Mailänder Netzwerk aufgeflogen
Serie-A-Spieler in Prostitutions-Skandal verwickelt

Dutzende Stars der Serie A stehen im Fokus eines Prostitutions-Skandals in Mailand. Spieler von Top-Klubs wie Milan, Juventus und Inter sollen Kunden eines Netzwerks gewesen sein, das Frauen und Drogen anbot.
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Dutzende Fussballspieler aus der italienischen Serie A sind offenbar in einen Prostitutions-Skandal verwickelt – darunter auch Profis der beiden Mailänder Klubs Inter Mailand und AC Mailand.
Foto: Inter via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Italienischer Fussball von Prostitutions-Skandal erschüttert: Stars von Top-Kubs verwickelt
  • Polizei beschlagnahmt 1,1 Mio. Franken und nimmt vier Manager fest
  • Über 100 Frauen für exklusive Events in Mailand angeworben
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Ein Skandal erschüttert den italienischen Fussball: Laut mehreren italienischen Medienberichten sollen rund 70 Serie-A-Spieler in ein Prostitutionsnetzwerk verwickelt sein. Unter den mutmasslichen Kunden des Netzwerks befinden sich auch Akteure von Top-Klubs wie AC Mailand, Inter Mailand und Juventus Turin.

Im Zentrum der Ermittlungen steht eine Event- und Promotionsfirma aus der Mailänder Nachtszene, die ins Visier der Polizei geraten ist. Vier Manager des Unternehmens wurden bereits unter Hausarrest gestellt. Ihnen werden Ausbeutung, Beihilfe zur Prostitution, Drogenhandel und Geldwäscherei vorgeworfen. Die Behörden beschlagnahmten Vermögenswerte im Wert von etwa 1,1 Millionen Franken. Die Firma habe die Frauen gezielt für exklusive Events angeworben. Diese sollen dort gegen Bezahlung sexuelle Dienstleistungen angeboten haben.

Brisant: Den Berichten zufolge wurde bei den organisierten Partys Lachgas konsumiert – ein Stoff, der bei Dopingkontrollen nicht nachweisbar ist und bei Fussball-Profis offenbar besonders beliebt sein soll. 

Nicht nur Fussballer involviert

Die Kundenkartei der Manager liest sich wie das Who-is-Who der italienischen High Society. Neben Fussball-Stars zählen auch Unternehmer und Persönlichkeiten aus der Unterhaltungsbranche dazu. In abgehörten Telefonaten fiel auch der Name eines Formel-1-Fahrers.

Die Firma soll ein Netzwerk von über 100 Frauen aufgebaut haben, um für wohlhabende Gäste sogenannte «All-inclusive»-Pakete zu organisieren. Dazu gehörten Partys in High-End-Clubs, Hotelübernachtungen und die Vermittlung von Escorts. Die Ermittler vermuten, dass die Aktivitäten vor allem in der luxuriösen Mailänder Nachtszene stattfanden. Die Untersuchungen laufen.

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