Noten zur Pleite gegen YB
FCZ-Goalie überragt trotz der drei Gegentore alle

Wer hat wie abgeschnitten? Hier findest du die FCZ-Noten zur 0:3-Niederlage gegen YB.
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Lindrit Kamberi holt mit seiner Risiko-Grätsche Samuel Essende von den Beinen.
Foto: keystone-sda.ch
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Florian RazReporter Fussball

Wow. Was für eine Parade, die Silas Huber da in der 26. Minute gegen den Aussenrist-Schlenzer von Armin Gigovic auspackt. Allein damit hätte sich der FCZ-Goalie eine gute Note verdient. Aber Huber zeigt auch davor und danach, warum ihn Trainer Dennis Hediger zur neuen Nummer 1 gemacht hat. Ein ganz starker Auftritt.

Dasselbe kann man vom Rest seiner Kollegen nicht unbedingt behaupten. Auch wenn der Platzverweis gegen Lindrit Kamberi nach 21 Minuten das Spiel natürlich extra schwierig macht. Kamberi wäre bei einem anderen Schiedsrichter vielleicht mit Gelb davongekommen. Aber sein Tackling ist schlicht eines der Sorte Hochrisiko.

Auf der anderen Seite gelingt Chris Kablan als Linksverteidiger ein kämpferisches Spiel. Die Innenverteidiger Daniel Vujevic und Alexander Hack blocken so viele Schüsse, wie es halt geht. Und Nelson Palacio darf sich schon wieder als Manndecker beweisen. Diesmal soll er Alvyn Sanches an die Kette nehmen – muss nach Kamberis Abgang aber als Rechtsverteidiger aushelfen. Beides macht er mit viel Einsatz.

Schwierig wird es im Spiel gegen vorne. Bledian Krasniqi hat mehrere schwierige Ballverluste – den entscheidenden vor dem Platzverweis. Nevio Di Giusto auf rechts ist für einmal total überfordert von Tempo und Wucht der Gegenspieler. Ivan Cavaleiro auf der anderen Seite wirkt meist wie ein Fremdkörper, der am Ball kaum einmal für Entlastung sorgen kann. Und vorne steht Philippe Kény ohne die nötige Unterstützung eigentlich von Anfang an auf verlorenem Posten. Wobei er für einmal überraschend viele Zweikämpfe verliert.

Nach der Pause kommt Sebastian Walker mit 20 zu seinem Profidebüt als Linksverteidiger. Er ist der 38 Spieler, den der FCZ in dieser einsetzt! Immerhin hier sind die Zürcher einsame Ligaspitze. Walker macht seine Sache ordentlich. Immerhin verursacht er nicht wie Daniel Ihendu, der zur Pause in die Innenverteidigung kommt, einen Penalty.

Hinweis:
Kamberi (Rot) bis 22., Di Giusto bis 46., Krasniqi bis 46., Cavaleiro bis 58., Vujevic bis 71. und Kény bis 80. Minute.
Walker ab 46., Ihendu ab 46., Berisha ab 58., Reverson ab 71. und Perea ab 80. Minute –
Reverson und Perea zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.

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Und so haben die YB-Spieler abgeschnitten

Marvin Keller dürfte eigentlich gar keine Note bekommen, weil zu kurz im Einsatz. Ein Abschluss fliegt auf sein Tor. Es ist ein völlig ungefährlicher Weitschuss.

In der Abwehr macht Grégory Wüthrich etwas fürs Selbstvertrauen, indem er im Titanenkampf mit Philippe Kény viele Duelle für sich entscheidet. Loris Benito wirkt als Linksverteidiger gleich viel robuster als zuletzt in der Innenverteidigung – auch wenn er in diesem Leben kein Flügelflitzer mehr wird. Und Sandro Lauper entscheidet sich nach 64 Minuten ohne wirkliche Defensivarbeit, einfach mal das Spiel per Fernschuss zu entscheiden. Kann man machen.

Das Mittelfeld wirkt diesmal bissig. Edimilson Fernandes erobert sechs Bälle zurück. Gleich viele wie Alvyn Sanches, der auch den Zweikampf gegen Bledian Krasniqi gewinnt, der zum Platzverweis für den Zürcher Lindrit Kamberi führt. Für einmal entscheidet der Zauberfuss ein Spiel also mit einer Grätsche.

Links ist Joël Monteiro bemüht, aber in seinen Aktionen doch etwas zu wenig präzis. Und der Auftritt von Christian Fassnacht beweist, dass man ein Spiel auch 3:0 gewinnen kann, wenn ein Offensivakteur praktisch unsichtbar bleibt.

Im Sturm erhält Samuel Essende erneut den Vortritt vor Chris Bedia. Er provoziert mit seinem Lauf den Platzverweis für Kamberi und trifft einmal den Pfosten. Am Ende ist es aber Konkurrent Bedia, der zwei Tore erzielt, obwohl er erst nach der Pause mitmachen darf. Ob das reicht, um beim nächsten Spiel in Luzern wieder einmal von Anfang an spielen zu dürfen?

Hinweis:
Gigovic bis 59., Janko bis 59., Essende bis 74., Wüthrich bis 74. und Monteiro bis 74. Minute.
Bedia ab 59., Valery ab 59., Males ab 74., Bukinac ab 74. und Virginius ab 74. Minute –
Males, Bukinac und Virginius zu kurzer Einsatz für eine Bewertung.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
27
33
64
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
27
20
50
3
FC Lugano
FC Lugano
27
11
46
4
FC Basel
FC Basel
27
6
43
5
FC Sion
FC Sion
27
9
41
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
27
3
39
7
FC Luzern
FC Luzern
27
2
33
8
FC Zürich
FC Zürich
27
-14
31
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
27
-4
30
10
Servette FC
Servette FC
27
-7
29
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
27
-12
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
27
-47
14
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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