Champions League im Dorf?
Sensationsmeister darf im Europacup im eigenen Stadion ran

Das Strandvallen in Hällevik, Heimstätte des aktuellen schwedischen Meisters Mjällby, darf für Spiele der Champions-League-Quali genutzt werden. Das entscheidet die Uefa – und macht damit den Weg frei für die Königsklasse in einem 1500-Seelen-Dorf.
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Das Strandvallen-Stadion, Heimstätte des schwedischen Meisters Mjällby, im 1500-Seelen-Dorf Hällevik darf als Austragungsort für Europacup-Spiele dienen.
Foto: IMAGO/TT
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

«Jetzt steht es fest: Der Austragungsort für die Europacup-Qualifikationsspiele von Mjällby AIF in diesem Sommer ist... Strandvallen!», frohlockt der schwedische Klub Mjällby auf dem klub-eigenen X-Account. Wenn der amtierende schwedische Meister Ende Juli in der zweiten Runde der Champions-League-Qualifikation einsteigt, darf er seine Spiele also im eigenen Stadion austragen – die Uefa hat am Samstag die dafür notwendige Genehmigung erteilt. Die gleich nach dem Meistertitel im Herbst von den Klub-Verantwortlichen begonnene Suche nach einer Alternative erübrigt sich somit.

Damit können bald Champions-League-Spiele in einem Dorf stattfinden: Der Ort Hällevik, wo das rund 7'000 Personen fassende Strandvallen steht, hat nur rund 1'500 Einwohnerinnen und Einwohner. Wenige Monate nach dem sensationellen Meistertitel schicken sich die Südschweden also erneut an, eine ganz spezielle Fussball-Geschichte zu schreiben.

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