«Haben immer einen Plan B»
Welche Taktik wählt GC-Trainer Zeidler im Derby?

Der erste Saisonsieg der Hoppers ist Tatsache! Gegen St. Gallen hat Trainer Peter Zeidler seine Taktik angepasst und ist damit prompt erfolgreich gewesen. Welchen Ansatz wählt der Coach im Derby gegen den FCZ? Hier kommt das GC-Inside.
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Peter Zeidler steht vor seinem zweiten Zürcher Derby. Anfang Mai verliert er mit 1:2.
Foto: Pius Koller

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Peter Zeidler überraschte mit defensiver Taktik gegen FCSG
  • Captain Abrashi mit Topform: 2 Tor, 1 Assists in fünf Spielen
  • GC verzeichnet 13 Abgänge, Derby gegen FCZ am Samstag, 20.30 Uhr
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Stefan KreisReporter Fussball

Die News der Woche

Zeit seiner Karriere muss sich Peter Zeidler anhören, dass es für ihn bloss Vollgas-, sprich Harakiri-Fussball gibt. Am Mittwochabend gegen den FCSG straft er seine Kritiker aber Lügen und überrascht den Gegner mit einer defensiveren Taktik. Ein Blick auf die Heatmaps der beiden Spiele gegen Vaduz (2:5) und den FCSG (2:0) zeigt die massiven Unterschiede. Presste die Zeidler-Elf im Rheinpark noch ultrahoch, verlegte der Trainer die Angriffslinie im Spiel gegen seinen Ex-Klub weiter nach hinten, bis zur Mittellinie. Und er wird mit dem ersten Dreier der Saison belohnt. Von Genugtuung will Zeidler aber nichts wissen. Es gehe um die Bereitschaft, verteidigen zu wollen. Unabhängig von der Taktik. «Aber», so Zeidler. «Wir haben immer einen Plan B.»

Die grosse Frage

Kann Leit-Hopper Amir Abrashi die Pace halten? Mit zwei Toren und einem Assist ist der 36-Jährige aktueller Topskorer der Hoppers. Und er rennt wie ein junger Hüpfer über den Rasen. Muss Zeidler seinen nimmermüden Captain manchmal bremsen? Immerhin verpasst Abrashi in der letzten Saison etliche Spiele wegen muskulärer Probleme im Oberschenkelbereich. «Amir hat seit Juni jedes einzelne Training absolviert, er ist physisch in Top-Form», sagt Peter Zeidler. Wohlwissend, dass sein aktuell wichtigster Spieler nicht jünger wird. In allen fünf bisherigen Saisonspielen stand Abrashi in der Startelf, fünfmal wurde er in der Schlussphase ausgewechselt. Auch im Derby?

Gesagt ist gesagt

«Wir haben zwei gute Goalies.» Was Peter Zeidler nach dem 2:0 gegen St. Gallen sagte, wiederholt er auch einen Tag vor dem Derby. Dass Marvin Hübel zwischen den Pfosten stehe, habe in erster Linie mit Hübel zu tun und nicht mit Justin Hammel. Der absolvierte insgesamt 137 Spiele für die Hoppers, nun stehen die Zeichen auf Abschied. Hammels Vertrag läuft nächsten Juni aus. 

Die Blick-Prognose

Anfang Mai startet Peter Zeidler mit einem Derby gegen den FCZ in sein GC-Abenteuer, von jener Mannschaft, die damals auf dem Rasen stand, ist aber nicht mehr viel übrig. Insgesamt haben die Grasshoppers 13 Abgänge zu verzeichnen. Ebenfalls nicht mehr mit dabei ist Stürmer Tsimba, der die Hoppers mit einer Tätlichkeit auf die Verliererstrasse brachte. Entscheidend wird sein, dass GC am Samstag die Nerven behält, dann ist der zweite Dreier in Folge möglich. Zumal auch der Stadtrivale massive Abgänge zu verzeichnen hat. 

Mögliche Aufstellung

Hübel; Stroscio, Pllana, Bettkober, Rissi; Clemente, Guibelalde, Abrashi; Bengondo, Muci, Krasniqi. 

Wer fehlt?

Avdullahu, Creti, Meyer, von Moos (alle verletzt). 

Die Klassenbesten

Der Blick-Notenschnitt nach 6 Runden:

  1. Hübel 5,0
  2. Bettkober 5,0
  3. Guibelalde 5,0

Hier gehts zur Übersicht aller GC-Noten. 

Der Schiedsrichter

Johannes von Mandach wird die Partie leiten, ihm zur Seite stehen mit Guillaume Maire und David Huwiler zwei Assistenten. Vierter Offizieller ist Hüseyin Sanli. Im VAR-Room sitzt Michèle Schmölzer. 

Der Gegner

Der FC Zürich hat einen Trainer, der bei den Hoppers bestens bekannt ist: Marcel Koller. Die GC-Legende verrät vor dem Derby, dass die Verantwortlichen seiner alten Liebe auch bei ihm angefragt haben – hier gehts zum FCZ-Inside.

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7

Runde

Sa., YB – Luzern, 18.00 Uhr
Sa., Vaduz – Lausanne, 18.00 Uhr
Sa., GC – FCZ, 20.30 Uhr
So., Servette – St. Gallen 14.00 Uhr
So., FCB – Lugano 16.30 Uhr
So., Sion – Thun 16.30 Uhr

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
5
11
15
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
6
12
14
3
FC Basel
FC Basel
6
2
10
4
FC Sion
FC Sion
5
2
9
5
FC Luzern
FC Luzern
6
-3
8
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
5
-1
7
7
FC Thun
FC Thun
5
-5
7
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
6
-1
6
9
FC Zürich
FC Zürich
6
-7
6
10
Servette FC
Servette FC
5
-2
4
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
5
-5
4
12
FC Vaduz
FC Vaduz
6
-3
3
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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