Gelingt Jahrhundert-Premiere?
Zwiespältiger Eindruck bei den Espen vor Cup-Knüller

Mittwochabend, 20.15 Uhr: Fussball-Leckerbissen in der Ostschweiz! St. Gallen empfängt Basel zum Cup-Viertelfinal – und könnte den bitteren Nachgeschmack vom Jahresstart vergessen machen. Das FCSG-Inside.
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Gute Phasen, kaum Punkte: Christian Witzig und der FCSG können nun ein dickes Ausrufezeichen setzen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Wer steht im Tor? Wer fehlt? Das sind die FCSG-Infos vor dem Knüller
  • Sieg von St. Gallen gegen Basel wäre Jahrhundertpremiere
  • Zu reden gibt Verinac-Platzverweis – er fehlt wettbewerbsübergreifend
Die künstliche Intelligenz von Blick lernt noch und macht vielleicht Fehler.

Die News der Woche

Shootingstar Alessandro Vogt ist zurück im Rampenlicht. Am Dienstag feiert er den 21. Geburtstag. Passend dazu wird er von den Blick-Usern nach seinem Doppelpack zum Spieler der Runde gewählt.

Die beiden Resultate zum Jahresstart hinterlassen jedoch zwiespältige Gefühle bei den St. Gallern vor dem Cup-Knüller. Zweimal verspielen die Espen ein 2:0. Nur ein Punkt bleibt übrig. Sie verpassen es knapp, Rivale Luzern auswärts nach zehn sieglosen Duellen wieder zu schlagen. Trotzdem sagt Trainer Enrico Maassen (41) : «Die Leistung, wie wir gekämpft haben, war wirklich gut.» Das sieht auch Captain Lukas Görtler (31) so: «Es ist extrem bitter, weil wir über den Grossteil des Spiels die bessere Mannschaft waren.»

Nun kämpfen die Ostschweizer im Cup-Viertelfinal darum, eine andere Durststrecke zu beenden: Einen Sieg im Cup gegen den FCB gab es in diesem Jahrhundert noch nicht. Und der bisher einzige Cupsieg gelang 1969.

Die grosse Frage

Wer steht im Tor? Die Antwort ist diesmal einfach. «Watti», entgegnet FCSG-Trainer Enrico Maassen (41) wie aus der Kanone geschossen. Viel mehr muss er nicht sagen, die Espen haben Lukas Watkowiak (29) bereits in den letzten beiden Runden als Cup-Goalie festgelegt – der Deutsche wurde zweimal zum Helden im Elfmeterschiessen. Einen öffentlichen Goalie-Poker gibts nicht, Publikumsliebling Zigi soll auf die Bank.

Gesagt ist gesagt

«Es ist ein Fifty-Fifty-Spiel.» Das sagt Lukas Görtler (31) zum Duell mit dem FCB. Was die Waage ausgeglichen hält: «Wir daheim – und Basel ist eine super Mannschaft.»

Mögliche Aufstellung

Watkowiak; Gaal, Vallci, May; Daschner; Vandermersch, Boukhalfa, Görtler, Witzig; Baldé, Vogt.

Wer fehlt?

Neziri, Fazliji, Owusu, Büttiker (alle verletzt). Verinac (gesperrt, wettbewerbsübergreifend). Stanic, Kleine-Bekel, Konietzke (alle fraglich).

Neben dem Platz

Zu reden gibt natürlich das bittere Debüt von Antonio Verinac (21) mit der Roten Karte drei Minuten nach der Einwechslung – der Schlüsselmoment für die Wende im Spiel gegen Luzern (2:2). Trainer Maassen nimmt es ihm nur bedingt übel: «Es war überhaupt keine böse Intention. Er hat sich mit ganz viel Energie eingebracht, direkt zwei, drei Aktionen, in denen er den Ball gut behauptet. Bitter für ihn und für uns.»

Hast du gewusst, dass ...

... St. Gallen in diesem Jahrhundert zwei Cup-Duelle mit dem FCB verloren hat? Das erste war ein 1:3 im Halbfinal im April 2015. Nati-Star Breel Embolo bereitete für Basel zwei Tore vor. Das zweite Duell endete in einem bitteren 1:2 nach Verlängerung im Viertelfinal im März 2023. Das frühe Tor von Guillemenot auf Pass von Witzig reichte den St. Gallern nicht.

Aufgepasst auf

Carlo Boukhalfa (26) will nach dem verschossenen Penalty gegen Luzern bestimmt etwas gutmachen. Ob ihn sein Auftritt in der Innerschweiz anstachelt? Er hat von seinem Team am meisten Zweikämpfe geführt und gewonnen, aber auch am meisten Bälle verloren.

Bisheriger Cup-Weg

1. Runde: 13:0 in Walenstadt
2. Runde: 4:2 n.P. in Wil
1/8-Final: 3:2 n.P. in Rapperswil-Jona

Der Schiedsrichter

Schiedsrichter ist Lukas Fähndrich. Hinter dem VAR-Bildschirm sitzt Luca Cibelli.

Der Gegner

Trainer Stephan Lichtsteiner (42) ist mit dem FCB nach den Niederlagen in den ersten beiden Spielen seit seiner Ankunft gehörig unter Druck. Ein Ausscheiden im Cup nach dem Europa-Out und dem Rückfall in der Meisterschaft – alles innerhalb von sechs Tagen – wäre ein herber Schlag. Wie geht Basel damit um? Hier erscheint das FCB-Inside.

Cup-Viertelfinals

Di., Xamax (ChL) – Yverdon (ChL), 19.30 Uhr
Di., GC – Sion, 20.30 Uhr
Mi., SLO (ChL) – Luzern, 19.15 Uhr
Mi., St. Gallen – Basel, 20.15 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
22
22
49
2
FC Lugano
FC Lugano
22
11
40
3
FC St. Gallen
FC St. Gallen
21
14
38
4
FC Basel
FC Basel
22
8
36
5
FC Sion
FC Sion
22
6
33
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
22
-2
32
7
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
22
2
28
8
Servette FC
Servette FC
22
-5
25
9
FC Zürich
FC Zürich
22
-11
25
10
FC Luzern
FC Luzern
22
-3
23
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
22
-11
19
12
FC Winterthur
FC Winterthur
21
-31
13
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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