analysiert Hack also in Grund und Boden. Und zieht zum zweiten Mal in Serie Leandro Schödler (20) aus dem defensiven Mittelfeld zurück in die Innenverteidigung. Das hat er schon beim 3:2-Sieg in Lausanne getan. Es spricht einiges dafür, dass Hack aus dem Team rotiert wird.

Es wäre der nächste Routinier, der seinen Platz verliert. Wenn auch nicht ganz so endgültig wie Juan José Perea (26). Aber Hack hat sich auch nicht mit dem Trainer angelegt, wie das der kolumbianische Stürmer getan hat.

Wie von Blick angekündigt, wird Perea nach dem Eklat in Lausanne nie mehr für den FCZ spielen. Koller bestätigt das vor dem Spiel im Interview mit Blue: Perea und der Klub haben den Vertrag aufgelöst. Captain Lindrit Kamberi (26) erfährt erst nach dem Schlusspfiff von Pereas Abgang, als er von Blick darauf angesprochen wird.

Die erfahrenen Ausländer haben es schwer

Die Vertragsauflösung hat den Vorteil, dass Perea trotz geschlossener Transferfenster einen neuen Klub finden kann. Und im Home of FCZ gibt es einen Unruheherd weniger.

Ruhig muss es deswegen noch lange nicht werden beim FCZ. Da ist schliesslich nicht nur der Fall Hack. Mit Philippe Kény (27) sitzt der Mann gegen GC zu Beginn nur auf der Bank, der sich garantiert als Nummer 1 im Sturm sieht. Und Valon Berisha (33) wird zum dritten Mal nicht einmal eingewechselt.

Es sind gerade schwierige Tage für die erfahrenen FCZ-Ausländer.

Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
BSC Young Boys
BSC Young Boys
7
12
15
2
FC Lugano
FC Lugano
0:1
6
10
15
3
FC Basel
FC Basel
1:0
7
3
13
4
FC Sion
FC Sion
2:1
6
3
12
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
6
1
10
6
FC Luzern
FC Luzern
7
-3
9
7
FC Thun
FC Thun
1:2
6
-6
7
8
FC Zürich
FC Zürich
7
-7
7
9
FC Vaduz
FC Vaduz
7
-1
6
10
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
7
-3
6
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
6
-5
5
12
Servette FC
Servette FC
6
-4
4
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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