YB-Meistercoach steht vor dem Aus
Auch die Stimmung in der Mannschaft kippt gegen Seoane

Gerardo Seoanes Engagement bei Borussia Mönchengladbach könnte sich bald dem Ende zuneigen – so berichten zumindest deutsche Medien. Grund dafür ist die magere Punkteausbeute – und auch die Kabine, die sich teilweise gegen Seoane gewandt haben soll.
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In Bern gewann Gerry Seoane zwei Meistertitel.
Foto: Sven Thomann
Nicolas Horni
Nicolas HorniRedaktor Blick

Sechs Spiele, zwei Siege, vier Niederlagen: Gerry Seoanes Resultate in der Bundesliga-Saison 24/25 lassen bisher zu wünschen übrig. Der Geduldsfaden der Fohlen-Verantwortlichen scheint immer kürzer, deutsche Medien berichten bereits über ein erstes Ultimatum. Sollte der Schweizer gegen Heidenheim, Mainz und Bremen keine zufriedenstellende Punkteausbeute holen, wird er vor die Tür gestellt.

Bei einem Punkteschnitt von nur gerade 1,16 Punkte pro Spiel wäre eine Entlassung keine grosse Überraschung. Zu den Bedenken, ob Seoane noch der Richtige sei, um am Niederrhein das Ruder rumzureissen und die Fohlen auf die Erfolgsspur zu bringen, gesellen sich aktuell auch harte Vorwürfe aus der Kabine.

«Inhaltsschwache Ansprachen» und «kein Leistungsprinzip»

So soll der Trainer das Leistungsprinzip nicht konsequent verfolgen und viele Akteure wüssten nicht, woran sie bei Seoane sind. So schreibt die «Sport Bild». Der Luzerner soll angeblich nur zu «ausgewählten Profis engen Kontakt» pflegen. Dazu komme, dass die Ansprachen des dreifachen YB-Meistertrainers «inhaltsschwach seien». 

Immerhin: Die Gladbacher Mannschaft, die im letzten Jahr oftmals etwas schuldig blieb, soll nicht nur mit Seoane unzufrieden sein. Die Spieler würden sich lieber eine «prominente und streitbare Figur» an der Spitze wünschen, die den Verein mitreissen und zu alter Stärke zurückbringen könne. Die Entwicklung innerhalb des Vereins sähen viele Akteure kritisch.

Die aktuell schwierige Situation geht natürlich auch an Seoane nicht spurlos vorbei. «Nach einer Niederlage verspürt man als Trainer den Druck, der in diesem Geschäft immer herrscht, noch einmal etwas anders. Ich empfinde das aber auch als Verantwortung. Für mich ist auch nicht relevant, was von aussen alles geäussert wird», so Seoane. 

Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
34
86
89
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
34
36
73
3
RB Leipzig
RB Leipzig
34
19
65
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
34
22
62
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
34
13
61
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
34
21
59
7
SC Freiburg
SC Freiburg
34
-6
47
8
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
34
-4
44
9
FC Augsburg
FC Augsburg
34
-16
43
10
FSV Mainz
FSV Mainz
34
-9
40
11
Union Berlin
Union Berlin
34
-14
39
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
34
-11
38
13
Hamburger SV
Hamburger SV
34
-14
38
14
1. FC Köln
1. FC Köln
34
-14
32
15
Werder Bremen
Werder Bremen
34
-23
32
16
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
34
-24
29
17
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
34
-31
26
18
FC St. Pauli
FC St. Pauli
34
-31
26
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