Real und Uefa einigen sich
Europäische Super League ist endgültig vom Tisch

Die Uefa, der Verband der Europa-Klubs und Real Madrid haben sich im Rechtsstreit geeinigt. Damit ist das angedachte Konkurrenz-Projekt zur Champions League definitiv gescheitert.
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Real-Präsident Florentino Pérez pocht nicht weiter auf Schadensersatz wegen der gescheiterten Super-League-Plänen.
Foto: keystone-sda.ch

Die einst geplante europäische Super League ist endgültig vom Tisch. Die Uefa, der Interessenverband European Football Clubs (EFC) und der spanische Top-Klub Real Madrid haben in ihrem Rechtsstreit eine Einigung erzielt. 

Wie die Uefa und die Königlichen mitteilten, sei eine «Einigung zum Wohle des europäischen Klubfussballs» getroffen worden. 

Damit endet ein seit 2021 schwelender, aufsehenerregender Streit zwischen dem Dachverband und Real Madrid als letztem von mehreren Vereinen, die mit der geplanten Gründung einer eigenen Superliga für grossen Wirbel gesorgt hatten. Einen Konkurrenzwettbewerb zur Champions League wird es nun nicht mehr geben. 

Real Madrid mit Präsident Florentino Pérez (78) an der Spitze forderte von der Uefa Schadenersatz in Höhe von über vier Milliarden Euro, weil sie der Meinung waren, der Verband habe seine «marktbeherrschende Stellung missbraucht». 

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