«Ich koche fast nie, meine Frau macht das für mich»
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Xhakas legendärsten Aussagen:«Ich koche fast nie, meine Frau macht das für mich»

Xhakas Meilensteine in der Nati
Von Wembley-Debüt über Doppeladler bis zu Chelsea-Wirbel

Gegen Algerien macht Granit Xhaka sein 150. Länderspiel. Ein Rückblick auf die illustre Nati-Karriere des Captains und die prägendsten Momente im Schweizer Trikot.
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Der Beginn einer grossen Reise: Granit Xhaka vor dem Nati-Debüt im Juni 2011 im Wembley.
Foto: Blicksport

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Granit Xhaka spielte 2011 als 18-Jähriger in London erstmals für die Nati
  • 2023 wurde Xhaka mit 118 Länderspielen Rekordspieler der Schweiz
  • 2024 absolvierte Xhaka trotz Muskelfaserriss 120 Minuten gegen England

Debüt im Wembley

Sein Debüt in England als 18-Jähriger bleibt haften: «Ich erinnere mich sehr, sehr gut an den 4. Juni 2011 in London. Als mich Ottmar Hitzfeld in sein Zimmer bat und fragte, ob ich bereit sei zu spielen, war meine Antwort: Klar, deshalb bin ich hier. Hitzfeld hat die Türen für mich und viele andere Junge aufgemacht. Er gab uns die Chance, uns zu zeigen. Dafür bin ich ihm sehr dankbar.»

Das Argentinien-Out

Bei brütender Hitze stemmt sich die Nati an der WM 2014 in Brasilien bis zur 118. Minute gegen das Achtelfinal-Out gegen Argentinien. Für den 22-jährigen Turnier-Debütanten Xhaka endet der erste grosse Auftritt im globalen Rampenlicht still und leise am rechten Flügel. In Erinnerung bleibt eine innige Umarmung mit Hitzfeld; für seinen SFV-Mentor ist die Niederlage der Schlusspunkt einer brillanten Trainerlaufbahn. 

Der verschossene Penalty

Im Frühjahr vor der EM 2016 rasiert Vladimir Petkovic seinen Captain Gökhan Inler und macht Xhaka zum neuen Chef im Mittelfeld. An der EM kommts beim Auftakt gegen Albanien zum Bruderduell gegen Taulant, ehe Granit Xhaka beim Achtelfinal-Out im Penaltyschiessen gegen Polen zur tragischen Figur wird. Als Einziger der zehn Schützen scheitert er.

Doppeladler

Im zweiten Gruppenspiel der WM 2018 gegen Serbien ist die Stimmung der Fans in Kaliningrad gegenüber der Nati und ihren albanischstämmigen Spielern feindlich. Nach einem frühen Rückstand gleicht Granit Xhaka mit einem herrlichen Weitschuss kurz nach der Pause aus und faltet die Hände beim Jubeln zum Doppeladler. Als Xherdan Shaqiri in der 90. Minute das Siegtor erzielt, tun er und Captain Lichtsteiner es Xhaka gleich. Die Jubelgesten lösen eine mehrtägige Debatte im ganzen Land aus.

Die Miescher-Attacke

Im Rahmen eines «NZZ»-Interviews stellt der damalige SFV-Generalsekretär Alex Miescher den Doppelbürger-Status infrage. Man müsse sich überlegen, sie weiterhin in der Schweizer Auswahl zuzulassen. Xhakas Konter fällt heftig aus: «Ich höre aus seinen Zeilen heraus, dass er Doppelbürgern nicht zutraut, für die Schweiz an die Grenzen zu gehen. Das geht direkt an die Adresse von mir und ein paar anderen mit zwei Nationalitäten.» Vier Wochen später tritt Miescher zurück.

Gefärbte Haare

Die Nati startet mit dem 1:1 gegen Wales nicht wie gewünscht in die wegen der Corona-Pandemie um ein Jahr verschobene EM. Danach lassen Xhaka und Manuel Akanji einen Coiffeur nach Rom einfliegen und färben ihre Haare wasserstoffblond. Alles halb so wild, würde die Nati danach nicht gegen Italien mit 0:3 untergehen. Die Nati hat ihre Figaro-Affäre.

Der Jahrhundert-Sieg

Innerhalb von neun legendären Minuten zelebrieren die Schweizer an der EM im Sommer 2021 im Achtelfinal gegen den Titelfavoriten und Weltmeister Frankreich ein atemberaubendes Comeback vom 1:3 zum 3:3. Captain Xhaka leitet in der 90. Minute mit einem magistralen Pass den Ausgleich von Mario Gavranovic ein. Für viele Experten ist der Coup gegen Les Bleus das beste Länderspiel der SFV-Geschichte. Bitter für Xhaka: Den Viertelfinal gegen Spanien verpasst er wegen einer Gelb-Sperre wegen Meckerns.

Jubel im Jashari-Trikot

Vier Jahre nach der Nacht von Kaliningrad kommt es 2022 in Doha erneut zum WM-Duell mit Serbien. Und wieder steht einer besonders im Fokus: Granit Xhaka. Er liefert eine starke Leistung ab, lässt sich aber auch zu Mätzchen hinreissen, als er sich zum Beispiel in den Schritt greift. Nach dem Spiel jubelt er im Trikot seines Teamkollegen Ardon Jashari. Auch innerhalb der albanischen Diaspora ist klar: Es ist eine Anlehnung an den kosovarischen Kriegshelden Adem Jashari. 

Rundumschlag in Pristina

Das Auswärtsspiel im September 2023 in der EM-Qualifikation in Pristina ist für Xhaka speziell, stammen doch seine Eltern aus dem Kosovo. Nach dem enttäuschenden 2:2 platzt dem Captain der Kragen. Seine Brandrede, in der er auch Trainer Murat Yakin und den SFV kritisiert, schlägt hohe Wellen. 

Rekordspieler

Am 15. Oktober 2023 egalisiert Xhaka beim 3:3 gegen Belarus in St. Gallen mit seinem 118. Länderspiel den Rekord von Heinz Hermann. Doch das Rekordspiel wird alles andere als eine grosse Party. Nur mit viel Glück verhindert die Nati eine Blamage; das Yakin-Team verfällt immer mehr in eine Herbst-Depression.

Muskelfaserriss im EM-Viertelfinal

An der EM 2024 spielt die Nati das beste Turnier der SFV-Historie. Angeführt von Abwehrboss Akanji und Captain Xhaka bleibt die Schweiz ungeschlagen und scheitert im Viertelfinal erneut erst im Penaltyschiessen, diesmal gegen England. Nach dem Spiel kommt raus: Xhaka spielte 120 Minuten mit einem Muskelfaserriss in den Adduktoren.

Chelsea-Spekulationen

Zu Xhaka gehören oft auch Nebengeräusche. Er ist ein Leader, der Teams besser macht. Entsprechend regelmässig ist der 33-Jährige Teil von Transferspekulationen. In den Tagen vor dem Sechzehntelfinal gegen Algerien wird öffentlich, dass sein Ex-Coach Xabi Alonso ihn zu Chelsea lotsen will. Die Story ist heiss, einer hingegen bleibt cool: der Hauptdarsteller Xhaka. 

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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