VfL steigt nach 29 Jahren ab
Benaglio ärgert sich – Wolfsburg-Profi randaliert

Nach 29 Jahren in der Bundesliga muss Wolfsburg den Gang in die Zweitklassigkeit antreten – mit weitreichenden finanziellen Folgen. Bei den Verantwortlichen ist der Frust gross, nicht zuletzt über Schiedsrichter Felix Zwayer.
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Viel Frust in Wolfsburg: Nach 29 Jahren in der Bundesliga steigt der VfL ab.
Foto: AFP

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Wolfsburg steigt nach 29 Bundesliga-Jahren gegen Paderborn ab
  • Umstrittene Gelb-Rote Karte für Maehle entscheidet das Relegationsspiel
  • Volkswagen senkt Klubausgaben um 20 Millionen Franken auf 50 Millionen
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Gian-Andri BaumgartnerRedaktor Sport

Diego Benaglio (42) ist ein Gesicht des erfolgreichen Wolfsburgs: 2009 kürte sich der einstige Nati-Goalie mit den Wölfen zum Meister, 2015 liess er den Gewinn des DFB-Pokals und des deutschen Supercups folgen – es sind die bislang einzigen Titel in der Geschichte des Klubs aus der VW-Stadt. Als Mitglied des Aufsichtsrats ist der 42-Jährige nun aber auch in der schwärzesten Stunde des VfL mittendrin.

Denn: Am Montagabend ist Wolfsburg in der Relegation gegen Paderborn abgestiegen – nach 29 Jahren Bundesliga. Nur die Bayern, Dortmund und Leverkusen sind noch länger ununterbrochen Teil der höchsten deutschen Spielklasse.

«Mehr Fingerspitzengefühl gewünscht»

Logischerweise ist Benaglio nach dem 1:2 nach Verlängerung im Rückspiel bedient – und ärgert sich vor allem über die Gelbe Karte, die Schiedsrichter Felix Zwayer in der 11. Minute Wolfsburg-Verteidiger Joakim Maehle gezeigt hatte.

«Ja, er spielt den Ball ganz leicht weg, aber ihn dafür verantwortlich zu machen, dass es dadurch zu einer Rudelbildung kommen kann, finde ich schwierig. In einem Spiel, in dem es um so viel geht, hätte ich mir ein bisschen mehr Fingerspitzengefühl gewünscht», lässt Benaglio verlauten.

Ihre für Wolfsburg so fatale Wirkung entfaltet die umstrittene Verwarnung wenige Minuten später, als Maehle überhart einsteigt und so Gelb-Rot holt – dieses Mal ist der Fall klar. Die anschliessenden 100 Minuten in Unterzahl wiegen schliesslich zu schwer für die Wölfe.

Tränen und zertrümmerte Scheiben

Der Frust über den Abstieg entlädt sich nach Schlusspfiff: Verteidiger Jeanuël Belocian (21) zertrümmert im Kabinentrakt eine Scheibe, der verletzte Patrick Wimmer (24) spricht von «Fassungslosigkeit» und Benaglio bestätigt, dass in der Kabine Tränen geflossen seien.

Gleichzeitig betont der Ex-Keeper auch: Man müsse jetzt erst einmal «mit der Enttäuschung klarkommen und dann wieder aufstehen».

Kräftige Lohneinbussen

Nur: Dieses Aufstehen könnte sich für Wolfsburg noch als schwierig erweisen. Wie die deutsche «Bild» schreibt, will die Volkswagen AG, der der VfL angehört, ihre Ausgaben für den Fussballverein von über 70 Millionen auf rund 50 Millionen Franken senken. Auf die Spieler kommen so empfindliche Lohneinbussen zu – wie viele der Akteure aus dem Bundesliga-Team so noch zu halten sind, ist fraglich.

Ungewiss ist auch die Zukunft von Feuerwehrmann Dieter Hecking (61), der auf seiner Trainer-Rettungsmission krachend gescheitert ist. Dennoch steht eine Beförderung im Raum: Wie die «Bild» schreibt, ist er für den seit März vakanten Posten als Geschäftsführer Sport im Gespräch. Zu diesen Gerüchten halten sich nach Schlusspfiff in Paderborn aber sowohl der Coach selbst als auch Benaglio bedeckt.

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Bundesliga 2026/27
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1. FC Köln
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Bayer Leverkusen
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Bayern München
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Borussia Dortmund
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Borussia Mönchengladbach
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Eintracht Frankfurt
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FC Augsburg
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FSV Mainz
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Hamburger SV
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RB Leipzig
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SC Freiburg
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SC Paderborn 07
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Schalke 04
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SV 07 Elversberg
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TSG Hoffenheim
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Union Berlin
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VfB Stuttgart
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Werder Bremen
Werder Bremen
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Conference League Qualifikation
Abstieg
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