Winterthur profitiert mit
Nati-Hoffnung wechselt innerhalb der Serie A

Alessandro Romano verlässt die AS Roma und schliesst sich Cagliari an. Der Wechsel spült nicht nur knapp sieben Millionen Euro in die Kassen der Römer, sondern beschert auch dem FC Winterthur Geld.
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Alessandro Romano spielt ab der nächsten Saison für Cagliari.
Foto: AS Roma via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Alessandro Romano wechselt für 7 Mio. Euro von Roma zu Cagliari
  • Cagliari-Trainer Pisacane überzeugte Romano mit Einsatzchancen und klarem System
  • FC Winterthur kassiert 1 Mio. Euro dank 15 % Weiterverkaufsbeteiligung
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Carlo Emanuele FrezzaReporter Fussball

Die Zukunft von Nati-Hoffnung Alessandro Romano (20) ist geklärt. Gemäss Blick-Informationen wechselt der defensive Mittelfeldspieler innerhalb der Serie A für knapp 7 Millionen Euro von der AS Roma zu Cagliari. Bei den Rossoblù hat er am Samstagnachmittag einen Vertrag bis 2030 unterschrieben, die offizielle Mitteilung steht noch aus.

Dass der Transfer nun zustande kommt, hat mehrere Gründe. Cagliari bemühte sich bereits vor einem Jahr um Romano, damals blockte die Roma einen Wechsel noch ab. Jetzt müssen die Römer bis zum 30. Juni aufgrund der Financial-Fairplay-Vorgaben Transfererlöse erzielen. Gleichzeitig konnten sie dem Zürcher keine regelmässige Einsatzzeit in Aussicht stellen.

Klare Pläne in Cagliari

Genau diese soll Romano auf Sardinien erhalten. Der schweizerisch-italienische Doppelbürger passt mit seinem Profil ideal in das flache 3-5-2-System von Trainer Fabio Pisacane (40). Der langjährige Cagliari-Profi gilt als Förderer junger Spieler und führte die Sarden in seiner ersten Saison an der Seitenlinie mit dem drittjüngsten Kader der gesamten Serie A auf Rang 14.

In den letzten Wochen setzte Pisacane alles daran, Romano von einem Wechsel nach Cagliari zu überzeugen. So viel hält er vom U-Nati-Spieler, der auf verschiedenen Altersstufen die Captain-Binde trug. Wie Blick weiss, kam es in den vergangenen Wochen auch zu einem längeren Telefonat zwischen den beiden. Auch Trainer anderer italienischer Klubs (Palermo und Torino) griffen persönlich zum Hörer. Letztlich entschied sich Romano aber für Cagliari.

Winterthur profitiert mit

Erst in der vergangenen Saison feierte Romano für die Roma sein Profidebüt, ehe er für die Rückrunde an Spezia in die Serie B ausgeliehen wurde. Zwar stieg er mit dem ligurischen Klub ab, doch er hinterliess mit seiner Spielintelligenz, seinem starken linken Fuss und seiner Physis einen bleibenden Eindruck. Nun soll er in Cagliari den nächsten Entwicklungsschritt machen und das Mittelfeld der Rossoblù verstärken. Zudem kriegt er die Chance, sich in einer Top-5-Liga auf höchster Stufe zu beweisen.

Vom Transfer profitiert auch der FC Winterthur. Als Romano vor vier Jahren von der Schützenwiese in die Nachwuchsabteilung der Roma wechselte, sicherten sich die Winterthurer eine Weiterverkaufsbeteiligung von 15 Prozent. Durch den Verkauf an Cagliari fliessen nun knapp eine Million Euro in die Kasse des FCW – ein Batzen, den der Super-League-Absteiger gut gebrauchen kann.

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