Real-Star Rodrygo spricht offen über schwere Krise
«Zuerst half mir Gott, dann die Familie, dann Ancelotti»

Real-Star Rodrygo durchlebte letzte Saison schwere Zeiten, kämpfte mit mentalen Problemen, wie er nun in einem Interview offenbart. Nun ist der zweifache Champions-League-Sieger wieder fit und träumt vom WM-Titel mit Carlo Ancelotti.
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Rodrygo hat eine schwere Phase hinter sich.
Foto: Defodi Images via Getty Images

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Rodrygo durchlebte schwierige Zeit bei Real Madrid trotz Erfolgen
  • Trainer Carlo Ancelotti unterstützte Rodrygo in seiner persönlichen Krise
  • Mit 24 Jahren hat Rodrygo 278 Spiele gespielt und 13 Titel gewonnen
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Carlo SteinerRedaktor Sport

Sechs Saisons, 278 Spiele, 13 Titel – und das im Alter von nur 24 Jahren: Rodrygo (24) bei Real Madrid ist eine Erfolgsgeschichte. Aber nicht nur.

Denn wie jetzt bekannt wird, hat der Dribbelkünstler in Spanien auch eine richtig düstere Phase durchlebt. Im Interview mit der spanischen Zeitung «AS» spricht er über diese Tiefen seiner Karriere.

2022 und 2024 hatte Rodrygo jeweils grossen Anteil daran, dass die Königlichen den Titel in der Champions League abräumten. Es waren die bisherigen Höhepunkte der Karriere des Brasilianers. Denn was danach folgte, war weit weg von jeglicher Königsklassen-Euphorie.

«Er hat gesehen, dass ich wirklich Probleme hatte»

Auf dem Platz blieb letzte Saison die Leistung immer öfter aus. Auf Rodrygo prasselte viel Kritik nieder. «Ich hatte eine sehr schwierige Zeit auf persönlicher Ebene. Ich habe lange nicht mit Leuten gesprochen. Niemand wusste, was los war. Es ging mir weder körperlich noch mental gut», erklärt er heute.

Einen besonderen Dank richtet er an Trainer Carlo Ancelotti (66), mit dem er nun bei der brasilianischen Nationalmannschaft wieder zusammenarbeitet. «Er hat gesehen, dass ich ein Mensch bin und wirklich Probleme hatte. Er hat meine Situation verstanden. Er wusste, dass zuerst die Person wiederhergestellt werden musste, nicht der Fussballer.» Und er fügt an: «Erst hat Gott mir geholfen, dann meine Familie und dann Trainer Ancelotti.»

Rodrygo wollte nie weg von Madrid

Die Baisse machte ihn zuletzt auch zum Verkaufskandidaten Nummer eins. «Jede Woche stand ich bei einem anderen Klub unter Vertrag, wenn man den Medien glaubte. Natürlich gab es immer Angebote, das bestreite ich nicht. Aber ich habe dem Klub immer klargemacht, dass ich hier weiter erfolgreich sein will. Ich habe immer gesagt: ‹Solange mich Madrid will, bleibe ich.› Wenn sie eines Tages sagen: ‹Such dir einen neuen Klub›, werde ich es akzeptieren. Aber das ist nicht passiert.»

In der aktuellen Saison kommt er wieder regelmässig zum Einsatz, jedoch nur selten von Anfang an. Doch Rodrygo ist trotzdem glücklich. «Ich bin mit der Einsatzzeit zufrieden, obwohl ich natürlich immer mehr spielen will.» Das Wichtigste sei ohnehin die Gesundheit. «Ich habe alles überwunden, es geht mir gut.»

LaLiga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
32
55
82
2
Real Madrid
Real Madrid
32
37
73
3
Villarreal CF
Villarreal CF
31
20
61
4
Atletico Madrid
Atletico Madrid
32
18
57
5
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
32
8
49
6
Getafe CF
Getafe CF
32
-4
44
7
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
32
3
44
8
Real Sociedad
Real Sociedad
32
0
42
9
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
32
-11
41
10
CA Osasuna
CA Osasuna
32
-2
39
11
FC Girona
FC Girona
32
-13
38
12
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
31
-11
38
13
Valencia CF
Valencia CF
32
-12
36
14
RCD Mallorca
RCD Mallorca
32
-9
35
15
Elche CF
Elche CF
32
-7
35
16
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
31
-9
35
17
Sevilla FC
Sevilla FC
31
-12
34
18
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
32
-12
33
19
Levante UD
Levante UD
31
-15
29
20
Real Oviedo
Real Oviedo
31
-24
27
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
UEFA Europa League
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