«Murat Yakin muss jetzt laut werden»
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Dzemaili über Nati-Leader:«Murat Yakin muss jetzt laut werden»

Dzemaili nach dem Katar-Frust
«Es gibt wieder zu viel Unruhe in der Nati»

Blick-Experte Blerim Dzemaili nennt drei Gründe für das enttäuschende 1:1 gegen Katar: ein unterschätzter Gegner, schwache Einwechselspieler und zu viel Unruhe im Team.
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«Jetzt muss Murat Yakin laut werden», findet Blick-Experte Blerim Dzemaili nach dem 1:1 der Nati gegen Katar.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • «Unentschieden fühlt sich an wie eine Niederlage»
  • Schweizer haben Katar laut Dzemaili unterschätzt
  • Nati braucht das Messer am Hals, um gute Leistungen zu zeigen
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Florian RazReporter Fussball

Um die Verhältnisse noch einmal festzuhalten: Katar ist die Nummer 50 der Fifa-Weltrangliste. Das Land hat rund 360’000 Bürgerinnen und Bürger. Das Nationalteam hat bis zu diesem Samstag noch keinen Punkt an einer WM gewonnen.

Gegen diesen Gegner also spielt die Schweiz in ihrem ersten Gruppenspiel an dieser Endrunde 1:1. Für Blick-Experte Blerim Dzemaili (40) ist klar: «Das Unentschieden fühlt sich wie eine Niederlage an. Auch für Trainer und Spieler.»

Aber warum haben die Schweizer dem Team aus der Wüste den grössten Triumph auf internationalem Parkett ermöglicht? Dzemaili führt im Blick-Podcast FORZA! vor allem drei Punkte ins Feld.

1

Die Schweizer haben Katar unterschätzt

«Für alle ist es Pflicht, dass wir in dieser Gruppe Erster werden – auch für Trainer und Spieler», sagt Dzemaili. Und folgert: «Da unterschätzt du den Gegner automatisch. Man hätte es verhindern müssen. Aber man hat es nicht geschafft.»

Dzemaili verweist darauf, dass es nicht das erste Mal ist, dass die Schweizer mit solchen Problemen zu kämpfen haben. Schon in der Qualifikation zur EM 2024 und in der Nations League gleich nach der tollen Euro waren ähnliche Tendenzen zu erkennen.

«Wir haben eigentlich sehr viel Charakter in dieser Mannschaft», findet Dzemaili. Und fügt an: «Aber er zeigt sich nicht immer. Es muss irgendwie immer das Messer am Hals sein, damit er gezeigt wird. Und jetzt haben wir das Messer am Hals.»

2

Schöggeli für die Einwechselspieler

«Mit den ersten Einwechslungen gab es einen Knick im Spiel», stellt Dzemaili fest. Und kritisiert danach vor allem Zeki Amdouni (25) und Johan Manzambi (20): «Mit ihnen wurde es chaotisch, weil sie nicht auf ihren Positionen auf der Seite geblieben sind.»

Wobei Dzemaili auch die Frage stellt, ob alle Wechsel nötig waren: «Auf mich wirkten gewisse Wechsel, als wolle man den Spielern ein Schöggeli geben. Aber du musst nicht alle Spieler glücklich machen.»

In Schutz nimmt der 69-malige Nati-Spieler dafür Miro Muheim (28), der von der Fifa nach Spielschluss sogar zum Eigentorschützen des 1:1 ernannt wird: «Er steht jetzt dumm da. Aber die Fehler sind vorher passiert. Wenn der Gegner mit Wucht von hinten kommt, hast du keine Chance.»

3

Unruhe und Egoismus im Schweizer Lager

Die Schelte von Captain Granit Xhaka (33) nach dem 1:1 im Test gegen Australien, danach der Doppeladler im Baseball-Stadion, gefolgt von einem, allerdings bewilligten, Ausgang von einem Teil des Teams. Dzemaili sagt: «Es gibt im Moment wieder zu viel Unruhe in dieser Mannschaft. Und diese Unruhe hat man gegen Katar auf dem Feld gesehen.»

Dazu kommt, dass gegen Katar nicht alle Spieler bedingungslos die Abwehrarbeit erledigen. Für Dzemaili ist darum klar: «Wir müssen wieder als Team auftreten. Der Egoismus muss weg! Wir dürfen nur an die Mannschaft denken. Und vielleicht muss man auch mal darauf hören, was einem der Trainer sagt.»

Was sich jetzt vor dem zweiten Gruppenspiel gegen Bosnien ändern muss? Dzemaili nimmt Trainer Murat Yakin (51) und die Teamleader in die Pflicht: «Ich hoffe, dass Yakin laut wird. Nicht öffentlich, das wäre nicht richtig. Aber intern. Er muss den einen oder anderen wieder zurück auf den Boden bringen.»

Und er fordert: «Mir fehlt, dass der eine oder andere Leader aus sich herauskommt. Auch die ruhigeren wie Manuel Akanji (30), Gregor Kobel (28) oder Nico Elvedi (29). Es muss nicht immer nur Xhaka sein.»

Dass sich die Nati steigern kann, steht für Dzemaili ausser Frage. Mut geben ihm die ersten 60 Minuten gegen Katar: «Das Einzige, was du dir da vorwerfen kannst, ist die Chancenverwertung.»

Und Dzemaili ist sich sicher, dass die Schweizer nach dem 1:1-Schock endgültig wach sind: «Manchmal brauchst du so einen Peitschenknall. Für mich ist klar: Die Nati macht aus den nächsten zwei Spielen vier bis sechs Punkte.»

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Mexiko
Mexiko
1
2
3
2
Südkorea
Südkorea
1
1
3
3
Tschechien
Tschechien
1
-1
0
4
Südafrika
Südafrika
1
-2
0
K.o.-Phase
Gruppe B
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schweiz
Schweiz
1
0
1
2
Kanada
Kanada
1
0
1
3
Katar
Katar
1
0
1
4
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
1
0
1
K.o.-Phase
Gruppe C
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Schottland
Schottland
1
1
3
2
Marokko
Marokko
1
0
1
3
Brasilien
Brasilien
1
0
1
4
Haiti
Haiti
1
-1
0
K.o.-Phase
Gruppe D
Mannschaft
SP
TD
PT
1
USA
USA
1
3
3
2
Australien
Australien
1
2
3
3
Türkei
Türkei
1
-2
0
4
Paraguay
Paraguay
1
-3
0
K.o.-Phase
Gruppe E
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Deutschland
Deutschland
0
0
0
2
Curacao
Curacao
0
0
0
3
Elfenbeinküste
Elfenbeinküste
0
0
0
4
Ecuador
Ecuador
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe F
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Niederlande
Niederlande
0
0
0
2
Japan
Japan
0
0
0
3
Schweden
Schweden
0
0
0
4
Tunesien
Tunesien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe G
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Belgien
Belgien
0
0
0
2
Ägypten
Ägypten
0
0
0
3
Iran
Iran
0
0
0
4
Neuseeland
Neuseeland
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe H
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Spanien
Spanien
0
0
0
2
Kap Verde
Kap Verde
0
0
0
3
Saudi Arabien
Saudi Arabien
0
0
0
4
Uruguay
Uruguay
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe I
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Frankreich
Frankreich
0
0
0
2
Senegal
Senegal
0
0
0
3
Irak
Irak
0
0
0
4
Norwegen
Norwegen
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe J
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Argentinien
Argentinien
0
0
0
2
Algerien
Algerien
0
0
0
3
Österreich
Österreich
0
0
0
4
Jordanien
Jordanien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe K
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Portugal
Portugal
0
0
0
2
Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
0
0
0
3
Usbekistan
Usbekistan
0
0
0
4
Kolumbien
Kolumbien
0
0
0
K.o.-Phase
Gruppe L
Mannschaft
SP
TD
PT
1
England
England
0
0
0
2
Kroatien
Kroatien
0
0
0
3
Ghana
Ghana
0
0
0
4
Panama
Panama
0
0
0
K.o.-Phase
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