Nati-Star Jashari über Milan, WM-Hoffnungen und Zweifler
«Ich habe abnormalen Gegenwind ausgehalten»

Ardon Jashari duckt sich bei Schwierigkeiten nicht weg. Im exklusiven Blick-Interview reflektiert und analysiert er seine Milan-Situation schonungslos. Und er übermittelt eine klare WM-Botschaft: «Nur auf die Zukunft zu warten, entspricht nicht meinem Naturell.»
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Ardon Jashari im exklusiven Interview über Milan und die WM

Darum gehts

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Sven SchochReporter Sport

Als Knirps hat Ardon Jashari (23) ein Urvertrauen in sich selber entwickelt. Er folgte seinem dreieinhalb Jahre älteren Bruder und liess sich im Training von niemandem einschüchtern. Auch später nicht, als ihm beim FC Luzern nichts geschenkt wurde und sich immer wieder Zweifel auftürmten.

Wenige Tage bevor die AC Milan am Pfingstsonntag die Champions-League-Teilnahme verspielt (1:2 gegen Cagliari), sitzt Jashari in einer urbanen Parkanlage der italienischen Metropole Mailand und schweift gedanklich seelenruhig in seine Kindheit zurück. Er ist sich sicher, dass der frühe Erwartungsdruck und die Rückschläge ihn geformt und sein Verantwortungsbewusstsein geschärft haben.

In seinem Mailänder Wohnquartier fühlt sich der 23-jährige Schweizer Nationalspieler wohl.
Foto: Sven Thomann

Blick: Sie haben täglich mit einem früheren Ballon-d’Or-Gewinner und sechsfachen Champions-League-Sieger trainiert: mit Luka Modric (40). Im Schweizer Nationalteam ist Granit Xhaka das Alphatier. Sind beide eine Inspiration für Sie?
Jashari: Ja! Bei beiden ist es kein Zufall, dass sie so erfolgreich sind. Man merkt in jeder Einheit, dass sie Winner-Typen sind. Verlieren sie ein Trainingsspielchen, brennen sie – auch eine Viertelstunde später, Granit sogar noch beim Nachtessen. (lacht) Bei solchen Nuancen kann man sich etwas abschauen, diese Energie ist inspirierend – vor allem, wenn man mit ihnen gemeinsam auf dem Platz steht.

Beide sind enorm einflussreich.
Granit ist ein Leader mit seiner physischen Präsenz auf dem Rasen. Er beeinflusst und treibt das Team in seiner Art an, er zieht die Equipe spür- und sichtbar. Luka führt, ohne dass man ihn auf den ersten Blick wahrnimmt. Er macht dann Dinge, die nur wenige andere beherrschen. Modric ist im Kopf oft zwei Spielzüge weiter als der Gegner. Seine Bewegungen sind nahezu perfekt, er ist schlicht genial.

Vor zehn Jahren war für Sie nicht absehbar, dass Sie dereinst mit solchen Grössen in der Kabine sitzen würden. Ihr Weg ist alles andere als stromlinienförmig verlaufen in Luzern.
Ich war nie der Musterspieler, den man von Anfang an gefördert hat. Der FCL hat mich lange nicht als das überragende Talent angesehen, das gepusht werden müsste. Es gab grosse Wellenbewegungen, die einen starken Einfluss darauf hatten, wie ich heute bin. Ich durfte mir auf und neben dem Platz nur wenige Fehler erlauben. In der U14 wollten sie mich zum SC Kriens schicken, in der U15 ebenfalls. Wenn du als 13- oder 14-Jähriger so untendurch musst, dazu den Erwartungsdruck aus dem eigenen Umfeld auszuhalten hast, prägt das. Ich erinnere mich an ein Gespräch meiner Mutter mit Michel Renggli, der damals die Mannschaft coachte. Er mochte mich. Er wusste immer, wie er mit einem Spieler umzugehen hatte, der sich mit der Situation schwertut. Und doch haben sie mir geraten, nach Kriens zu gehen. Ich hingegen weigerte mich, weil ich die Herausforderung annehmen wollte, mich beim FCL durchzusetzen. Später trug ich in allen Juniorenauswahlen die Captainbinde.

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Ardon Jashari spricht mit Blick über sein schwieriges erstes Jahr in der Serie A bei der AC Milan.
Foto: Sven Thomann

Wer hat Ihnen zum Durchbruch verholfen?
Mit 17 kam ich in die U21, dann brach Corona aus. Zusammen mit einem Teamkollegen schickten sie mich zur Profi-Equipe. Wegen diverser Covid-Fälle folgten acht weitere U21-Spieler. Ich war dann aber der Zweitletzte, der zum Super-League-Debüt gekommen ist. Während einige Profiverträge unterschrieben haben, musste ich zurück in die Nachwuchsequipe von Sandro Chieffo. Er übertrug mir enorm viel Verantwortung, machte mich zum Leader und Chef. Ich dominierte in der 1. Liga, und selbst die Gegner fragten mich immer wieder, was ich auf dieser Stufe verloren habe. Erst unter Mario Frick (ab Dezember 2021 Coach in der Super League) schaffte ich den Durchbruch. Nach drei, vier Spielen sagte er zu mir: «Du bist der beste Sechser der Liga!» Seine Worte waren nach diversen Ups and Downs der ultimative Vertrauensbeweis.

Nach diesem WM-Spiel musste Jashari weinen
4:13
Jugenderinnerung von Nati-Star:Nach diesem WM-Spiel musste Jashari weinen

In welcher Form fliesst dieser lange schleppende Prozess heute ein?
Mein Charakter lässt nicht zu, irgendwo und irgendwann nachzulassen. In meinem Lebenslauf sind ganz viele anspruchsvolle Momente gespeichert. Auch wenn mich Schmerzen einschränken, hilft mir meine über Jahre gefestigte Mentalität, alles auszublenden. Selbstverständlich weiss ich nicht, wohin mich die Reise am Ende führt. Niemand kennt die Zukunft.

Ardon Jashari hat in Zukunft noch viel vor.
Foto: Sven Thomann

Ihre Einschätzung deckt sich mit der Meinung des Brügge-Sportchefs Dévy Rigaux. Er hat Ihnen enormes Charisma zugesprochen und sich festgelegt, dass Sie «eine grosse Karriere» machen werden.
Bereits als Teenager habe ich abnormalen Gegenwind ausgehalten. Unter Druck und nach medialer Kritik musste ich bereits grundsätzliche Entscheide fällen. Diese Erfahrung hat mir in Belgien in den ersten komplizierten Wochen geholfen, als ich richtig Gras fressen musste. Auch bei Club Brügge habe ich mich nie öffentlich darüber beschwert, nicht auf Anhieb ein Schlüsselspieler gewesen zu sein. Ich schaute wochenlang zu und erhielt auch kein Aufgebot für die Nati, wofür ich wegen der Entwicklung im Verein Verständnis hatte. Ich bin generell jemand, der mit Fakten redet. Wenn ich es nicht verdient hätte, zu spielen, würde ich meinen Mund niemals öffnen. Bei Brügge war ich vom Gegenteil überzeugt. Deshalb telefonierte ich mit Rigaux und erklärte ihm, dass ich eine Chance bekommen möchte, als Teil der Stammelf die Integration zu schaffen. In der Champions League machte es Klick. Ab jenem Moment habe ich die Wertschätzung erfahren, die ich mir gewünscht hatte.

Belgien als nächste Lebensschule?
Kann man so sehen. Ich wohnte dort zum ersten Mal allein. Am Anfang stellte ich mir die Frage, mit wem ich jetzt eigentlich einen Kaffee trinken gehen solle. In Luzern kannte ich jeden, in Belgien niemanden. Du bist für dich selber verantwortlich, du musst deinen eigenen Weg suchen und gehen. Straight, direkt – das gilt immer für alle Seiten. In Belgien hat es letztlich funktioniert.

Bei der AC Milan fällt Ihre Bilanz bisher zwiespältig aus. Einem Wadenbeinbruch folgte eine schwierige Saison ohne Stammplatz.
Schon im Sommer ist einiges nicht optimal gelaufen. Die Transferzeit raubte mir einen Teil der Vorbereitung und ein paar Testspiele. Ich kam erst Anfang August in Mailand an, drei Wochen später verletzte ich mich schwer. Zunächst war es ein Schock, während der ersten drei Tage fühlte sich alles extrem schwierig an. Vielleicht habe ich in diesen acht bis zwölf Wochen den Stammplatz verloren. Und doch war der Anspruch an mich immer, das Maximum herauszuholen.

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«Ich bin noch gar nie richtig in Fahrt gekommen»
Jashari über seine schwere Zeit bei Milan
»

Sie gehörten selten zur Startformation. Wie frustrierend fühlte es sich an, keine fixe Rolle zugeteilt zu bekommen?
Ich hätte jenen, die an mir zweifelten, gerne ein anderes Bild von mir vermittelt. Aber es hat sich in dieser Saison gar nicht ergeben. Es gibt Dinge, die ich nicht beeinflussen kann. Es ist die Wahl des Trainers. Schade ist, dass ich den Rhythmus nicht finden konnte, um mich von meiner besten Seite auf dem Platz zu präsentieren. Ich glaube nicht, dass weltweit ein Spieler auffindbar ist, der nur eines von fünf Spielen macht und sein gesamtes Potenzial auf den Rasen bringt; sonst würde ich ihn sofort kontaktieren und fragen, wie das geht. Mich befriedigt nicht, wie es gelaufen ist. Es ist schade, dass ich nicht mehr Akzente setzen konnte und mich mehr einbringen durfte, vielleicht auch mal drei, vier Partien in Folge. Ich könnte auch sagen, es sei alles auf meinen Ausfall zu Beginn der Saison zurückzuführen. Aber das passt nicht zu meinem Charakter, das passt nicht zu meiner Haltung als Sportler.

Wie sehr haben Sie die medialen Vorwürfe getroffen, die natürlich in erster Linie im Kontext zur Transfersumme von gegen 40 Millionen Euro stehen?
Milan hat für mich eine Summe aufgeworfen, die für die aktuellen Verhältnisse nicht normal ist. Es ist klar, dass ich diesen Preis bestätigen will. Bis jetzt habe ich die Chance dazu nicht richtig erhalten, auch wenn es sich wie eine Ausrede anhört. Ich habe meine Grenze bisher nicht ausloten können, weil ich gar nie richtig in Fahrt gekommen bin. Und das tut mir natürlich weh.

Die mächtige Tifoseria hat von Ihnen viel mehr erwartet, der Unmut ist spürbar.
Die Kritik hat mich in einer ersten Phase extrem belastet; sie schränkte teilweise sogar mein Privatleben ein. Die Nächsten in der Familie bekommen die negativen Vibes zu spüren, das nimmt einen mit. Die Lust, Dinge zu unternehmen, ging verloren. Man will so rasch wie möglich Gründe liefern, weshalb der Klub so viel Geld investiert hat. Dann kommt ein Spiel, das nicht wunschgemäss endet. Du weisst, an was es liegt, kannst es den Fans aber nicht zeigen. Und ganz ehrlich: Es geht um das Gewinnen. Es interessiert dabei wenig, ob Jashari einen oder fünf Matches hintereinander bekommen hat. Wer verliert, hat in der Regel wenig Argumente.

Will jetzt auch in Mailand durchstarten: Ardon Jashari.
Foto: Sven Thomann

Wie gehen Sie mit den Schlagzeilen am Ende des ersten Serie-A-Jahres um?
Es ist nicht einfach für einen 23-jährigen Spieler, der ambitioniert ist und jedes Prozent Leistung aus seinem Körper pressen will. Darum bin ich da, sonst hätte ich Brügge nach einer Topsaison nicht verlassen müssen. Inzwischen kann ich die kritischen Voten besser filtern. Stoppen kann man die Aussenwahrnehmung nicht. Man kann für sich selber entscheiden: Was akzeptiere ich, was nehme ich an? Ich würde lügen, wenn ich sagen würde, dass ich immer differenzieren kann. Aber es fällt mir deutlich leichter, eine gute Abwägung hinzubekommen.

Der WM-Sommer beginnt in Kürze. Auch in der SFV-Auswahl wird nichts auf dem Silbertablett serviert.
Jede Umgebung hat eine eigene Energie. Eine WM löst im Vorfeld vor allem ganz viele Glückshormone und Glücksgefühle aus. Das gilt für das Team und für mich gleichermassen. Ende März beim letzten Zusammenzug haben Muri und die Mitspieler in den Tests und in den Trainings gesehen, was sie an mir haben. Mir sind zwei gute Spiele gelungen. Ich hoffe, diese Eindrücke sind bei Muri präsent. Vor kurzem habe ich länger mit ihm telefoniert. Der Nationalcoach stellt das Team zusammen, er macht die Rollen. Er weiss, dass ich zu 100 Prozent Vollgas gebe und auf den Platz bringe, was verlangt wird.

Ardon Jashari Persönlich

Ardon Jashari (23) stammt aus Cham und hat sich früh der Luzerner Nachwuchsabteilung angeschlossen. Die FCL-Verantwortlichen wollen ihn im Juniorenalter mehrfach zum SC Kriens abschieben, Jashari hingegen bleibt standhaft. Als 19-Jähriger trägt er erstmals die Captainbinde in der Super League. 2024 folgen der Transfer zum Club Brügge und ein Jahr später der Cupsieg in Belgien plus die Wahl zum Spieler des Jahres. Im letzten Sommer überweist die AC Milan für den defensiven Spielmacher inklusive Bonus-Zahlungen gegen 40 Millionen Euro. Mit der Nati bestreitet der Mittelfeld-Akteur in den USA die dritte Endrunde.

Ardon Jashari (23) stammt aus Cham und hat sich früh der Luzerner Nachwuchsabteilung angeschlossen. Die FCL-Verantwortlichen wollen ihn im Juniorenalter mehrfach zum SC Kriens abschieben, Jashari hingegen bleibt standhaft. Als 19-Jähriger trägt er erstmals die Captainbinde in der Super League. 2024 folgen der Transfer zum Club Brügge und ein Jahr später der Cupsieg in Belgien plus die Wahl zum Spieler des Jahres. Im letzten Sommer überweist die AC Milan für den defensiven Spielmacher inklusive Bonus-Zahlungen gegen 40 Millionen Euro. Mit der Nati bestreitet der Mittelfeld-Akteur in den USA die dritte Endrunde.

Dann ist alles geklärt zwischen Ihnen und ihm?
Ich habe ihm klar gesagt, dass ich ein Mittelfeldspieler bin. Aber wenn Muri mich nicht bringen kann, weil er dort zwei oder drei andere vorzieht, mir stattdessen eine andere Rolle erklären kann – «Ardon, du kannst deine Qualität auf diese oder diese Weise in unser Spiel bringen» –, dann passt es. Er weiss, dass ich nicht mit der Einstellung in die USA reise, dort Ferien zu machen. Ich habe im Camp vor einem Jahr in Nordamerika zusammen mit Granit (4:0 gegen die USA) super gespielt. Der Switch von einer schwierigen Spielzeit mit Milan zur Nati wird mir gelingen – mir ist wichtig, dass ich diese Message platziert habe und Muri sie auch gut aufgenommen hat. Aber klar, am Ende mischt Yakin die Karten.

Es ist nicht einfach, in den Stamm einer Mannschaft vorzudringen, die seit Jahren sehr gut performt und inzwischen zur erweiterten internationalen Spitze zählt.
Definitiv! Und ja, das Team steht zu grossen Teilen. Ich will dem Coach dennoch das Gefühl vermitteln, dass ich der Mannschaft helfen kann. Nur einfach auf die Zukunft zu warten, entspricht nicht meinem Naturell. Das halten aufstrebende Junge auch in anderen Nationen so. Jeder ehrgeizige Akteur hofft, eine Rolle zu erhalten, nicht nur ich. Deshalb wäre es schön und ein Traum, wenn ich einen wichtigen Teil dazu beitragen könnte, mit der Schweiz eine unvergessliche WM zu spielen.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
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1
Mexiko
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Südafrika
Südafrika
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Südkorea
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Gruppe B
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Kanada
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Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
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USA
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Paraguay
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Elfenbeinküste
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Ecuador
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Playoffs
Gruppe F
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Niederlande
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Japan
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Schweden
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Tunesien
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Playoffs
Gruppe G
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Belgien
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Ägypten
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Iran
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Neuseeland
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Gruppe H
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Spanien
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2
Kap Verde
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Saudi Arabien
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Uruguay
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Playoffs
Gruppe I
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Frankreich
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Senegal
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Irak
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Norwegen
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Gruppe J
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1
Argentinien
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Österreich
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Jordanien
Jordanien
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Playoffs
Gruppe K
Mannschaft
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1
Portugal
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2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Kolumbien
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Playoffs
Gruppe L
Mannschaft
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England
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Kroatien
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Panama
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