«Der Meistertitel ist nicht unrealistisch»
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Constantin und Sion träumen:«Der Meistertitel ist nicht unrealistisch»

«Es ist nicht unrealistisch»
Sion hat sich gewandelt – und plötzlich darf man träumen

Welch ein erwachsener Auftritt des FC Sion beim 3:0 in St. Gallen. Danach sagt Verteidiger Lavanchy: «Wir wollen ein Spitzenteam sein. Wir schauen nach oben.»
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«Klar, der Meistertitel ist ein langjähriger Traum.» Sions Sportchef Barthélémy Constantin.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FC Sion besiegt St. Gallen 3:0
  • Sportchef Barth Constantin erklärt Meistertitel zum langjährigen Traum
  • Verteidiger Lavanchy erinnert sich an schwere Zeiten vor vier Jahren
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Florian RazReporter Fussball

Natürlich, es sind erst sieben Matches gespielt. Und doch. Wer diesen FC Sion beim 3:0-Sieg beim FC St. Gallen sieht, stellt sich unvermittelt die Frage: Spielt da eigentlich gerade ein Kandidat auf den Meistertitel?

Auftritt von Barth Constantin (31) in der Interviewzone des Berit Sitterstadions. Der Sportchef des FC Sion, der in diesem Sommer 30 Millionen für Winsley Boteli abgelehnt hat. «Sehr stolz und zufrieden» ist er nach dem Auftritt seiner Mannschaft. Dann redet er davon, wie wichtig es ist «diese Kontinuität zu haben».

«Vor vier Jahren wollte keiner zum FC Sion»

Man muss sich ja immer noch ein wenig an solche Worte gewöhnen im Zusammenhang mit dem FC Sion. Aber es ist wohl wirklich so, dass die einstige Skandalnudel der Liga auf die seriöse Seite der Macht gewechselt ist.

Wie sehr sich der Verein gewandelt hat, kann Numa Lavanchy (33) bestens beschreiben: «Vor vier Jahren mit dem Abstieg wollte kein Spieler mehr nach Sion kommen», erinnert sich der Rechtsverteidiger, «aber der Verein hat nach dieser schwierigen Zeit sehr gut gearbeitet.» Die Folge? «Unsere Mannschaft ist sehr komplett. Wir hatten wenig Wechsel. Und wir haben einen super Teamspirit.»

Gute Mischung, gute Stimmung, stabile Verhältnisse: Das sind gemeinhin die Zutaten für ein Team, das ganz oben mitspielt. Und so sagt Lavanchy ganz offen: «Wir wollen ein Spitzenteam sein. Wir schauen nach oben.»

Also ist Sion tatsächlich ein Meisterkandidat, HErr Constantin? Der Sportchef wirkt von der Titelfrage nicht überrumpelt: «Es ist nicht unrealistisch.» Logisch, dass danach ein Aber kommt: «Klar, der Meistertitel ist ein langjähriger Traum. Aber wir müssen jeden Tag hart arbeiten und im Kopf klar bleiben. Die Meisterschaft dauert noch lange und es gibt so viele gute Teams wie Lugano, die Young Boys oder St. Gallen.»

Der Trainer freut sich, dass sein Team leiden musste

Wobei sich die Ostschweizer mit ihrem Hurra-Fussball eine arg blutende Nase holen gegen die ungemein erwachsen wirkenden Sittener. «Ich spüre eine grosse Genugtuung», sagt Didier Tholot (62) darum nach dem Spiel. Wobei ihn vor allem zu freuen scheint, dass sei Team auf dem Weg zum Sieg zwischendurch richtig leiden musste: «Wir wurden 30 Minuten lang vor grösste Schwierigkeiten gestellt. Aber wir konnten widerstehen.»

Zigi rutscht Ball durch – Kabacalman bedankt sich
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Highlights im Video:Zigi rutscht Ball durch – Kabacalman bedankt sich

Genau das macht diese Sittener derzeit so gefährlich. Sie sind stark mit dem Ball. Aber sie haben inzwischen auch gelernt, den eigenen Strafraum zu verteidigen. Sie haben mit Ali Kabacalman (30) und Baltazar (26) ein Duo im defensiven Mittelfeld, das Passstärke (Kabacalman) mit Lust auf viele Ballgewinne (Baltazar) paart.

Boteli scheint einfach immer besser zu werden

Und vorne haben sie mit Winsley Boteli (20) einen Stürmer, der seinem Spiel scheinbar mühelos von Match zu Match immer noch ein Puzzlestück hinzufügt. In St. Gallen wird aus der Tormaschine plötzlich ein dienstbeflissener Vorbereiter mit zwei Assists und Beteiligung am dritten Tor.

Das sind durchaus Gründe, um ein wenig zu träumen. Oder, Didier Tholot? Der Sion-Trainer fängt schon während der Frage an zu lächeln. Klar, dass der knorrige Franzose kein Traumtänzer ist. Also sagt er: «Ja, wir verbessern uns von Jahr zu Jahr. Aber wir bleiben demütig, wir bleiben bei den einfachen Dingen.» Und gleich zweimal: «Lasst uns auf dem Boden bleiben.» Wobei der in dieser Saison im Wallis besonders fruchtbar sein könnte.

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Brack Super League 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Lugano
FC Lugano
7
13
19
2
BSC Young Boys
BSC Young Boys
8
12
16
3
FC Sion
FC Sion
7
6
15
4
FC Basel
FC Basel
7
0
10
5
FC St. Gallen
FC St. Gallen
7
-2
10
6
FC Luzern
FC Luzern
7
-3
9
7
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
7
-4
8
8
FC Thun
FC Thun
7
-7
7
8
FC Zürich
FC Zürich
7
-7
7
10
FC Vaduz
FC Vaduz
7
-1
6
11
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
7
-3
6
12
Servette FC
Servette FC
6
-4
4
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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