«Hoffe, dass Akanji Haaland im Griff haben wird»
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Kennen sich aus Zeit bei City:«Hoffe, dass Akanji Haaland im Griff haben wird»

Nicht nur Haaland und Ödegaard
Goldene Generation macht Norwegen zum gefährlichen WM-Aussenseiter

Norwegen ist zurück auf der grossen Bühne. Der Nati-Gegner hat sich erstmals seit 2000 wieder für eine Endrunde qualifiziert. Dank den Superstars Erling Haaland und Martin Ödegaard, aber auch dank eines starken Kollektivs, das über Jahre zusammengewachsen ist.
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Erling Haaland fühlt sich im Nationalteam wohl.
Foto: imago/Bildbyran
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Stale Solbakken (58) wird nicht unglücklich sein, dass heute noch nicht WM ist. Denn der norwegische Trainer hat gut zwei Monate vor der Endrunde noch die eine oder andere Sorgenfalte. Martin Ödegaard (27) ist am Knie verletzt und verpasst den Zusammenzug. Zur Absenz des Arsenal-Captains kommt hinzu, dass der eine oder andere Spieler momentan in seinem Klub nicht regelmässig zum Einsatz kommt.

So nutzt auch der norwegische Trainer die letzten Testspiele vor der unmittelbaren WM-Vorbereitung im Juni, um noch einmal Optionen zu testen und an Details zu feilen. Immerhin: Gegen die Schweiz wird Erling Haaland (25) – neben Ödegaard der zweite Superstar im Team – von Beginn an spielen, nachdem der Stürmer von ManCity am Freitag beim 1:2 gegen Holland geschont worden ist.

Mehr als ein gefährlicher Aussenseiter

Doch Norwegen hat eben nicht nur Ödegaard und Haaland, sondern eine Reihe weiterer grosser Talente wie Antonio Nusa (20) von Leipzig oder Andreas Schjelderup (21) von Benfica. Hinzu kommt der Block um Patrick Berg vom Champions-League-Überflieger Bodö Glimt sowie viele Ausland-Legionäre im besten Alter wie Kristoffer Ajer, Julian Ryerson oder Alexander Sörloth.

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Sind alle fit, reist Norwegen im Sommer als gefährlicher Aussenseiter nach Nordamerika. Die Auftritte der Skandinavier in der Quali, die sie mit dem Punktemaximum abschlossen: beeindruckend. Italien blieb in Hin- und Rückspiel chancenlos und verlor 0:3 und 1:4. Die logische Folge: Norwegens erste Teilnahme an einer EM oder WM seit 2000.

Viel in die Jugendförderung investiert

Die Gründe für den Aufschwung sind vielschichtig. «Es ist eine neue Ära», sagte Verbandspräsidentin Lise Klaveness (44) im letzten Jahr gegenüber Blick. In den Klubs wurde viel in die Jugendförderung investiert. Und man habe es geschafft, dass die jungen Spieler etwas länger in Norwegen blieben, obwohl die Klubs, die den Vereinsmitgliedern gehören, finanziell mit dem Ausland nicht mithalten könnten. «Und wir haben uns mit den U-Teams regelmässig für Endrunden qualifiziert, was früher nicht der Fall war», so Klaveness.

Alexander Sörloth ist seit 2016 beim Nationalteam dabei. «Als Stale übernommen hat, waren wir zwar talentiert, aber sehr jung. Nun sind wir bereits fünf, sechs Jahre zusammen und viel konstanter geworden. Vor allem in der Offensive ist es wichtig, dass man sich auf dem Platz gut kennt», so Sörloth, der seinen Sturmpartner Haaland in den höchsten Tönen lobt. «Mit ihm zu spielen, ist fantastisch, weil er praktisch immer zwei Verteidiger auf sich zieht und sich dadurch mehr Räume für mich und die anderen ergeben.»

Trotz enger Bewachung war Haaland in der Quali nicht zu stoppen. Er traf in jedem der acht Spiele – insgesamt 16 Mal. In 48 Länderspielen traf er 55 Mal, was einer Quote von 1,15 pro Spiel entspricht. Doch auch der Superstar muss sich dem Kollektiv unterordnen. «Jeder muss einen Job erfüllen», sagt Solbakken. «Aber je mehr Energie er in der Defensive sparen kann, desto mehr Power hat er natürlich nach vorne.» 

Schwieriger Anfang

Als Solbakken während der Corona-Pandemie das Team übernahm, dauerte es allerdings seine Zeit, bis sich der Erfolg einstellte. «Ich war am Anfang zu ambitioniert», so der langjährige Trainer des FC Kopenhagen. «Viele Verteidiger hatten nach 75 Minuten Krämpfe, weil sie sich diese Intensität in der Defensivarbeit nicht gewohnt waren.» Doch inzwischen sitzt das System. Nach den verpassten Qualifikationen für die WM 2022 und die EM 2024 hat Solbakken die goldene Generation zum Fliegen gebracht.

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WM-Quali Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
6
13
15
2
Slowakei
Slowakei
6
-2
12
3
Nordirland
Nordirland
6
1
9
4
Luxemburg
Luxemburg
6
-12
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
6
12
14
2
Kosovo
Kosovo
6
1
11
3
Slowenien
Slowenien
6
-5
4
4
Schweden
Schweden
6
-8
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
6
6
13
2
Dänemark
Dänemark
6
9
11
3
Griechenland
Griechenland
6
-2
7
4
Belarus
Belarus
6
-13
2
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
6
12
16
2
Ukraine
Ukraine
6
-1
10
3
Island
Island
6
2
7
4
Aserbaidschan
Aserbaidschan
6
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
6
19
16
2
Türkei
Türkei
6
5
13
3
Georgien
Georgien
6
-8
3
4
Bulgarien
Bulgarien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
6
13
13
2
Irland
Irland
6
2
10
3
Ungarn
Ungarn
6
1
8
4
Armenien
Armenien
6
-16
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
8
23
20
2
Polen
Polen
8
7
17
3
Finnland
Finnland
8
-6
10
4
Malta
Malta
8
-15
5
5
Litauen
Litauen
8
-9
3
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Österreich
Österreich
8
18
19
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
8
10
17
3
Rumänien
Rumänien
8
9
13
4
Zypern
Zypern
8
0
8
5
San Marino
San Marino
8
-37
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Norwegen
Norwegen
8
32
24
2
Italien
Italien
8
9
18
3
Israel
Israel
8
-1
12
4
Estland
Estland
8
-13
4
5
Moldawien
Moldawien
8
-27
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
8
22
18
2
Wales
Wales
8
10
16
3
Nordmazedonien
Nordmazedonien
8
3
13
4
Kasachstan
Kasachstan
8
-4
8
5
Liechtenstein
Liechtenstein
8
-31
0
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
8
22
24
2
Albanien
Albanien
8
2
14
3
Serbien
Serbien
8
-1
13
4
Lettland
Lettland
8
-10
5
5
Andorra
Andorra
8
-13
1
Qualifiziert
Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kroatien
Kroatien
8
22
22
2
Tschechien
Tschechien
8
10
16
3
Färöer
Färöer
8
2
12
4
Montenegro
Montenegro
8
-9
9
5
Gibraltar
Gibraltar
8
-25
0
Qualifiziert
Playoffs
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