Je ein Ex-YB- und FCB-Profi
Diese Stars sollen in Italiens Sex-Skandal verwickelt sein

In Zusammenhang mit Italiens Prostitutions-Skandal tauchen neue Informationen auf. Italienischen Medien nennen Namen der Fussball-Profis, die in den Abhörprotokollen auftauchen. Gegen jegliche Spieler laufen keine Ermittlungen.
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Sowohl Inter-Spieler Alessandro Bastoni (l.) als auch Milan-Star Rafael Leão (M.) sollen in Italiens Prostitutions-Skandal verwickelt sein.
Foto: Getty Images
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Die Ermittlungen der Mailänder Staatsanwaltschaft nehmen Fahrt auf. In den italienischen Medien sickern die Namen der Fussball-Stars durch, die in Italiens Prostitutions-Skandal verwickelt sein sollen. Jene Profis, die in den Abhörprotokollen auftauchen, stehen zwar im Fokus der Untersuchungen, es bestehen allerdings keine strafrechtlichen Vorwürfe gegen die betreffenden Personen.

Eine zentrale Rolle spielen Partys im Mailänder Nachtleben die von der Firma «Ma.De Milano» organisiert wurden – einer mutmasslichen Tarnfirma. Ob die Kunden tatsächlich die angebotenen «Extraleistungen» wie bezahlten Sex und Lachgas in Hotels in Anspruch nahmen, ist unklar.

Prominente Namen gehören zu Schlüsselwörtern

Vier Personen, darunter die mutmasslichen Organisatoren Emanuele Buttini und Deborah Ronchi, wurden unter Hausarrest gestellt. Laut mehreren Medienberichten – wie beispielsweise jene von «Il Giornale», «Corriere dello Sport» und «Calcio e Finanza» – ist das Ziel der Ermittlungen, den Verdacht auf der Förderung und Ausbeutung von Prostitution zu bestätigen – insbesondere für angebliche Dienstleistungen, die von Escorts für Fussballer angeboten wurden.

Die Ermittler haben eine Liste mit Hunderten von Stichwörtern erstellt, die als Schlüsselwörter verwendet werden, um elektronische Geräte der Verdächtigen zu analysieren. Darunter finden sich Namen bekannter Fussballer wie Alessandro Bastoni (27), Rafael Leão (26), Olivier Giroud (39), Achraf Hakimi (27), Dusan Vlahovic (26) und Dean Huijsen (21) – auch die Namen von Ex-FCB-Profi Riccardo Calafiori (23) und jener des ehemaligen YB-Spielers Cheikh Niasse (26) kommen vor. Wie die Staatsanwaltschaft klarstellt, sind alle genannten Personen nicht Teil der Ermittlungen.

Neben der Namen der Festgenommenen und Verdächtigen gehören die Namen von Fussball-Klubs sowie Begriffe wie «Mykonos» «Party», «Hotel», «Privé», «Geld», «Sex», «Luftballons» und «Wochenende» ebenfalls zu den Hunderten von Stichwörtern, die für die Untersuchung verwendet werden.

Ermittlungen laufen

Die italienischen Medien berichten zudem über ein weiteres pikantes Detail: Ein Verdächtiger soll achtmal mit einer Telefonnummer kommuniziert haben, die laut den Akten auf Inter-Legende Dejan Stankovic (47) registriert ist. Der Serbe gehöre aber nicht zu den Ermittlungszielen und die Bedeutung dieser Kontakte bleibe unklar.

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