Thun-Trainer überrascht mit Aussage
Privitelli hätte Pleiten-Auftritte «sofort unterschrieben»

Der FC Thun hat seine letzten beiden Spiele verloren. Trotzdem sieht Gian-Luca Privitelli sein Team auf Kurs – die Auftritte gegen Lugano und Hajduk Split hätte der Thun-Trainer «sofort unterschrieben».
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Thun-Trainer Gian-Luca Privitelli überrascht nach der Pleite gegen Lugano mit einer Aussage.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

  • Trotz zwei Niederlagen sieht Trainer Gian-Luca Privitelli den FC Thun weiter auf Kurs
  • Thun dominierte Lugano und Hajduk Split phasenweise, konnte daraus aber keine Punkte generieren
  • Privitelli hält weiterhin an seiner Strategie fest
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Benjamin GwerderRedaktor Sport

Zwei Niederlagen, vier Gegentore – und ein Trainer, der trotzdem zufrieden ist. Nach den Pleiten gegen Hajduk Split und Lugano überrascht Gian-Luca Privitelli mit einer Aussage: «Das hätte ich sofort unterschrieben», so der Coach zur Leistung seines Teams. Wie bitte?

Hätte er vor den jeweiligen Partien gewusst, dass sein Team den Schweizer Leader und den Tabellenführer aus Kroatien phasenweise dominiert, hätte er dem sofort zugestimmt – unabhängig vom Resultat. Zumal mit all den Neuzugängen kaum Zeit fürs gemeinsame Training geblieben sei. Die Resultate klammert er bei dieser Bewertung aus.

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Für Privitelli ist das kein Widerspruch. Er trennt zwischen dem, was seine Mannschaft zeigt, und dem, was am Ende auf der Anzeigetafel steht. «Das Resultat liegt nur bedingt in unseren Händen.» Er weiss, wie das nach zwei Niederlagen ankommt: «Das klingt extrem komisch und das will im Moment niemand hören – schon gar nicht von jemandem, der aktuell mehr verliert als gewinnt.»

«Werde meine Linie nicht einfach ändern»

Seinen Kurs will er deshalb aber nicht abändern. Mutiger von hinten herausspielen, das Pressing verschärfen, mehr Abschlüsse erzwingen: Dort setzt er an. Gegen starke Gegner sieht er Fortschritte. «Darum werde ich meine Linie jetzt nicht einfach ändern.»

Die Fehler übersieht er dabei keineswegs. Die Gegentore gegen Lugano fallen ihm zu einfach. Beim Eckball vermisst er das schnelle, aggressive Herausrücken. Beim ersten Gegentreffer stellt er das Nachrücken infrage. Solche Szenen will er mit dem Team genau analysieren.

Bleibt trotzdem die Frage, wie lange die Leistung als Trost reicht? Irgendwann müssen zählbare Resultate her für die Thuner.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
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11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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