Dennis Hediger erklärt Bernegger-Verpflichtung
Darum holt der FCZ einen Assistenten, der auch Cheftrainer sein kann

Carlos Bernegger kommt, um Dennis Hediger herauszufordern. Sagt der FCZ-Trainer vor dem Heimspiel gegen Lausanne selber genau so. Das FCZ-Inside.
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Carlos Bernegger war schon mehrfach Cheftrainer in der Super League. Jetzt soll er dem FCZ mit seiner Erfahrung als Assistenztrainer helfen.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Carlos Bernegger soll als Assistent FCZ-Coach Dennis Hediger herausfordern
  • FCZ gewann 2026 nur 2 von 8 Spielen, beide gegen Zürcher Teams
  • FCZ liess gegen YB 36 Schüsse zu, fast Negativrekord der Liga
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Florian RazReporter Fussball

Die News zum Wochenstart

Carlos Bernegger (56) macht den Zürcher Club-Hattrick perfekt. Nach Winterthur und GC amtet der Argentinier nun zum ersten Mal beim FC Zürich – als Assistent von Cheftrainer Dennis Hediger (39). Bernegger hat bereits für den FC Basel, den FC Thun und den FC Luzern gearbeitet. In der Schweiz hat er sich vor allem einen Namen als ausgezeichneter Ausbilder erarbeitet. Bernegger hat zudem kriselnde Teams mehrfach als Feuerwehr-Coach übernommen. Zuletzt war er als Assistenztrainer von Marcel Koller (65) beim ägyptischen Verein Al Ahly tätig. «Ich habe das Gefühl, dass uns jemand gefehlt hat, der Erfahrung auf diesem Niveau hat», sagt Hediger sehr offen auf dem Youtube-Kanal des FCZ: «Er kann mich sicher herausfordern, weil er schon sehr viel erlebt hat. Und er ist sehr gut darin, Spieler individuell zu entwickeln.»

Die grosse Frage

Kann der FCZ in diesem Jahr gegen Mannschaften gewinnen, die nicht aus dem Kanton Zürich stammen? Von seinen acht Matches hat der FCZ 2026 bloss zwei gewonnen – gegen Winterthur und GC. Da müsste das ebenfalls formschwache Lausanne gerade Recht kommen. Die Waadtländer haben zuletzt wettbewerbsübergreifend neun Spiele in Serie nicht mehr gewonnen – bei fünf Niederlagen.

Gesagt ist gesagt

«Dass er drei Spiele bekommt, ist sehr hart. Da werden wir sicher einen Rekurs einlegen, weil wir nicht einverstanden sind.» FCZ-Trainer Dennis Hediger über die Strafe, die die Liga gegen Lindrit Kamberi ausgesprochen hat. Der Verteidiger wurde nicht bloss für seine Notbremse gegen die Young Boys bestraft, das hätte nur eine Sperre zur Folge. Stattdessen schreibt die Liga, Kamberi habe eine Verletzung von YB-Stürmer Samuel Essende in Kauf genommen. Weil Kamberi in dieser Saison schon einmal Rot gesehen hat, erhält er ein Spiel Sperre obendrauf.

Mögliche Aufstellung

Huber; Kablan, Vujevic, Hack, Sauter; Palacio; Berisha, Tsawa, Cavaleiro; Kény, Reverson.

Wer fehlt?

Kamberi ist nach seiner Roten Karte in Bern gesperrt. Comenencia, Phaëton und Volken sind verletzt. Stiel fehlt krank.

Neben dem Platz

Wie angekündigt, hat der FCZ einen Geschäftsführer eingestellt. Marc Aebli (46) wird ab dem 1. April für alles zuständig sein, was sich nicht auf dem Rasen abspielt. Also für Finanzen, Organisation, Human Resources, IT, Marketing und Verkauf. Aebli war zuletzt als selbständiger Berater tätig. Davor war er laut seinem Linkedin-Profil bis 2025 während 28 Jahren – also praktisch sein ganzes Berufsleben – bei der UBS angestellt. Zuletzt als Head Group Governance.

Hast du gewusst, dass ...

… der FCZ gegen YB 36 Schüsse zugelassen hat. Das ist knapp unter dem Negativrekord, seit Opta in der Super League Schüsse zählt. Nur der Stadtrivale GC hat in der Super League einmal mehr Schüsse des Gegners zugelassen, nämlich 37 im Jahr 2019 gegen den FC Basel.

Aufgepasst auf

Silas Huber. Die neue Nummer 1 des FCZ ragt derzeit nicht nur wegen seiner Körpergrösse aus einer Zürcher Mannschaft hervor, die weiterhin unter den vielen Umbrüchen in den letzten Monaten zu kämpfen hat.

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 27 Runden:

  1. Huber 4,2
  2. Hack 4,0
  3. Kény 4,0

Hier gehts zu allen Zürcher Noten.

Der Schiedsrichter

Sven Wolfensberger.

Der Gegner

Bei Lausanne übernimmt der neue CEO in einer heissen Phase. Hier erscheint das Lausanne-Inside.

28

Runde

Di., Winterthur – Servette 1:1
Mi., Lugano – Sion, 20.30 Uhr
Mi., Luzern – YB, 20.30 Uhr
Mi., FCZ – Lausanne, 20.30 Uhr
Do., Basel – GC, 20.30 Uhr
Do., Thun – St. Gallen, 20.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
28
-7
30
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
28
-47
15
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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