Nati-Stürmer Amdounis Wettlauf gegen die Zeit
«Wir haben keinen anderen Spieler mit solchen Qualitäten»

Zeki Amdouni hat in den vergangenen Tagen Einzeltrainings mit dem Nati-Staff absolviert. Trainer Murat Yakin will sich ein genaues Bild davon machen, wie es um das Comeback seines Stürmers steht.
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Zeki Amdouni hofft auf ein baldiges Nati-Comeback.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Zeki Amdouni seit Juli 2025 verletzt, Rückkehr ins Nati-Team angestrebt
  • Trainer Yakin: Amdouni soll in zwei Monaten Teileinsätze schaffen
  • 2023: Fünf Tore in fünf Länderspielen, 2024 drei in Nations League
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Sein Tor gegen Deutschland war der 23. Länderspieltreffer von Breel Embolo (29). Damit ist der Rennes-Stürmer der mit Abstand erfolgreichste Spieler im Schweizer Kader. Auf Platz zwei folgt wenig überraschend Rekordspieler Granit Xhaka (33), der 16 Mal für die Nati getroffen hat. Und dahinter? Mit 11 Toren folgt bereits Remo Freuler (33).

Diese Auflistung zeigt: Der Nati fehlt ein zweiter treffsicherer Stürmer. Einer wie es Zeki Amdouni (25) wäre. Elf Treffer hat der Genfer in seinen bisherigen 27 Nati-Spielen erzielt. Kein anderer aktiver Schweizer Fussballer kommt auf eine solche Quote. «Wir haben keinen anderen Spieler mit den Qualitäten eines Zeki. Wenn er zu 100 Prozent fit ist, dann ist er für uns ein sehr wichtiger Spieler», weiss auch Murat Yakin (51).

Doch seit seinem Kreuzbandriss, den er sich Mitte Juli zugezogen hatte, hat Amdouni kein Spiel mehr bestritten. Trotzdem hat Yakin den Stürmer für den laufenden Nati-Zusammenzug aufgeboten – zumindest inoffiziell. Am Donnerstag stiess Amdouni ins Nati-Camp in Basel, wo er in den vergangenen Tagen zwei individuelle Einheiten absolvierte. «Um am Mannschaftstraining teilzunehmen, ist es noch zu früh», verrät Yakin.

Teamkollege Sanches als Vorbild

Doch warum hat der Nati-Trainer Amdouni überhaupt aufgeboten? Zum einen will Yakin den Burnley-Profi schnellstmöglich wieder ins Teamgefüge integrieren. Zum anderen – und fast noch wichtiger – soll sich der Nati-Staff ein genaues Bild vom Gesundheitszustand des Stürmers machen können. Yakin: «Wir hoffen, dass er die nächsten zwei Monate nützen kann, um wieder zu Teileinsätzen zu kommen. Nach einer solchen Verletzung braucht es mindestens noch einmal zwei bis drei Monate, um wieder auf 100 Prozent zu kommen.»

Wie das im Optimalfall aussehen kann, hat Nati-Teamkollege Alvyn Sanches (23) vorgezeigt. Ein Jahr nach seinem Kreuzbandriss im Testspiel gegen Nordirland befindet sich der YB-Spielmacher wieder in Topform. Anfang Jahr erzählte Amdouni im Blick-Interview, dass er während seiner Verletzungspause regelmässig Kontakt mit Sanches gehabt habe. «Wenn ich Schmerzen hatte, habe ich ihn gefragt, was das sein könnte und ob er dasselbe gespürt habe. Es hat gutgetan, jemanden zu haben, der das Gleiche durchmachen musste», so Amdouni.

Burnley-Coach plant mit Amdouni

Doch im Gegensatz zu Sanches, der es in nur sieben Monaten zurück auf den Fussballplatz geschafft hat, sind es bei Amdouni bereits fast neun. Der Wettlauf gegen die Zeit hat im Hinblick auf die WM im Sommer längst begonnen. Bei seinem Klub Burnley scheint man aber zuversichtlich, dass der einstige 18-Millionen-Transfer diesen gewinnen kann. Zumindest hat Trainer Scott Parker Amdounis Namen Ende Januar auf die 25-köpfige Kaderliste für die Premier League setzen lassen.

Und auch Murat Yakin glaubt, dass sein Spieler den Sprung ins WM-Kader noch schaffen kann: «Er ist auf gutem Weg. Wir rechnen mit ihm», so der Nati-Coach. Schliesslich weiss Yakin, dass er auf einen Spieler mit den Knipser-Qualitäten eines gesunden Amdounis nicht verzichten kann. 2023 erzielte der Stürmer in seinen ersten fünf Länderspielen fünf Tore. Und während der schwierigen Nations-League-Kampagne im Herbst 2024 war er mit drei Treffern einer der wenigen Schweizer Lichtblicke.

Zum letzten Mal für die Nati auf dem Platz stand Amdouni im vergangenen Juli in den beiden Testspielen in den USA. Dorthin will der drittbeste Schweizer Torschütze in diesem Sommer zurück. Doch die Zeit drängt.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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Mexiko
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Südafrika
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Südkorea
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Gruppe B
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Bosnien und Herzegowina
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Demokratische Republik Kongo
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