WM-Bilanz des SFV-Präsidenten
«Wir haben Momente geschaffen, die für immer bleiben»

Trotz des bitteren Aus gegen Argentinien und der kontroversen Debatte um die Gelb-Rote Karte gegen Breel Embolo fällt die WM-Bilanz des Verbandes sehr positiv aus. Das ambitionierte Ziel, die beste WM aller Zeiten zu spielen, wurde erreicht.
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SFV-Präsident Peter Knäbel ist sehr stolz auf die Auftritte der Nati an der WM.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweiz scheidet im WM-Viertelfinal gegen Argentinien aus, Knäbel stolz
  • Volle Public Viewings in frühen Morgenstunden sorgten für emotionale Momente
  • WM brachte dem SFV rund 3 Millionen Franken Gewinn ein

«Zwölf von zwölf.» Verbandspräsident Peter Knäbel (59) verteilt am Tag nach dem bitteren Viertelfinal-Aus gegen Argentinien der Nati die Höchstnote, als er gefragt wird, wie die WM-Bilanz aus SFV-Sicht ausfalle. Knäbel selber war es, der das Ziel, die beste WM der Geschichte zu spielen, am Abend der geschafften WM-Quali in Pristina im letzten November ausgerufen hatte. Und die Nati hat geliefert und das Ziel mit der ersten Viertelfinal-Teilnahme seit der Heim-WM 1954 erfüllt.

«Das Ziel war ambitiös, aber genau richtig», so Knäbel. «Wir sind zwar traurig, was wir auch sein dürfen, aber auch sehr stolz.» Mit ihren Auftritten habe die Nati sehr viele Emotionen ausgelöst in der Heimat. «Früher stand man mitten in der Nacht für Boxkämpfe auf, heute um die Nati-Spiele zu schauen», so Knäbel. «Vor allem für die jungen Generationen hat man Momente geschaffen, die für immer bleiben werden.» Volle Public Viewings in den frühen Morgenstunden im ganzen Land waren tatsächlich ein Novum.

Tamis «grosse Leere»

Auch nach wenigen Stunden Schlaf ist der Ärger über die Schiedsrichterleistung und den VAR-Eingriff, der zur Gelb-Roten Karte von Breel Embolo geführt hatte, noch nicht verflogen. Doch im Gegensatz zu Trainer Murat Yakin und den Spielern fällt Knäbels Kritik am Unparteiischen milder aus. «Aber die konsistente Regelauslegung der Schiedsrichter während eines Spiels und über das ganze Turnier ist sicherlich ein Thema, über das man nach der WM diskutieren muss», so der SFV-Präsident, der aber betont: «Wir wollen keine schlechten Verlierer sein.»

Neben Knäbel sitzt Nati-Direktor Pierluigi Tami (64), der vor allem eine «grosse Leere» fühlt. Die Niederlage gegen Argentinien war das letzte Spiel des Tessiners in seiner Funktion, da Tami Ende August in Pension geht. «Wir waren so nahe an einem grossen Resultat und hätten dieses auch verdient.» Doch auch bei ihm überwiegt der Stolz über das Geleistete und über die Art von Fussball, welche die Nati in den USA und Kanada spielen liess. Für die Zukunft macht sich Tami jedenfalls keine Sorgen: «Wir sind auf dem richtigen Weg.»

Rund 3 Millionen Franken Gewinn

Auch finanziell war die WM der Neuzeit ein Erfolg. Laut dem SFV werden netto rund drei Millionen Franken Gewinn in der Kasse bleiben, was ungefähr dem entsprechen würde, was das Turnier in Katar vor vier Jahren abgeworfen hat. Dass nicht mehr Gewinn zu erwarten ist, hängt damit zusammen, dass der SFV für Unterkünfte, Logistik und Staff höhere Ausgaben hatte als beim Turnier 2022. Hinzu kommt, dass noch immer nicht geklärt ist, wie viel Steuern der SFV in Kalifornien bezahlen muss, wo die Nati während vier Wochen logierte und zwei Vorrundenspiele bestritten hat. Der Gewinn, der eine wichtige Einnahmequelle für den Verband ist, geht zur Hälfte an die Swiss Football League.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
3
6
9
2
Südafrika
Südafrika
3
-1
4
3
Südkorea
Südkorea
3
-1
3
4
Tschechien
Tschechien
3
-4
1
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
3
4
7
2
Kanada
Kanada
3
5
4
3
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
3
-1
4
4
Katar
Katar
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
3
6
7
2
Marokko
Marokko
3
3
7
3
Schottland
Schottland
3
-3
3
4
Haiti
Haiti
3
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
3
4
6
2
Australien
Australien
3
0
4
3
Paraguay
Paraguay
3
-2
4
4
Türkei
Türkei
3
-2
3
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
3
6
6
2
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
3
2
6
3
Ecuador
Ecuador
3
0
4
4
Curacao
Curacao
3
-8
1
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
3
6
7
2
Japan
Japan
3
4
5
3
Schweden
Schweden
3
0
4
4
Tunesien
Tunesien
3
-10
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
3
4
5
2
Ägypten
Ägypten
3
2
5
3
Iran
Iran
3
0
3
4
Neuseeland
Neuseeland
3
-6
1
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
3
5
7
2
Kap Verde
Kap Verde
3
0
3
3
Uruguay
Uruguay
3
-1
2
4
Saudi Arabien
Saudi Arabien
3
-4
2
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
3
8
9
2
Norwegen
Norwegen
3
1
6
3
Senegal
Senegal
3
2
3
4
Irak
Irak
3
-11
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
3
7
9
2
Österreich
Österreich
3
0
4
3
Algerien
Algerien
3
-2
4
4
Jordanien
Jordanien
3
-5
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kolumbien
Kolumbien
3
3
7
2
Portugal
Portugal
3
5
5
3
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
3
1
4
4
Usbekistan
Usbekistan
3
-9
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
3
4
7
2
Kroatien
Kroatien
3
0
6
3
Ghana
Ghana
3
0
4
4
Panama
Panama
3
-4
0
K.o.-Phase
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