«Murat Yakin muss jetzt laut werden»
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Dzemaili über Nati-Leader:«Murat Yakin muss jetzt laut werden»

Chefs noch nicht in WM-Form
Die Gewinner und Verlierer der KATARstrophe

Der WM-Auftakt der Nati geht gründlich in die Hose. Gegen den krassen Aussenseiter Katar muss sich das Yakin-Team nach einem Gegentor in der 94. Minute mit einem 1:1 begnügen. Neben vielen Verlierern gibt es aber auch ein paar wenige Gewinner.
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Captain Granit Xhaka zog gegen Katar ein schwaches Länderspiel ein.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Schweizer Nati spielt 1:1 gegen Katar im WM-Auftakt in Santa Clara
  • Granit Xhaka zeigt schwächstes Länderspiel seit 2024 und kritisiert Team
  • 26:7 Torschüsse, xG-Wert 3,16 zu 0,76, trotzdem kein Sieg gegen Katar
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Christian FinkbeinerStv. Fussballchef

Die Nati legt am Samstag beim 1:1 in Santa Clara gegen Underdog Katar einen klassischen Fehlstart hin. Zu pomadig ist der erste WM-Auftritt der Nati, zu anfällig ist die Schweizer Defensive, zu wenig zwingend und effizient der Angriff. 26:7 Torschüsse und ein xG-Wert von 3,16 zu 0,76 reichen nicht, um die Nummer 50 der Weltrangliste in die Knie zu zwingen. Blick sagt, wer die Verlierer der Kata(r)strophe sind – und wer sich trotz der Enttäuschung persönlich als Sieger fühlen kann.

Die Verlierer

Granit Xhaka: Der Captain zeigte zum WM-Auftakt sein schwächstes Länderspiel seit dem 0:2 im serbischen Leskovac im Herbst 2024 in der Nations League. Vor einer Woche, nach der missglückten Hauptprobe gegen Australien, hob der Rekord-Internationale den Mahnfinger und warnte seine Kollegen, dass sie mit solchen Leistungen nach drei Spielen heimfahren würden. Offensichtlich verfehlten Xhakas Worte ihre Wirkung, wobei sich der Captain in erster Linie an der eigenen Nase nehmen muss.

Murat Yakin: Wie sein Team zog auch der Nati-Trainer nicht seinen besten Tag ein und zeigte sich noch nicht in WM-Form. Yakin ging beim WM-Auftakt kein Risiko ein. Er setzte bei der Startelf auf Erfahrung und beorderte die älteste Nati an einer WM aufs Feld. Und bei seinen Wechseln bewies er für einmal kein glückliches Händchen, worauf er sich nach dem Spiel auch selbstkritisch zeigte. «Das müssen wir sicherlich analysieren.» 

Die Einwechselspieler: Mit Ausnahme von Fabian Rieder, der immerhin ein paar wenige gute Aktionen hatte, konnte keiner der fünf Einwechselspieler Werbung in eigener Sache machen. Vor allem Yakins Super-Joker Johan Manzambi enttäuschte und agierte zu eigensinnig. Beim Ausgleich in der 94. Minute trägt auch er Mitschuld, wie auch Ardon Jashari und Miro Muheim, der mit seinem Eigentor zum Schweizer Pechvogel avancierte. Ganz vorne blieb Zeki Amdouni wirkungslos.

Die Gewinner

Michel Aebischer: Wie vor zwei Jahren an der EM hatte sich der Mittelfeldspieler in der Vorbereitung in die Startelf gespielt und rechtfertigte seine Nominierung mit einer guten Leistung. In der ersten Halbzeit, in der die Nati sehr dominant auftritt, ist er der Dreh- und Angelpunkt im Schweizer Offensivspiel. Nur im Abschluss sündigt auch er; kurz vor der Pause müsste er das 2:0 machen – was das Spiel wohl frühzeitig entschieden hätte.

Gregor Kobel: Der BVB-Keeper zeigte sich bei seiner Endrunden-Premiere als Nummer 1 der Nati von der ersten Sekunde an bereit. Den Mega-Flop von Akanji nach 100 Sekunden bügelt er mit einer Glanzparade aus. Auch danach ist er bei den wenigen Aktionen, in denen er gefordert ist, zur Stelle. Beim Ausgleich kurz vor Schluss ist aber auch er machtlos.

Ricardo Rodriguez: In der Vorbereitung schien es, dass er seinen Stammplatz verlieren könnte. Doch der Linksverteidiger, mit nunmehr 139 Länderspielen die Nummer 2 in Sachen Länderspiele, bewies in seinem Rekordspiel (13. WM-Einsatz), dass auf ihn noch immer Verlass ist. Warum Yakin in der 89. Minute den Routinier vom Feld nimmt, bleibt sein Geheimnis. Danach gibt die Nati die Spielkontrolle definitiv aus der Hand.

Noch näher dran an der Schweizer Nati

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
1
0
1
2
Kanada
Kanada
1
0
1
3
Katar
Katar
1
0
1
4
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
1
6
3
2
Ecuador
Ecuador
0:0
1
0
1
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0:0
1
0
1
4
Curacao
Curacao
1
-6
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Japan
Japan
1
0
1
2
Niederlande
Niederlande
1
0
1
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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