Darum gehts
- Winsley Boteli wählt die Schweizer Nati und erhält dafür Kritik
- Sion bisher mit beeindruckendem Saisonstart, Sieg in St. Gallen entscheidend
- Sion kassierte 7 von 11 Gegentoren nach defensiven Standardsituationen
Die News der Woche
Winsley Boteli hat diese Woche bekannt gegeben, dass er sich für die Schweizer Nati entschieden hat. «Warum sollte ich wechseln, wo ich doch schon seit meinen ersten Berufungen in die Juniorenauswahl gemeinsam mit meinen Kumpels das Schweizer Trikot getragen habe?», erklärt er gegenüber «Le Nouvelliste». Wie Blick weiss, wird Boteli definitiv für den nächsten Zusammenzug aufgeboten. Für seine Wahl erhielt das Sturmjuwel heftige Anfeindungen. Wie sich der Shootingstar gewehrt hat, gibt es hier.
Die grosse Frage
Ist Sion bis zum Saisonende im Titelkampf involviert? Die Walliser beeindrucken zu Saisonbeginn nicht nur mit ihrer Spielweise, sondern auch mit ihrer Charakterstärke. Dank dieser haben sie in der vergangenen Woche unter anderem Siege gegen Basel und Thun eingefahren. Damit zählen sie zu den positiven Überraschungen des Saisonstarts – ebenso wie Lugano und die Young Boys, die ebenfalls zum Kreis der Titelanwärter gehören. Mit einem Sieg in St. Gallen würden die Walliser ihre Ambitionen definitiv unterstreichen.
Gesagt ist gesagt
«Wir haben diese Trainingswoche an unserer Schwachstelle gearbeitet: den defensiven Standardsituationen», betont Trainer Didier Tholot. Zu Saisonbeginn hat der FC Sion bereits sieben seiner elf Gegentore nach solchen Spielsituationen kassiert. «Viel zu viele», findet der Walliser Trainerstab, der den Spielern anhand von Videoanalysen vor Augen führte, wo es hakt. Ob diese Massnahme Wirkung zeigt? Die Antwort darauf gibt es in St. Gallen.
Die Blick-Prognose
Kann sich Sion an diesem Samstag in St. Gallen geschlagen geben? Das ist kaum vorstellbar, so unbesiegbar wirkt die Mannschaft aus Sitten derzeit. Zwar hat der FC Lugano das Team von Didier Tholot kürzlich in die Knie gezwungen, doch dieser Erfolg war einem groben Fehler von Anthony Racioppi zu verdanken – bis dahin hatten die Hausherren vom Tourbillon die Partie fest im Griff. Der FC St. Gallen hingegen präsentiert sich zu Saisonbeginn noch unbeständig. Die Prognose: ein 3:1-Sieg für den FC Sion.
Mögliche Aufstellung
Racioppi; Lavanchy, Sow, Kronig, Cipriano; Kabacalman, Baltazar, Rrudhani; Berdayes, Boteli, Surdez
Wer fehlt?
Hajrizi (verletzt), Sylla (gesperrt).
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach 7 Runden:
- Rrudhani 4,6
- Boteli 4,5
- Kabacalman 4,33
Der Schiedsrichter
Lukas Fähndrich leitet das Spiel im Berit Sitterstadion. Aus Volketswil assistiert Alessandro Dudic.
Der Gegner
Beinahe wäre Sions Shootingstar Boteli in St. Gallen gelandet. Wie nahe der Wechsel des Stürmers in die Ostschweiz war, gibts im FCSG-Inside.
Runde
Sa., St. Gallen – Sion, 18.00 Uhr
Sa., Thun – GC, 18.00 Uhr
Sa., Lugano – YB, 19.00 Uhr
So., FCZ – Vaduz 14.00 Uhr
So., Lausanne – Servette 16.30 Uhr
So., Luzern – FCB 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Lugano | 6 | 13 | 18 | |
2 | BSC Young Boys | 7 | 12 | 15 | |
3 | FC Sion | 6 | 3 | 12 | |
4 | FC St. Gallen | 6 | 1 | 10 | |
5 | FC Basel | 7 | 0 | 10 | |
6 | FC Luzern | 7 | -3 | 9 | |
7 | FC Thun | 6 | -6 | 7 | |
8 | FC Zürich | 7 | -7 | 7 | |
9 | FC Vaduz | 7 | -1 | 6 | |
10 | FC Lausanne-Sport | 7 | -3 | 6 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 6 | -5 | 5 | |
12 | Servette FC | 6 | -4 | 4 |

