Darum gehts
- Portugal enttäuscht gegen Mexiko – ohne Cristiano Ronaldo
- Trainer Mourinho hält Portugal ohne Ronaldo für eine 08/15-Mannschaft
- Ronaldo erzielte 143 Tore in 226 Länderspielen für Portugal
In der Nacht auf Sonntag trennt sich Portugal ohne den verletzten Cristiano Ronaldo (41) torlos von Mexiko. Nach der ereignisarmen Partie herrscht in der Heimat Einigkeit: Diese Mannschaft braucht CR7.
Ronaldo sei das spielerische Puzzleteil, das den Unterschied ausmacht. Eine Einschätzung, die auch Trainer-Legende José Mourinho (63) teilt.
Mourinho schlägt Alarm
«Wenn man Ronaldo aus dem Spiel herausnimmt, wirkt Portugal wie eine x-beliebige 08/15-Mannschaft», urteilt Mourinho gemäss dem Portal «Goal». Wenn der Star spiele, so der Benfica-Trainer, überlege sich die gegnerische Mannschaft zweimal, was sie tue. Fehle er hingegen, denke der Gegner gar nicht nach.
Mourinho teilt zudem gegen jene Fans aus, die Ronaldo lieber auf der Bank sehen würden: «Die Leute bitten uns immer wieder, ihn nicht aufzustellen. Nun, heute hat er nicht gespielt, und ihr habt das Ergebnis gesehen. Keine Gefahr, keine Angst beim Gegner. Nur eine Mannschaft, die von Mexiko unter Druck gesetzt wurde.» Auch Nationalcoach Roberto Martínez (52) betonte kürzlich, dass man nach wie vor auf Ronaldo angewiesen sei.
Ronaldo weiterhin in Top-Form
Ronaldos Nationalmannschafts-Statistik ist phänomenal: In 226 Spielen erzielte er 143 Treffer – ein einsamer Rekord. Wie massiv seine Dominanz ist, zeigt der Vergleich zum zweitplatzierten Pauleta (52, 47 Tore), der fast 100 Treffer hinter Ronaldo liegt. Auch weltweit thront CR7 an der Spitze – vor seinem ewigen Kontrahenten Lionel Messi (38, 115 Tore).
Mit 41 Jahren zeigt sich der fünffache Ballon-d’Or-Gewinner in beeindruckender Verfassung. In der laufenden Saison der Saudi Pro League unterstreicht er seine Klasse mit 21 Toren in 22 Spielen für Al-Nassr. Eine solche Quote, von der selbst jüngere Top-Stürmer oft nur träumen können, zeigt, dass er – wenn auch in einer weniger anspruchsvollen Liga – nach wie vor auf Top-Niveau agiert.
So gehts weiter
In der Nacht auf Mittwoch (1 Uhr) bietet sich dem portugiesischen Starensemble gegen die USA die Chance, unter Beweis zu stellen, dass man auch ohne seinen Anführer funktionieren kann.
Ronaldo werden wir dann im Sommer wieder im Nationaltrikot sehen: Mit einer sechsten Weltmeisterschaft würden er und Messi eine Marke setzen, die zuvor kein anderer Fussballer erreicht hat.
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