Darum gehts
- Die Nati bereitet sich ab 3. Juni in San Diego auf die WM vor
- Giftige Klapperschlangen gefährden Spieler und Journalisten in Kalifornien
- 2026: Bereits zwei Todesfälle durch Klapperschlangenbisse in Kalifornien
Ab dem 3. Juni wird die Nati täglich auf dem Trainingsplatz der San Diego Jewish Academy schwitzen und sich für die WM-Spiele gegen Katar, Bosnien und Kanada vorbereiten. Der Campus ist ruhig, mit Sicherheitsposten, Weitblick bis zum Pazifik und umgeben von Hügeln. Doch wie kann sich die Nati vor gegnerischen Spionen in den Hügeln schützen? Das übernimmt offenbar die Natur. Denn in jener Region gibt es eine Vielzahl von giftigen Klapperschlangen, die in der Umgebung der südkalifornischen Stadt heimisch sind.
Diese machten der Nati auch bei der morgendlichen Ausfahrt einen Strich durch die Rechnung. Aufgrund der kurzen Distanz zwischen dem Teamhotel in Del Mar und dem Trainingsgelände prüfte der Schweizerische Fussballverband (SFV) eine Möglichkeit, damit die Spieler mit dem Velo zum Training fahren können, wie sie es bereits in Stuttgart während der Europameisterschaft 2024 getan haben. Doch die lokalen Ansprechpartner rieten strikt davon ab – wegen der möglichen Schlangen entlang der Route.
Experten beunruhigt: Giftschlangen mitten im Journalistenviertel
Besonders aktiv sind die Klapperschlangen laut dem San Diego County zwischen April und Juni, doch die Experten und lokalen Medien sind bereits zu Beginn der diesjährigen Saison besorgter als sonst. Denn die Schlangen werden in diesem Jahr nicht nur in ruhigen Naturgebieten, entlang von Wanderwegen oder am Stadtrand gesehen wie sonst üblich.
In den vergangenen Tagen sind Social-Media-Videos aufgetaucht, die Klapperschlangen mitten in bewohnten Gebieten zeigen. Zum Beispiel im Stadtteil La Jolla – jenem Stadtteil, wo ein Grossteil der Schweizer Journalisten während der Weltmeisterschaft residieren wird. In Kalifornien kamen in diesem Jahr zudem bereits zwei Menschen ums Leben aufgrund von Klapperschlangenbissen.
Nati-Stars müssen beim Golfen wachsam sein
Grund zur Panik gibt es derweil nicht, da diese eine Seltenheit ist. Zudem geben Klapperschlangen eine lautstarke Warnung ab mit ihrem Rasseln, bevor sie beissen. «Die meisten Bisse passieren, wenn Menschen versuchen, eine Schlange aufzuheben, sie zu reizen oder zu töten. Wenn man Schlangen einen Fluchtweg lässt, meiden sie stets den Menschen, anstatt anzugreifen», heisst es auf der Website der Behörden. Der beste Rat sei also, die Schlange einfach in Ruhe zu lassen. Auch bei einem Biss gilt die Empfehlung: Ruhe bewahren, Bissstelle reinigen sowie stillhalten, Schmuck abziehen im Falle einer Schwellung und den Notfall anrufen.
Für die Nati-Stars bleibt aktuell nur eine Möglichkeit für ein Treffen mit einer Giftschlange: bei den ruhigen und naturbelassenen Stellen neben den Golfplätzen beim Teamhotel, die sich bei einem Teil der Mannschaft grosser Beliebtheit erfreuen werden in der Freizeit. Nati-Star Rubén Vargas gehört zu den besten Golfern im Team, erklärt aber im neusten Social-Media-Video des SFV, dass Schlangen zu seinen drei grössten Ängsten gehören. Sollte er bei seinem Abschlag also vom Kurs abkommen mit seinem Ball, ist es besser, Augen und Ohren besonders offen zu halten.
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Thun | 34 | 37 | 74 | |
2 | FC St. Gallen | 34 | 25 | 63 | |
3 | FC Lugano | 34 | 13 | 60 | |
4 | FC Sion | 34 | 18 | 55 | |
5 | FC Basel | 34 | 4 | 53 | |
6 | BSC Young Boys | 34 | 4 | 48 |
Mannschaft | SP | TD | PT | ||
|---|---|---|---|---|---|
1 | FC Luzern | 34 | 4 | 43 | |
2 | Servette FC | 34 | 2 | 43 | |
3 | FC Lausanne-Sport | 34 | -7 | 42 | |
4 | FC Zürich | 34 | -21 | 34 | |
5 | Grasshopper Club Zürich | 34 | -26 | 27 | |
6 | FC Winterthur | 34 | -53 | 19 |
