Aus Sicherheitsgründen
Südkurve bekommt zusätzliche Stehplätze

Die Stadt Zürich reagiert auf den grossen Andrang auf die Stehplätze in der Südkurve. Im Sektor D werden 900 Sitze weiteren Stehplätzen weichen.
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Der Sektor D im Letzigrund bekommt zusätzliche Stehplätze.
Foto: BENJAMIN SOLAND

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Letzigrund bekommt zusätzliche Stehplätze für mehr Sicherheit
  • FCZ-Präsident Canepa ist zufrieden mit der Reaktion der Politik
  • Kosten des Umbaus: 200'000 Franken, davon zahlt der FCZ 40'000
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Die Stadt Zürich hat entschieden, die Anzahl Stehplätze im Sektor D des Stadions Letzigrund, wozu auch die Südkurve der FCZ-Fans gehört, zu erhöhen. Die bauliche Massnahme soll die Sicherheit der Zuschauerinnen und Zuschauer erhöhen, erklärt der Stadtrat am Dienstag in einer Mitteilung.

Insgesamt entstehen durch den Umbau Kosten in Höhe von 200'000 Franken, wobei der FC Zürich 40'000 davon übernimmt. 

Der Andrang auf die bisher 4500 Stehplätze der Südkurve sei sehr gross. Da der Sitz- und der Stehplatzbereich (Südkurve) im Sektor D baulich nicht abgetrennt werden können, will man mit der Schaffung von zusätzlichen Stehplätzen im bisherigen Sitzplatzbereich Abhilfe schaffen. Dazu werden 900 Sitzplätze entfernt und so 1700 neue Stehplätze geschaffen.

Politik nimmt Warnung des FCZ ernst

Die Trennwand zwischen den beiden Sektoren wird jedoch nicht verschoben, sodass bald auf beiden Seiten der Begrenzung Stehplätze zu finden sein werden. Ebenfalls wird die maximale Anzahl verkaufter Tickets für den Sektor D nicht erhöht. «Die Fans, die an den Spielen stehen möchten, verteilen sich damit auf eine grössere Fläche», erläutert Stadtrat Filippo Leutenegger. 

FCZ-Präsident Ancillo Canepa (71) ist zufrieden, dass die Politik reagiert. «Primär aus sicherheitsrelevanten Gründen haben wir die Stadt über die Problematik der mangelnden Stehplatz-Kapazität im Letzigrund-Stadion orientiert. Zahlreiche Fans weichen auf den Sitzplatz-Sektor aus und verfolgen das Spiel aber trotzdem stehend. So können gefährliche Situationen entstehen, da dort keine sogenannten Wellenbrecher montiert sind. Ich danke der Stadt Zürich, dass sie unser Anliegen nun berücksichtigt hat», wird er in einer Medienmitteilung des Klubs zitiert.

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