«Hat bei uns keinen Platz»
Hitlergrüsse vor Léman-Derby – Lausanner Fanszene reagiert

Vor dem Genfersee-Derby zwischen Lausanne und Servette am Sonntag fielen einige Personen beim Lausanner Fanmarsch mit rechtsextremen Symbolen auf. Die Fanszene verurteilt das Verhalten aufs Schärfste.
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Beim Lausanne-Fanmarsch wurden am Samstag Hitlergrüsse gezeigt. Die Fankurve Kop Sud verurteilt das Verhalten.
Foto: keystone-sda.ch
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Das Genfersee-Derby zwischen Lausanne und Servette (0:1) am Sonntag sorgte vor allem aufgrund der Ereignisse neben dem Platz für Schlagzeilen.

Beide Fankurven boykottierten das Spiel, weil sie mit dem Verhalten der Sicherheitskräfte nicht einverstanden waren.

Nach dem Spiel warfen vermummte Genfer Fans am Lausanner Hauptbahnhof Pyrotechnik in Richtung der Polizei. Basierend auf dem Kaskadenmodell haben die Vorfälle Folgen für die Servette-Spiele gegen YB (19. September) und Sion (10. Oktober).

Hitlergrüsse beim Lausanne-Fanmarsch

Und auch aufseiten der Waadtländer sorgt das Verhalten einiger Anhänger für Aufruhr. Wie «20 Minuten» berichtet, wurden vor dem Spiel beim Fanmarsch im Stadtzentrum neben dem Einsatz von Pyrotechnik Hitlergrüsse gezeigt.

Die Kop Sud verurteilte die Vorkommnisse in einer Mitteilung auf Instagram vom Mittwoch aufs Schärfste. «Wir werden die Gesten weder verleugnen noch gutheissen, denn sie haben bei uns keinen Platz», schreiben die Lausanne-Fans. «Der Hitlergruss ist keine Geste, die man als Witz, Trunkenheit oder im Gruppenzwang abtun kann. Er spiegelt eine Ideologie wider, die auf Rassismus, Antisemitismus und Hass basiert.»

Vermehrt rechtsextreme Symbole in der Stadt

In Lausanne kam es bereits am Wochenende zuvor zu einem Zwischenfall mit Neonazis, die den Hitlergruss zeigten. Es kam zu Festnahmen dreier Schweizer im Alter von 15, 16 und 19 Jahren.

Die vermehrte Verbreitung von rechtsextremem Gedankengut beobachtet auch die Lausanner Fanszene. «Seit einiger Zeit beobachten wir auf unserer Tribüne und auch in der Stadt allgemein, dass bestimmte Ideen, Symbole und Haltungen der extremen Rechten versuchen, in unserem Umfeld Fuss zu fassen. Wir wollen diese nicht und werden ihnen entschieden entgegentreten.»

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Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
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0:0
12
7
23
4
FC St. Gallen
FC St. Gallen
12
-3
19
5
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
6
Servette FC
Servette FC
12
1
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
0:0
12
-6
13
9
FC Vaduz
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12
-1
10
10
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
12
-13
10
12
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11
-10
6
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