Geldstrafe gibts obendrauf
Tottenham-Star wegen rassistischer Aussage gegen Heung-Min Son gesperrt

Tottenhams Rodrigo Bentancur wird für eine rassistische Aussage gegen Mitspieler Heung-Min Son für sieben Spiele gesperrt. Der Koreaner hat dem Uruguayer verziehen.
Kommentieren
1/5
Tottenham-Star Rodrigo Bentancur (l.) wurde für eine rassistische Aussage gegen seinen Teamkollegen Heung-Min Son gebüsst und gesperrt.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Bentancur für rassistische Aussage gesperrt und gebüsst
  • Heung-Min Son hat seinem Tottenham-Kollegen verziehen
  • Der Uruguayer hat sich bei Son ausgiebig entschuldigt
War diese Zusammenfassung hilfreich?
Externe Inhalte
Möchtest du diesen ergänzenden Inhalt (Tweet, Instagram etc.) sehen? Falls du damit einverstanden bist, dass Cookies gesetzt und dadurch Daten an externe Anbieter übermittelt werden, kannst du alle Cookies zulassen und externe Inhalte direkt anzeigen lassen.
RMS_Portrait_AUTOR_228.JPG
Carlo SteinerRedaktor Sport

Tottenhams Rodrigo Bentancur (27) wird bis Weihnachten gesperrt – zumindest für die englischen Wettbewerbe. Zudem muss der Uruguayer gut 110'000 Franken (100'000 Pfund) Busse zahlen. Grund dafür ist eine rassistische Aussage in einem TV-Interview aus dem Juni in Uruguay. 

Auf die Frage, ob er dem Moderator ein Trikot seines koreanischen Tottenham-Kollegen Heung-Min Son (32) oder sonst einem Star besorgen könne, antwortete der Mittelfeldspieler: «Oder von seinem Cousin. Die sehen alle gleich aus.»

Der englische Fussballverband (FA), dem das Video seit September vorliegt, bezeichnet die Aussage im Urteil als «schwerwiegenden Regelverstoss», da sie «auf die Nationalität und/oder Ethnie und/oder Herkunft» hinweise. 

Son hat ihm verziehen

Der Spieler wird damit sieben Partien der Spurs verpassen – inklusive der Top-Spiele gegen ManCity, Chelsea, Liverpool und dem League-Cup-Halbfinal gegen Southampton. In der Europa League gegen die AS Roma und die Glasgow Rangers ist Bentancur indes spielberechtigt. 

Heung-Min Son äusserte sich Ende September auf einer Pressekonferenz ausführlich zur Thematik. Das Opfer der verbalen Verfehlung hat seinem Teamkollegen verziehen. Ich liebe Rodrigo. Wir haben viele gute gemeinsame Erinnerungen. Er hat sich direkt entschuldigt, als wir im Urlaub waren. Ich war zu Hause und hatte gar nicht mitbekommen, was da los war», erklärte der Captain. Bentancur habe ihm eine «sehr langen SMS» geschickt, «bei der man spüren konnte, dass sie von Herzen kam.» Dieser habe zudem fast geweint, als er nach der Sommerpause in den Klub zurückkehrte, berichtete Son und sagte, dass er «überhaupt kein Problem» mit ihm habe. 

Auch öffentlich hat sich Bentancur entschuldigt. Er sprach von einem «schlechten Scherz» und meinte, er würde «niemals absichtlich etwas Verletzendes sagen».

Premier League 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Arsenal FC
Arsenal FC
31
39
70
2
Manchester City
Manchester City
30
32
61
3
Manchester United
Manchester United
31
13
55
4
Aston Villa
Aston Villa
31
5
54
5
Liverpool FC
Liverpool FC
31
8
49
6
Chelsea FC
Chelsea FC
31
15
48
7
Brentford FC
Brentford FC
31
4
46
8
Everton FC
Everton FC
31
2
46
9
FC Fulham
FC Fulham
31
-1
44
10
Brighton & Hove Albion
Brighton & Hove Albion
31
4
43
11
FC Sunderland
FC Sunderland
31
-4
43
12
Newcastle United
Newcastle United
31
-1
42
13
AFC Bournemouth
AFC Bournemouth
31
-2
42
14
Crystal Palace
Crystal Palace
30
-2
39
15
Leeds United
Leeds United
31
-11
33
16
Nottingham Forest
Nottingham Forest
31
-12
32
17
Tottenham Hotspur
Tottenham Hotspur
31
-10
30
18
West Ham United
West Ham United
31
-21
29
19
Burnley FC
Burnley FC
31
-28
20
20
Wolverhampton Wanderers
Wolverhampton Wanderers
31
-30
17
Champions League
UEFA Europa League
Abstieg
Was sagst du dazu?
Heiss diskutiert
    Meistgelesen