Blüht im Thun-Titelrennen auf
Imeri schon auf Skorerwerten wie nach drei Jahren YB

Die Zahlen belegen, wie stark Kastriot Imeri in Thun aufblüht. Nun trifft der Thuner Mittelfeldspieler am Sonntag zum dritten Mal auf seinen eigenen Arbeitgeber YB (16.30 Uhr). Rackert im Sturm wieder ein «Büffel»? Das Thuner Derby-Inside.
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Treffsicher: Imeri-Jubel im Thuner Trikot sind keine Seltenheit.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Imeri schon bei gleichen Werte wie nach drei Jahren YB
  • Präsident nennt Stürmer «Büffel» – glänzt Labeau erneut?
  • So viele Siege braucht Thun noch für die Mathematiker
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

Die News der Woche

Kastriot Imeri (25) blüht unaufhörlich auf. Nach 22 Ligaspielen in Thun hat er mit 6 Toren und 6 Assists schon gleich viele Skorerpunkte auf dem Konto wie in drei Jahren und 60 Ligaspielen beim Besitzerklub YB! Der offensive Mittelfeldspieler hat im Spitzenkampf am Donnerstag (2:2 gegen St. Gallen) einmal mehr ein gutes Spiel gezeigt. Er behauptet sich in den Zweikämpfen, zeigt seine Übersicht, strahlt Torgefahr aus. Zur Erinnerung: Imeri ist von YB an Thun ausgeliehen, die Berner Oberländer haben eine Kaufoption.

Die grosse Frage

In welchem Fall hat Thun den Meistertitel in den eigenen Händen? Stand jetzt auf jeden Fall, wenn die Berner Oberländer aus den verbleibenden zehn Spielen noch sechs gewinnen. Gewinnt Verfolger St. Gallen das frühe Sonntagnachmittagspiel gegen Basel nicht, würde Thun nur noch fünf Siege brauchen. Dann wäre der Meistertitel mathematisch fix im Berner Oberland.

Gesagt ist gesagt

«Ich könnte schon an den Juni denken. Aber was bringt mir das? Es ist so eine schöne Reise, die das Team macht. Ich will das geniessen. Täglich. Wieso sollte ich mit dem Taschenrechner dastehen und immer sagen, wie viele Punkte noch fehlen. Es wäre schade, wenn wir uns erst freuen, wenn es entschieden ist.» – Das antwortete Trainer Mauro Lustrinelli (50) auf die Frage von Blick, wie er die Meistersituation nach dem Remis im Spitzenkampf nun einschätze.

Mögliche Aufstellung

Steffen; Fehr, Montolio, Bürki, Heule; Bertone, Käit; Imeri, Matoshi; Labeau, Rastoder.

Wer fehlt?

Bamert (gesperrt). Ziswiler (verletzt).

Neben dem Platz

Die langjährigen YB-Spieler Christian Fassnacht (32) und Sandro Lauper (29) haben immer noch eine spezielle Verbindung zu Thun, wo beide einst spielten. Thun-Präsident Andres Gerber hat im Video für Blick vor dem letzten Derby im Januar darüber gesprochen.

Thun-Präsident lobt seine Ex-Spieler Fassnacht und Lauper
1:36
«Er schrieb ein schönes SMS»:Thun-Präsident lobt seine Ex-Spieler Fassnacht und Lauper

Hast du gewusst, dass...

... sowohl Thun als auch YB fast immer alle fünf Auswechslungen nutzen? Beide stehen bei durchschnittlich 4,96 Einwechslungen in dieser Saison. Liga-Höchstwert.

Aufgepasst auf

Klub-Präsident Andres Gerber nennt ihn «Büffel»: Brighton Labeau (30) macht aktuell mit seiner Arbeitseinstellung auf sich aufmerksam. Er ist beim Spitzenkampf gegen St. Gallen am Donnerstag in 23 Zweikämpfe und 14 Laufduelle gestiegen – absolute Bestwerte seines Teams. Aber Achtung: Der Stürmer spürt gleichzeitig den Atem von Goalgetter Ibayi im Nacken. 

Die Klassenbesten

Blick-Notenschnitt nach 28 Runden:

  1. Bertone 4,7
  2. Montolio 4,6
  3. Rastoder 4,5

Hier gehts zu allen Thuner Noten.

Der Schiedsrichter

Sandro Schärer.

Der Gegner

Gegen YB im Wankdorf? Da hat Thun im Herbst trotz Führung den Kürzeren gezogen. Wie ist der Kantonsrivale drauf nach zwei Siegen in Serie? Hier erscheint das YB-Inside.

29

Runde

Sa., Servette - FCZ, 18 Uhr
Sa., Sion - Winterthur, 18 Uhr
Sa., Lugano - Luzern, 20.30 Uhr
So., St. Gallen - Basel, 14 Uhr
So., GC - Lausanne, 16.30 Uhr
So., YB - Thun, 16.30 Uhr

Brack Super League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Thun
FC Thun
28
33
65
2
FC St. Gallen
FC St. Gallen
28
20
51
3
FC Lugano
FC Lugano
28
12
49
4
FC Basel
FC Basel
28
7
46
5
BSC Young Boys
BSC Young Boys
28
4
42
6
FC Sion
FC Sion
0:1
29
7
41
7
FC Luzern
FC Luzern
28
1
33
8
FC Lausanne-Sport
FC Lausanne-Sport
28
-3
33
9
Servette FC
Servette FC
1:0
29
-6
33
10
FC Zürich
FC Zürich
0:1
29
-16
31
11
Grasshopper Club Zürich
Grasshopper Club Zürich
28
-13
24
12
FC Winterthur
FC Winterthur
1:0
29
-46
18
Meisterschaftsrunde
Abstiegsrunde
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