FCB - GCZ 2026
3:22
Highlights im Video:Latte verhindert Omeragic Distanztreffer

Diese Bilanz bereitet Sorgen
Der FCB ist so schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr

Der FCB ist im Joggeli so schwach wie seit drei Jahrzehnten nicht mehr. Und er hat nach dem 0:0 gegen GC bereits 17 Zähler Rückstand auf Leader Lugano.
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Stürmische Zeiten beim FCB: Die Basler sind so schlecht wie seit Jahrzehnten nicht mehr.
Foto: Toto Marti
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Stefan KreisReporter Fussball

Es gab mal eine Zeit, da war der St.-Jakob-Park das «Réduit» des Schweizer Fussballs. Uneinnehmbar! Unter Christian Gross (72) blieben die Bebbi im Joggeli einst 59 (!) Spiele lang ungeschlagen, unter Urs Fischer (60) verlor man von 36 Heimspielen bloss deren zwei.

Schnee von gestern! Aktuell ist der FCB zuhause so schlecht wie seit 30 Jahren nicht mehr. Das 0:0 gegen GC ist die fünfte sieglose Partie im sechsten Heimspiel, nur gegen Thun konnten die Basler gewinnen.

An Mentalität liegt es beim FCB nicht

Für den neuen Trainer Slavisa Jokanovic (58) ists der erste Auftritt vor heimischem Anhang. Dass es nicht zum Sieg gereicht hat, sei «enttäuschend», so der Serbe. Gleichwohl sieht der serbisch-spanische Doppelbürger positive Tendenzen. «Wir haben zweimal Aluminium getroffen und bis zum Ende an den Sieg geglaubt.» Weil aber sowohl Becir Omeragic (24) als auch Jonas Harder (21) an der Torumrandung scheitern, steht am Ende auf beiden Seiten die Null.

Es ist ein verdienter Punkt für GC. Weil die Hoppers solidarisch verteidigen und auch gegen vorne den einen oder anderen Nadelstich setzen. 17:13 lautet die Schussstatistik, in Sachen erwartbare Tore liegen beide Teams gleichauf. Ins Auge stechen die insgesamt 30 Fouls, die für eine intensive Partie sprechen. An der Mentalität habe es nicht gelegen, sagt Jokanovic. Jeder beim FC Basel wisse, worum es gehe.

Dass man den Meistertitel bei nunmehr 17 (!) Punkten Rückstand auf Lugano bereits nach 11 Runden abschreiben kann, ist trotzdem Fakt.

Formstärkster Basler Stürmer spielt im Tessin

Am Sonntag kommts im Tessin zum Direktduell. Jokanovic will «hart arbeiten», damit der Bock umgestossen werden kann und die Chancen – anders als im Spiel gegen GC – verwandelt werden. «We have to be more clinical», so der Coach. «Wir müssen kaltschnäuziger werden.»

Bitter für die Bebbi: Der aktuell kaltschnäuzigste Basler Stürmer spielt beim Konkurrenten Lugano. Seit Albian Ajeti Anfang September ins Tessin gegangen ist, hat er bereits sechs Treffer erzielt. Und er dürfte schon jetzt auf das Duell gegen seinen Herzensverein brennen.

Hoffnung macht dem FCB, dass man auswärts in dieser Saison insgesamt besser ausgesehen hat als im Joggeli. In der Gasttabelle liegen die Bebbi auf dem dritten Rang. In fünf Spielen hat man bloss einmal verloren und drei Siege geholt.

Das ist zwar eine gute Bilanz und trotzdem ein schwacher Trost für jene Zuschauerinnen und Zuschauer, die an diesem kalten Herbstnachmittag ins Joggeli pilgern und sich mit einem 0:0 begnügen müssen.

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1:43
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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
11
25
31
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
11
17
25
3
FC Sion
FC Sion
11
7
22
4
FC Zürich
FC Zürich
11
-3
17
5
Servette FC
Servette FC
11
2
16
6
FC St. Gallen
FC St. Gallen
11
-4
16
7
FC Basel
FC Basel
11
-3
14
8
FC Luzern
FC Luzern
11
-6
12
9
FC Thun
FC Thun
11
-11
10
10
FC Vaduz
FC Vaduz
11
-1
9
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
11
-13
9
12
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
11
-10
6
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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