Darum gehts
- Europas Top-Ligen spielen über Ostern, Schweiz verlegt Spiele auf Montag
- Knallerduelle: Basel-YB, ManCity-Liverpool, Atlético-Barça und Napoli-Milan
- PSG-Spiel neu mit Stadionmikrofon für VAR-Kommunikation, Premiere in Ligue 1
Anders als an Weihnachten machen die europäischen Top-Ligen über die Ostertage keine Pause. Einzig in der Schweiz finden am Ostersonntag keine Partien statt, diese werden stattdessen am Ostermontag ausgetragen. So oder so gibt es über die Feiertage die geballte Ladung Fussball – mit mehreren Kracherduellen. Wir zeigen dir, welche Partien du im Blick haben solltest.
Basel – YB
Tabellarisch ist die Partie zwischen dem FCB (3.) und YB (6.) nicht das absolute Topspiel. Dass es dennoch eines der wichtigsten und grössten Duelle im Schweizer Fussball ist, lässt sich kaum bestreiten. Die beiden Teams teilen nicht nur 15 der letzten 16 Meistertitel unter sich auf, sondern haben auch mit grossem Abstand die höchsten Zuschauerschnitte der Liga. Und auch wenn es am Samstag (20.30 Uhr) nicht um den Meistertitel geht, verspricht die Partie im Kampf um die europäischen Plätze einiges an Brisanz.
ManCity – Liverpool
Das Duell zwischen Manchester City und Liverpool entwickelte sich in den letzten Jahren zu einem absoluten Klassiker. Nun treffen die beiden Mannschaften am Samstag (13.45 Uhr) im Viertelfinal des FA Cup erneut aufeinander. Für die Reds ist es neben der Champions League, wo man im Viertelfinal gegen PSG der Underdog ist, die letzte verbleibende Chance, um die verkorkste Saison noch mit einem Titel zu retten. Die Skyblues hingegen gewannen erst vor rund zwei Wochen den Ligacup und haben damit wohl etwas weniger Druck.
Atlético – Barça
Gleich dreimal treffen Atlético Madrid und der FC Barcelona innerhalb von zehn Tagen aufeinander. Den Auftakt macht die Liga-Partie am Samstag (21 Uhr), wo es vor allem für die Katalanen um einiges geht. Sie wollen den Vier-Punkte-Vorsprung gegenüber Real Madrid aufrechterhalten und einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel gehen. Noch brisanter dürften allerdings die beiden Partien am 8. und 14. April werden, wenn es um den Einzug in den Champions-League-Halbfinal geht.
Inter – Roma
Mit sechs Punkten Vorsprung hat Tabellenführer Inter Mailand den Meistertitel in den eigenen Füssen – auch wenn die Formkurve zuletzt nach unten zeigte. Nach einer Niederlage und zwei Remis in den letzten drei Partien soll für Yann Sommer, Manuel Akanji und Co. am Sonntag (20.45 Uhr) gegen die AS Roma wieder ein Sieg her. Die Römer spielen ihrerseits etwas unter ihren Möglichkeiten, dürfen sich bei nur drei Punkten Rückstand aber noch berechtigte Hoffnungen auf die Champions-League-Qualifikation machen.
Napoli – Milan
Noch brisanter als die eben genannte Partie ist das Duell zwischen Napoli und der AC Milan. Die beiden ersten Verfolger von Inter kämpfen am Montag (20.45 Uhr) im Direktduell darum, wer sich weiter leise Hoffnungen auf den Titel machen darf – und für wen der Meisterzug vermutlich abgefahren ist. Das Team um Ardon Jashari und Zachary Athekame liegt im Moment einen Punkt vor den Süditalienern, hat aber auch seit drei Jahren nicht mehr in Neapel gewonnen.
Freiburg – Bayern
Wer Lust auf einen kleinen Osterausflug hat, dem ist eine Reise nach Freiburg im Breisgau zu empfehlen. Das Europa-Park-Stadion des dort heimischen SC Freiburg liegt nur etwas mehr als 40 Kilometer von der Schweizer Grenze entfernt. Und ausgerechnet am Karsamstag (15.30 Uhr) ist der grosse FC Bayern zu Gast. Die Münchner, die mit neun Punkten Vorsprung von der Tabellenspitze grüssen, wollen einen weiteren Schritt in Richtung Meistertitel machen, während die Breisgauer um Johan Manzambi um die europäischen Plätze kämpfen.
Stuttgart – Dortmund
Rund zwei Stunden nordöstlich von Freiburg findet am Samstag (18.30) noch ein zweites Topspiel in der Bundesliga statt – für all diejenigen, die auch bereit sind, etwas länger anzureisen. In der MHPArena trifft der drittplatzierte VfB Stuttgart auf das zweitplatzierte Dortmund. Der BVB mit Gregor Kobel liegt vor dem Duell acht Punkte vor den Schwaben um Luca Jaquez und könnte für die Vorentscheidung im Kampf um die Vize-Meisterschaft sorgen.
PSG – Toulouse
Bereits am Karfreitag (20.45 Uhr) empfängt der französische Tabellenführer PSG auf den Tabellenneunten Toulouse. Zugegeben: Das Duell ist auf dem Papier nicht der ganz grosse Kracher – interessant ist es trotzdem. Denn Schiedsrichter Éric Wattelier wird zum ersten Mal überhaupt in der Ligue 1 mit einem Mikrofon ausgestattet. So gibt es nach VAR-Entscheidungen eine Stadiondurchsage des Unparteiischen, um für mehr Transparenz zu sorgen.


















