FCZ-Coach über Bankbesuch von Malenovic und Canepa
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«Zeigt Zusammenhalt»:FCZ-Coach über Bankbesuch von Malenovic und Canepa

Beim 3:1 in Winterthur
FCZ-Bosse zurück auf der Bank – das meint ihr Trainer dazu

Vor der Saison sagte Mitchell van der Gaag noch: «Milos sitzt nicht auf der Bank.» In Winterthur ist das wieder anders: Sportchef Malenovic nimmt ebenso im Rücken des Cheftrainers Platz wie Präsident Ancillo Canepa.
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Als wären sie nie weg gewesen: FCZ-Sportchef Milos Malenovic und Präsident Ancillo Canepa auf der Spielerbank des FCZ.
Foto: keystone-sda.ch

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • FCZ-Führung sitzt wieder auf der Bank
  • Trainer will Anwesenheit der Vorgesetzten als Zeichen des Zusammenhalts in schwierigen Zeiten verstehen
  • FCZ gewinnt 3:1 gegen FC Winterthur, trotz Spiel auf tiefem Niveau
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Florian RazReporter Fussball

Manch einer muss am Samstag auf der Schützenwiese zweimal hinschauen. Sind sie es wirklich? Ja, sie sind es. Milos Malenovic (40) und Ancillo Canepa (72) nehmen in Winterthur auf der Bank des FC Zürich Platz. Ganz so, als habe es den Saisonstart nicht gegeben, als sie darauf verzichtet haben, ihrem neuen Trainer Mitchell van der Gaag (53) während der Spiele im Nacken zu sitzen.

Vor dem Start in die Saison hatte ein lachender van der Gaag noch festgehalten: «Milos wird nicht auf der Bank sitzen.» Aber ganz offensichtlich galt diese Ansage nur für die ersten vier Spiele. Seither hat das 0:4 gegen den FC Thun den FCZ in seinen Grundfesten erschüttert.

«Wenn Sie eine andere Meinung haben …»

Also geben Sportchef Malenovic und Präsident Canepa auf der Schützenwiese ihr Comeback. Es wirkt auf Aussenstehende nicht wie der klassische Vertrauensbeweis an einen Cheftrainer, der nach zwei Heimniederlagen in den ersten vier Spielen bereits den steigenden Druck spürt.

Aber natürlich will van der Gaag das Ganze komplett anders verstanden haben. «Nach dem 0:4 gegen Thun waren alle enttäuscht, es gab viele Gespräche», sagt der FCZ-Trainer nach dem 3:1-Sieg in Winterthur: «Da wollten wir gegen aussen zeigen, dass wir in schwierigen Zeiten zusammenhalten.»

Also versteht er die Nähe seiner Vorgesetzten nicht als Zeichen eines bereits schwindenden Vertrauens? «Ich habe Ihnen die Antwort gegeben. Wir sind ein Klub, wir stehen zusammen. Wenn Sie eine andere Meinung haben, dann ist es halt so.»

Dass seine Vorgesetzten das Gefühl haben, sie würden ihren wichtigsten Angestellten mit körperlicher Nähe während einer Partie stärken? Will van der Gaag also als positives Zeichen verstanden wissen.

«Hätte es als merkwürdig erachtet»

Wobei er selbst bei seiner Präsentation noch angemerkt hat, dass er nicht unbedingt der grosse Freund solcher Aktionen ist. «Hätte ich nur in Holland gearbeitet, würde ich es als etwas merkwürdig erachten, wenn ausser Spielern und Trainern auf der Bank noch jemand anderes auftaucht», hat er da gesagt. Immerhin hat er noch angefügt: «Aber ich war in Portugal, ich habe schon vieles erlebt. Das hilft.»

Was ihm ebenfalls hilft: Der 3:1-Sieg seines FCZ gegen den FC Winterthur. Das Spiel findet zwar auf erschreckend tiefem Niveau statt. Und doch hat van der Gaag nicht unrecht, wenn er davon spricht, es sei ein «Sieg der Qualität» gewesen.

Ja, die Stadtzürcher sind individuell auf ein paar wenigen Positionen besser besetzt als der Abstiegskandidat Nummer 1. Aber spielerisch wirkt das alles fast so bieder wie das, was die Winterthurer zu bieten haben. Die Arbeit geht dem FCZ-Trainer jedenfalls noch lange nicht aus. Aber wenigstens muss er die Nationalmannschaftspause nicht im absoluten Krisenmodus verbringen.

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13
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38
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-56
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