WM-Traum für Nati-Star lebt
Okafor hat sich vor dem Team für sein Verhalten entschuldigt

Noah Okafor war nach über 16 Monaten wieder bei der Schweizer Nati. Die Länderspielpause startete für ihn mit einer Entschuldigung – und sie endete mit einem Sonderlob von Yakin.
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Nach fast eineinhalb Jahren Pause meldete sich Noah Okafor zurück bei der Schweizer Nati.
Foto: TOTO MARTI

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Noah Okafor kehrt nach 16 Monaten in die Nati zurück
  • Trotz keiner Spielminuten lobt Trainer Yakin Okafors Einstellung und Engagement
  • Okafor erhielt Applaus für Entschuldigung, WM-Chance bleibt bestehen

Sein Nati-Comeback hat sich Noah Okafor (25) ganz sicher anders vorgestellt. Nach über 16 Monaten kehrte der in Ungnade gefallene Baselbieter wieder ins Team zurück. Für den Leeds-Star eigentlich die letzte Möglichkeit, sich seinen Traum, ein Ticket für die WM in Nordamerika, zu erfüllen. Doch Okafor konnte sich keine einzige Spielminute auf seinem Konto gutschreiben lassen.

Dennoch gibt es zum Ende der Länderspielpause ein Sonderlob von Nati-Trainer Murat Yakin an seine Adresse: «Er hat eine sehr positive Entwicklung gemacht.» Vom lustlosen und miesepetrigen Star-Verhalten während der EM 2024 in Deutschland, welches ihn zwischenzeitlich den Platz in der Nati gekostet hatte, ist offenbar nichts mehr zu spüren. Im Gegenteil: Stimmen aus dem Nati-Camp loben die Einstellung Okafors während der vergangenen zehn Tage ausdrücklich.

Applaus für Okafor-Entschuldigung

«Er hat super trainiert», bestätigt Yakin. In der Tat habe Okafor in den ersten Trainings im deutschen Horben bemerkenswertes Engagement an den Tag gelegt. Er versprühe sehr viel Positivität, sei zu allen Mannschaftsterminen überpünktlich erschienen und habe während des freien Tages in Basel in Eigenregie Extraschichten im Mannschaftshotel absolviert, heisst es aus dem Umfeld der Nati. Doch nicht nur das: Laut Blick-Informationen hat sich Okafor am ersten Abend des Nati-Zusammenzugs vor das Team gestellt, sich für vergangenes Verhalten entschuldigt und versprochen, sich voll und ganz in den Dienst der Mannschaft zu stellen. Dafür habe der 25-Jährige kollektiven Applaus von Mitspielern, Staff und SFV-Verantwortlichen erhalten.

Offensichtlich hat man beim Schweizerischen Fussballverband (SFV) nach den vergangenen Tagen die Überzeugung, dass er sich beim Treffen mit Yakin in Leeds nicht nur einsichtig gezeigt hat, sondern nun auch Taten sprechen lässt. Okafor, so heisst es, sei sogar bereit gewesen, im Spiel gegen Norwegen aufzulaufen, um mögliche WM-Chancen intakt zu halten. Doch Yakin habe interveniert. Der Offensivspieler habe auch ohne Spielminuten genug gezeigt, ein Risiko einzugehen sei unnötig, soll der Coach entschieden haben.

Okafor: «Hoffe, euch sehr bald wiederzusehen»

Und so scheint sich das anzubahnen, was vor ein paar Monaten noch undenkbar gewesen ist. Okafor ist auf bestem Weg, auf den WM-Zug aufzuspringen. Yakin hat in den beiden Testspielen nach Alternativen zum Stamm-Trio Embolo, Ndoye, Vargas in der Offensive gesucht. Die Erkenntnis dürfte nicht derart positiv sein, dass man auf Premier-League-Spieler Okafor verzichten könnte. Doch dafür muss er bei Leeds im Rhythmus – und vor allem fit – bleiben.

«Hat sich im Gespräch einsichtig und demütig gezeigt»
1:33
Tami über Rückkehrer Okafor:«Hat sich im Gespräch einsichtig und demütig gezeigt»

Und Okafor selbst? Einen Medientermin mit den Journalisten gab es während der Nati-Phase nicht. Auf Instagram veröffentlicht allerdings auch er ein positives Fazit: «Das war grosser Spass!» Er habe auf und neben dem Feld alles gegeben, um das Team zu unterstützen. «Natürlich hätte ich gerne gespielt, aber wir haben entschieden, keine Risiken einzugehen. Danke, Schweizer Nati, ich hoffe, euch sehr bald wiederzusehen.» In den vergangenen zwei Jahren standen die Chancen noch nie besser, dass ihm dieses baldige Wiedersehen mit Blick auf die WM doch noch gelingen wird.

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WM 2026 Gruppe A
Mannschaft
SP
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1
Mexiko
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Südafrika
Südafrika
0
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3
Südkorea
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Tschechien
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Playoffs
Gruppe B
Mannschaft
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Kanada
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2
Bosnien und Herzegowina
Bosnien und Herzegowina
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Katar
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Schweiz
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Playoffs
Gruppe C
Mannschaft
SP
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Brasilien
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Marokko
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Haiti
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Schottland
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Playoffs
Gruppe D
Mannschaft
SP
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USA
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Australien
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Türkei
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Playoffs
Gruppe E
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Deutschland
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Curacao
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Playoffs
Gruppe F
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Gruppe G
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Ägypten
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Gruppe H
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Kap Verde
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Saudi Arabien
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Gruppe J
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Demokratische Republik Kongo
Demokratische Republik Kongo
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Usbekistan
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Gruppe L
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England
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Kroatien
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