Darum gehts
- Thun spielt 2:2 gegen Lech Posen, scheidet aus Conference League aus
- Trainer Privitelli will gegen St. Gallen Intensität und klare Spielidee zeigen
- Thun startet Sonntag um 16:30 Uhr in St. Gallen, 5. Runde Super League
Die News der Woche
Das Wunder haben die Thuner gegen Lech Posen nicht geschafft. Die 0:7-Hypothek aus dem Hinspiel war dann doch klar zu gross. Immerhin hat sich das Team von Trainer Gian-Luca im Rückspiel etwas rehabilitiert. Obwohl einige Spieler geschont wurden, haben sich die Berner Oberländer ein 2:2 erkämpft. Nun geht es in die Conference League. Auf wen die Thuner in der Ligaphase treffen werden, liest du hier.
Die grosse Frage
Wie präsentieren sich die Thuner jetzt in der Liga? Den Saisonstart hat Thun verpatzt. Zwar gab es zum Auftakt gegen Luzern einen Sieg, doch danach folgten die Klatsche gegen YB (0:6) und die Niederlage gegen Basel (2:4). Nun haben die Thuner bis im Oktober Ruhe von der europäischen Doppelbelastung. Entsprechend wegweisend sind nun die nächsten Spiele in der Super League. Kann man in dieser Phase nur wenige Punkte einfahren, wird es eine ganz schwierige Saison. Ein Polster würde die Nerven im Berner Oberland definitiv beruhigen.
Gesagt ist gesagt
«Resultate kann man nicht immer ganz beeinflussen. Ich fokussiere mich ganz auf die Art und Weise, wie wir auftreten. Wir wollen gegen St. Gallen ein intensives Spiel zeigen und unsere Spielidee durchdrücken», sagt Trainer Privitelli nach dem Spiel gegen Lech Posen. Zuerst stehe jetzt aber die Regeneration im Fokus, ehe man noch eine Trainingseinheit absolvieren wird.
Die Blick-Prognose
Da sowohl St. Gallen als auch die Thuner am Donnerstag im Einsatz gestanden haben, dürfte es von der Erschöpfung etwa ähnlich aussehen. Thun kommt allerdings entgegen, dass man Stammspieler schonen konnte – die Espen mussten alles raushauen und stehen jetzt trotzdem ohne eine europäische Gruppenphase da. Ein Unentschieden ist nicht unwahrscheinlich – und es wäre auch ein Ergebnis, mit dem beide Teams leben können.
Mögliche Aufstellung
Steffen; Fehr, Bamert, Bürki, Strannegard; Reichmuth, Roth, Zoukit, Bürgy; Labeau, Stewart.
Wer fehlt?
Montolio (verletzt), Käit (Aufbau), Gutbub, Balaruban (beide fraglich).
Die Klassenbesten
Der Blick-Notenschnitt nach 4 Runden:
- Gutbub 4,5
- Zoukit 4,0
- Steffen 3,67
Hier gehts zur Übersicht aller Thun-Noten.
Der Schiedsrichter
Luca Piccolo wird das Spiel im Berit Sitterstadion leiten. Seine Assistenten sind die Zwillingsbrüder Benjamin und Marco Zürcher, Urs Schnyder sitzt im VAR-Raum.
Der Gegner
Die St. Galler werden sich ärgern. Eine völlig unnötige Schwalbe von Mihailo Stevanovic kostet die Espen mehrere Millionen und das europäische Geschäft. Immerhin kann sich St. Gallen jetzt voll auf die Liga konzentrieren – hier gehts zum FCSG-Inside.
Runde
Sa., Lausanne – FCZ, 18 Uhr
Sa., Servette – Luzern, 18 Uhr
Sa., YB – FCB, 20.30 Uhr
So., Sion – Lugano 14 Uhr
So., St. Gallen – Thun 16.30 Uhr
So., Vaduz – GC 16.30 Uhr
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | BSC Young Boys | 4 | 10 | 10 | |
2 | FC Lugano | 3 | 9 | 9 | |
3 | FC Basel | 4 | 3 | 9 | |
4 | FC St. Gallen | 3 | 2 | 7 | |
5 | FC Sion | 3 | 2 | 6 | |
6 | FC Lausanne-Sport | 4 | 0 | 5 | |
7 | FC Luzern | 4 | -4 | 4 | |
8 | Servette FC | 3 | -1 | 3 | |
9 | FC Thun | 3 | -6 | 3 | |
10 | FC Zürich | 4 | -6 | 3 | |
11 | Grasshopper Club Zürich | 3 | -4 | 1 | |
12 | FC Vaduz | 4 | -5 | 0 |
