«Eine Wertschätzung»
GC-Coach Scheiblehner spricht über Graz-Verhandlungen

Nach einer 1:7-Niederlage im Testspiel wartet nun Tabellenführer Thun auf GC. Trainer Gerald Scheiblehner spricht über die positiven Dinge der hohen Niederlage, über seine neuen Spieler und erstmals über seine Verhandlungen mit Sturm Graz.
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GC und Trainer Gerald Scheiblehner empfangen Tabellenführer Thun zum Rückrundenstart.
Foto: Benjamin Faes/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • GC verlor 1:7 gegen Nürnberg im Testspiel am 10. Januar
  • Scheiblehner lobt Thuns Siegermentalität und setzt auf 100 Prozent Einsatz
  • Scheiblehner gewann nur 4 seiner ersten 19 Super-League-Spiele
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Tobias WedermannFussballchef

Die News der Woche

Eine gruslige 1:7-Klatsche kassierte GC am vergangenen Samstag beim Testspiel in Nürnberg. «Das war wirklich eine schlechte Leistung», sagt GC-Trainer Gerald Scheiblehner dazu. Körperlich und taktisch habe man nicht die Dinge auf den Platz gebracht, die man sich vorgenommen habe. «Es war allerdings gut, dass wir es in diesem Spiel so eklatant nochmals feststellen mussten», so Scheiblehner. Man habe im Anschluss auch entsprechend Tacheles mit der Mannschaft gesprochen und die Trainingsleistungen unter der Woche waren deutlich besser. «Vielleicht war es gar nicht schlecht, dass wir so hoch verloren haben, damit alle wissen, wie viel wir investieren müssen.»

Die grosse Frage

Kann GC erneut Tabellenführer Thun ärgern, wie sie es in der Hinrunde getan haben? «Das muss unser Ziel sein», so Scheiblehner. Beide Teams würden eine ähnliche Spielphilosophie verfolgen, doch Thun habe den Vorteil, dass sie schon sehr lange zusammenarbeiten. «Der Trainer und das Team machen eine überragende Arbeit, haben eine Siegermentalität entwickelt und sind nicht unverdient dort, wo sie stehen», so der 48-Jährige. Bei GC heisst das Saisonziel derweil weiterhin Klassenerhalt. «Die Entwicklung stimmt mich positiv, und wenn wir unseren Glauben sowie die Einstellung zu 100 Prozent durchziehen, werden wir mehr Spiele gewinnen als im Herbst, ohne dass wir das Thema Spielglück strapazieren müssen.»

Gesagt ist gesagt

«Wenn der zweimalige österreichische Meister anklopft, ist das natürlich eine Wertschätzung», sagt Scheiblehner über das Interesse von Sturm Graz im Dezember. Er habe sich das angehört, sei in Graz vor Ort gewesen, habe aber auch seine Zufriedenheit bei den Hoppers geäussert. «Mir gefällt es sehr gut in Zürich und bei GC. Ich habe mich für diese Aufgabe im Ausland bewusst entschieden und es läuft, wie wir uns das vorgestellt haben – dann möchte ich das auch durchziehen und nicht einfach abbrechen», so das klare Bekenntnis des Österreichers.

Mögliche Aufstellung

Hammel; Abels, Diaby, Beka; Stroscio, Zvonarek, Mantini, Ullmann; Plange, Tsimba, Asp Jensen.

Wer fehlt?

Bengondo, Lee, Paloschi, Abrashi, Marques (alle verletzt).

Neben dem Platz

Mehr Tiefe im Kader und gute Fragen der Journalisten wünschte sich Scheiblehner vor Weihnachten. Zumindest Ersteres hat er bekommen mit zwei linksfüssigen Innenverteidigern und mit Stürmer Emmanuel Tsimba, der von YB ausgeliehen ist. Ist der Österreicher nun happy? «Tsimba ist hochtalentiert und gibt uns mit seinem Tempo etwas im Sturm, das wir so noch nicht hatten», sagt Scheiblehner über den 19-Jährigen. Während Ismajl Beka ebenfalls eine sofortige Verstärkung für die Defensive in der Startelf sein könne, brauche Bosnien-Talent Luka Mikulic noch eine gewisse Anpassungszeit. Zudem ist Abwehrchef Abdoulaye Diaby am Donnerstag unversehrt vom Afrika Cup zurückgekehrt und aufgrund seines Spielrhythmus sofort einsatzbereit gegen Leader Thun.

Hast du gewusst, dass …

… Gerald Scheiblehner nur vier seiner ersten 19 Super-League-Spiele auf der Trainerbank von GC gewann? Er könnte die geringste Anzahl an Siegen für einen Trainer in seinen ersten 20 Ligaspielen mit den Hoppers im Oberhaus einstellen. Dieser stammt von April bis November 2024 bei Marco Schällibaum (4, wobei dieser nach seinem 20. Spiel entlassen wurde).

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Aufgepasst auf

Ismajl Beka (26) hat in seiner Karriere bisher 35 Super-League-Spiele absolviert, in dieser Saison allerdings noch kein einziges – lediglich 11 für die U21 des FC Luzern in der Promotion League. Wie schläft er sich beim möglichen GC-Debüt?

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 19 Runden:

1. Diaby 4,3
2. Hammel 4,2
3. Giandomenico 4,0
Hier gehts zu allen Hopper-Noten.

Der Schiedsrichter

Luca Cibelli, Nico Gianforte ist der VAR.

Der Gegner

Thun kommt mit dem Schwung eines 7:1 vom Testspiel gegen Wil und einem lebendigen Kurztrip auf dem Brünig für den Rückrunden-Auftakt nach Zürich. Was sagt Präsident Andres Gerber dazu? Hier erscheint das Thun-Inside.

20

Runde

Sa., Luzern – Lugano, 18 Uhr
Sa., Winterthur – St. Gallen, 18 Uhr
Sa., YB – Lausanne, 18 Uhr
So., Servette – FCZ, 14 Uhr
So., Basel – Sion, 16.30 Uhr
So., GC – Thun, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26 - Meisterrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
34
37
74
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
34
13
60
4
FC Basel
FC Basel
33
6
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
Champions League-Qualifikation
UEFA Europa League-Qualifikation
Brack Super League 25/26 - Relegationsrunde
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Luzern
FC Luzern
34
4
43
2
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
34
-7
42
3
Servette FC
Servette FC
33
0
40
4
FC Zürich
FC Zürich
34
-21
34
5
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
34
-26
27
6
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Relegation Play-Offs
Abstieg
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