Verein geht dagegen vor
Barça kassiert Mini-Busse im Fall Álvarez

Nachdem Atlético Ende Juli 2026 Beschwerde im Fall Julián Álvarez einreichte, folgt nun die Strafe. Diese fällt jedoch glimpflich aus.
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Nach dem Fall Julián Álvarez muss Barça eine Mini-Busse zahlen.
Foto: IMAGO/PsnewZ

Darum gehts

  • Barcelona muss im Fall Julián Álvarez 602 Euro Busse zahlen
  • Der spanische Fussballverband wertete den Verstoss nur als leichtes Vergehen
  • Barça fechtet die Strafe trotzdem an
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Blick Sportdesk

Der FC Barcelona hat vom spanischen Fussballverband (RFEF) eine Geldstrafe von lediglich 602 Euro erhalten. Grund dafür ist der Fall Julián Álvarez, bei dem der Verein gegen Reglemente verstossen haben soll. Der Klub soll den Spieler kontaktiert haben, obwohl dieser noch unter Vertrag stand. Atlético Madrid reichte Ende Juli 2026 eine offizielle Beschwerde ein, was zu einem ausserordentlichen Disziplinarverfahren führte. Die Fifa konnte den Fall nicht prüfen, da sie keine Zuständigkeit für diese Angelegenheit besass. Die Entscheidung lag daher allein beim RFEF.

Atlético Madrid berief sich dabei auf das aktuelle Wettbewerbsreglement der Liga. Dieses schreibt klar vor: «Der Klub, der beabsichtigt, eine/n Profifussballer/in zu verpflichten, muss seine Absicht dem Klub, bei dem die Person registriert ist, schriftlich mitteilen, bevor Verhandlungen aufgenommen werden.» Der RFEF entschied schliesslich, Artikel 133 des Regelwerks anzuwenden. Dieser besagt: «Das Nichteinhalten von Anordnungen, Anweisungen, Vereinbarungen oder regelmässigen Verpflichtungen durch die zuständigen föderalen Organe wird, ausgenommen schwerwiegende Verstösse, als leichtes Vergehen geahndet.»

Die Konsequenz: eine Geldstrafe von bis zu 602 Euro oder eine kurzzeitige Suspendierung. Die Strafe von nur 602 Euro sorgt für Kopfschütteln. Besonders brisant: Es ist nicht das erste Mal, dass Barcelona durch ähnliche Vorwürfe auffällt. Bereits im Sommer 2019 musste der Verein eine Geldstrafe von 300 Euro zahlen, nachdem Atlético eine Beschwerde wegen der Vertragsverhandlungen mit Antoine Griezmann eingereicht hatte. Die aktuelle Busse ist somit kaum mehr als ein symbolischer Klaps auf die Finger.

Barcelona legt Berufung ein

Wie die «Marca» schreibt, soll die Vereinsführung von Barça die Geldstrafe anfechten. Dabei gehe es nicht um die Höhe der Strafe, sondern um die prinzipielle Haltung des Vereins sowie um den Beweis, dass keinerlei Regelverstösse vorliegen.

Dieser Artikel ist zuerst auf abola.pt erschienen. Die portugiesische Newsplattform gehört wie Blick zum Ringier-Verlag.

LaLiga 2026/27
Mannschaft
SP
TD
PT
1
FC Barcelona
FC Barcelona
10
29
27
2
Atletico Madrid
Atletico Madrid
10
12
25
3
Real Madrid
Real Madrid
10
15
24
4
Real Betis Balompie
Real Betis Balompie
10
2
20
5
Real Sociedad
Real Sociedad
10
1
19
6
Sevilla FC
Sevilla FC
10
0
17
7
Deportivo Alaves
Deportivo Alaves
10
3
12
8
Athletic Bilbao
Athletic Bilbao
9
3
12
9
RC Celta de Vigo
RC Celta de Vigo
10
3
12
10
Villarreal CF
Villarreal CF
10
1
12
11
RC Deportivo La Coruna
RC Deportivo La Coruna
10
0
11
12
CA Osasuna
CA Osasuna
10
-10
11
13
Racing Santander
Racing Santander
10
-11
11
14
Levante UD
Levante UD
10
-3
10
15
Elche CF
Elche CF
10
-3
10
16
Rayo Vallecano
Rayo Vallecano
9
-8
9
17
Getafe CF
Getafe CF
10
-10
9
18
RCD Espanyol Barcelona
RCD Espanyol Barcelona
10
-2
8
19
Valencia CF
Valencia CF
10
-10
6
20
FC Malaga
FC Malaga
10
-12
5
Champions League
UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Abstieg
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