Bringt GC jetzt mal Stürmer, die auch treffen?
Die fünf heissen Fragen vor dem Abstiegskampf-Showdown

Die Grasshoppers, immer noch der Schweizer Rekordmeister, stehen vor dem wichtigsten Spiel der Saison. Ob Trainer Oral gegen Yverdon endlich auf seine richtigen Stürmer setzt? Wie viele Fans kommen in den Letzi? Und was würde eine Pleite bedeuten?
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Tomas Oral und GC stehen vor dem Abstiegs-Showdown gegen Yverdon.
Foto: keystone-sda.ch
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Björn LindroosRedaktor Sport

Jetzt gehts um alles. Am Mittwochabend um 20.30 Uhr empfängt GC den Zweitletzten Yverdon zum grossen Abstiegskampf-Kracher im Letzigrund (live auf Blick). Für den Rekordmeister ist klar: Verlieren verboten. Hier kommen die fünf heissen Fragen vor dem grossen Abstiegskampf-Showdown.

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Stellt Oral jetzt die treffsichersten Stürmer auf?

Seit drei Spielen und gut viereinhalb Stunden Spielzeit warten die Grasshoppers auf einen Torerfolg in der Super League. Trotz der Torflaute liess Trainer Tomas Oral (52) seine zwei treffsichersten Stürmer zuletzt aber nur auf der Bank.

Adama Bojang (20) und Nikolas Muci (22) sind mit je sechs Treffern Topskorer der Hoppers. Trotzdem reichts nicht für die Startelf: Bojang sass die letzten zwei Spiele auf der Bank, Muci stand derweil seit Februar (!) nicht mehr in der Startelf.

Warum nur? Beim Derby gegen den FCZ setzte Oral auf Flügel Irankunda (kein einziges Saisontor) als einzige Spitze, eine Woche zuvor gegen Winti auf Young-joon Lee (zwei Saisontore). Zweimal blieben die Hoppers blass, verzeichneten in beiden Spielen zusammen nur drei Torschüsse. Ob gegen Yverdon jetzt Bojang oder Muci zum Zug kommen?

Muss wieder U21-Youngster Bettkober ran?

Gegen den FCZ stand Yannick Bettkober (20) als Aussenverteidiger zum zweiten Mal in dieser Saison in der Startelf. Und der Jüngling, der sonst Captain der U21 ist, gab im Derby keine gute Figur ab, wirkte oft überfordert.

Gegen Yverdon dürfte der Deutsche wieder auf der Bank Platz nehmen. Denn YB-Leihgabe Noah Persson (21), der im Derby noch angeschlagen fehlte, kehrt in den Kader zurück und dürfte am Mittwochabend sein 32. Saisonspiel absolvieren.

Wie viele Fans kommen diesmal gegen Yverdon?

Kein GC-Heimspiel war in dieser Saison so schlecht besucht wie das Erste gegen Yverdon. Gerade mal 2323 Zuschauer verirrten sich bei jenem 1:1 am 7. Dezember des letzten Jahres in den Letzigrund.

Während auch am Mittwochabend kein riesiges Zuschaueraufkommen erwartet werden darf, dürfte das Hinspiel jedoch nicht unterboten werden. Immerhin herrschen deutlich angenehmere Temperaturen als noch im Dezember und auch sportlich steht mehr auf dem Spiel.

Hat Yverdon den Tasar-Schock verdaut?

Der Gegner aus der Romandie ist zwar seit zwei Spielen ungeschlagen, verlor aber seinen Mann der Stunde. Varol Tasar (28), der in den letzten zwei Partien die einzigen beiden Tore schoss, zog sich beim Spiel gegen Sion erneut einen Kreuzbandriss zu und fällt lange aus.

Was sonst noch für GC spricht? Die Waadtläner liegen den Hoppers. Vor ziemlich genau einem Monat siegten die Zürcher auswärts mit 2:1 – im letzten Heimspiel gabs ein Remis.

Verlieren verboten für GC?

Ein Blick auf die Tabelle zeigt: GC muss gewinnen. Mit einem Sieg ziehen die Hoppers an Yverdon vorbei und mit Winterthur gleich. Aufgrund des besseren Torverhältnisses würde man Winti so auf den Barrage-Platz verdrängen. Bei einem Remis bleibt die rote Laterne in Zürich.

Bei einer Niederlage würden auf dem GC-Campus alle Alarmglocken läuten. Denn so hätte Yverdon fünf Punkte Vorsprung – bei noch zwei verbleibenden Spielen.

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Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
32
36
71
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
33
24
60
3
FC Lugano
FC Lugano
33
12
57
4
FC Basel
FC Basel
32
8
53
5
FC Sion
FC Sion
33
16
52
6
BSC Young Boys
BSC Young Boys
33
5
48
7
FC Luzern
FC Luzern
33
3
40
8
Servette FC
Servette FC
33
0
40
9
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
33
-10
39
10
FC Zürich
FC Zürich
33
-18
34
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
33
-25
27
12
FC Winterthur
FC Winterthur
33
-51
19
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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