Jetzt spricht Nati-Neuling Bajrami
«Kann es kaum erwarten, Xhaka kennenzulernen»

Plötzlich geht alles sehr schnell beim aufstrebenden FCL-Verteidiger Adrian Bajrami. Drei Monate nach seiner Rückkehr in die Schweiz steht er im Aufgebot von Murat Yakin für die WM-Quali. Sein Handy läuft heiss.
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Noch ein Auftritt im FCL-Trikot, dann folgt der erste Nati-Zusammenzug.
Foto: Martin Meienberger/freshfocus

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Jetzt spricht Nati-Neuling Bajrami nach seinem Nati-Aufgebot
  • Zwei Spieler aus dem Nati-Kader kennt er, einer ist verletzt
  • Was Bajrami über Nati-Captain Granit Xhaka sagt
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Simon StrimerReporter & Redaktor Sport

«Mein Handy läuft sogar sehr heiss», sagt Adrian Bajrami (23) wenige Stunden nach seinem ersten Aufgebot für die Schweizer Nati. «Ich erhalte megaviele Nachrichten und Glückwünsche von Familie und Freunden, was mich natürlich sehr, sehr freut.»

Am Donnerstag um 10.30 Uhr liess Murat Yakin in Muri bei Bern die Katze aus dem Sack. Bajrami, der Verteidiger mit dem starken Linksfuss, der seit diesem Sommer für den FCL spielt, ist im Oktober-Aufgebot für die WM-Quali dabei. Am selben Morgen hat auch Bajrami vom Aufgebot erfahren.

Als FCL-Trainer Mario Frick nur eineinhalb Stunden später in Luzern in einer Medienrunde erscheint und erzählt, wie «stolz der Klub» sei, ist Bajrami schon nicht mehr im Stadion. Via Telefon nimmt sich der Nati-Neuling für Blick etwas später dennoch Zeit, um seine ersten Eindrücke zu schildern.

Sieben Jahre in Portugal machen ihn zum Unbekannten

Ein Thema sind seine neuen Mitspieler. «Ich kenne noch nicht sehr viele», sagt Bajrami. Das hat einen Grund. Schon als 16-Jähriger verlässt der Langenthaler die YB-Jugend, um in Portugal in der berühmten Akademie von Benfica Lissabon durchzustarten. Sieben Jahre bleibt er in Portugal, schafft es bis zu den Profis. Bis er sich in diesem Sommer für die Rückkehr in die Schweiz zum FCL entscheidet.

Deshalb sagt Bajrami: «Ich kenne aus der Nati Zeki Amdouni, der letztes Jahr mit mir bei Benfica gespielt hat.» Dieser fehlt verletzt. Und von der aktuellen Kaderliste? «Natürlich auch Fabian Rieder, mit ihm war ich bei YB in der Jugend. Er ist immer noch ein sehr guter Kollege von mir. Aber ich freue mich auch auf alle anderen Gesichter.»

Spezielle Vorfreude auf Granit Xhaka

Ein spezielles Thema ist Nati-Captain Granit Xhaka (33). Der Schweizer Rekordnationalspieler ist immer wieder dadurch aufgefallen, Neulinge unter seine Fittiche zu nehmen. Bestes Beispiel ist Ardon Jashari, der derzeit verletzt ist.

Welche Berührungspunkte hat Bajrami schon mit Xhaka? «Ich kenne ihn noch nicht persönlich, aber ich kann es kaum erwarten, ihn kennenzulernen. Er ist ein Vorbild für viele junge Fussballer. Bei mir war es genauso. Ich habe zu Granit immer aufgeschaut.»

«Seit ich beim FCL spiele, spüre ich es umso mehr»

Bajrami war einst U18-Nationalspieler der Schweiz. Während seiner Zeit bei Benfica entschied er sich zum Nationenwechsel zu Albanien. Er bestritt für das Land U-Länderspiele und drei Freundschaftsspiele.

Nun der Wechsel zurück zur Schweiz. Was gab den Ausschlag? «In der Schweiz bin ich geboren und aufgewachsen. Sie ist meine Heimat», sagt Bajrami. «Mittlerweile, seit ich beim FC Luzern spiele, spüre ich umso mehr, wie wohl ich mich hier fühle. Meine Wurzeln in Albanien kann ich nicht, will ich nicht und werde ich auch nie verstecken, ich bin stolz auf sie. Aber grundsätzlich ist klar, dass ich mich in der Schweiz zu Hause fühle.»

Dann macht sich Bajrami auf, sich auf den letzten Einsatz vor dem Zusammenzug vorzubereiten. Am Samstagabend (18 Uhr) trifft Luzern auf Sion.

Der FCL hat den Schweiz-Rückkehrer erst vor gut einer Woche mit einem Vertrag bis 2028 fix von Benfica übernommen – zunächst war Bajrami bloss leihweise in der Innerschweiz. «Remo Meyer ist ein Fuchs», sagt Mario Frick über den FCL-Sportchef. Bajramis Wert wird mit dem Nati-Aufgebot in die Höhe schnellen.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
0
0
0
2
Südafrika
Südafrika
0
0
0
3
Südkorea
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0
0
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4
Tschechien
Tschechien
0
0
0
Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Kanada
Kanada
0
0
0
2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
0
0
0
3
Katar
Katar
0
0
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4
Schweiz
Schweiz
0
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0
Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Brasilien
Brasilien
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0
0
2
Marokko
Marokko
0
0
0
3
Haiti
Haiti
0
0
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4
Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
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0
0
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2
Paraguay
Paraguay
0
0
0
3
Australien
Australien
0
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4
Türkei
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0
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Playoffs
Gruppe E
Mannschaft
SP
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PT
1
Deutschland
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2
Curacao
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Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
Mannschaft
SP
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1
Niederlande
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2
Japan
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3
Schweden
Schweden
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Tunesien
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0
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Playoffs
Gruppe H
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Spanien
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
Mannschaft
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Playoffs
Gruppe J
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Argentinien
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Algerien
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Österreich
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Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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PT
1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
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Usbekistan
Usbekistan
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Kolumbien
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Gruppe L
Mannschaft
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1
England
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2
Kroatien
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Ghana
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Panama
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Playoffs
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