Ten Hags Stuhl wackelt schon
Kommts in Leverkusen zum grossen Trainerknall?

Nach gerade mal drei Pflichtspielen steht die Zukunft von Neo-Leverkusen-Coach Erik ten Hag laut Berichten aus Deutschland bereits in der Schwebe.
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Der Stuhl von Erik ten Hag in Leverkusen wackelt nach dem 2. Bundesliga-Spieltag schon gewaltig.
Foto: Bayer 04 Leverkusen via Getty Images
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Lino DieterleRedaktor Online Sport

Der XXL-Umbruch hat in Leverkusen Spuren hinterlassen. Viele der ungeschlagenen Meisterhelden von 2024 sind weg – so zum Beispiel der Schweizer Leithammel Granit Xhaka (32). Und unter dem neuen Trainer Erik ten Hag (55) kommt keine Aufbruchstimmung auf. Im Gegenteil: Nach nur zwei Monaten im Amt wackelt der Stuhl des Holländers gewaltig.

Schon vor dem blamablen 3:3-Remis gegen Werder Bremen berichtet der «Kicker» von erheblichen Zweifeln der Führungsriege an der Arbeit des Trainers. Vor dem Auswärtsspiel in Bremen verzichtet Geschäftsführer Sport Simon Rolfes (43) in Interviews darauf, dem Trainer proaktiv den Rücken zu stärken – geschweige denn danach.

Am Sonntagabend hiess es noch, die Bosse in Leverkusen wollen das Ende der Transferperiode abwarten, bevor über die Position des Trainers diskutiert wird. Das Wechselfenster schliesst am Montag um 20 Uhr. Laut «Bild» könnte es jetzt allerdings ganz schnell gehen. Nur schon, ob Ten Hag das Montagstraining um 13.30 Uhr leitet, sei offen.

Seoane-Absturz als abschreckendes Beispiel

Den neuen Trainer dermassen schnell in die Wüste zu schicken, käme allerdings einem Schuldgeständnis gleich, bei der Alonso-Nachfolge die falsche Entscheidung getroffen zu haben. Vielleicht dient der Absturz vor drei Jahren auf Platz 17 unter Gerardo Seoane als abschreckendes Beispiel – und könnte die Bosse dazu verleiten, schneller die Reissleine zu ziehen als 2022. Der Schweizer Trainer wurde damals nach acht Spieltagen und nur fünf Punkten entlassen.

Zumindest Captain Robert Andrich fühlt sich am Samstag, nachdem Leverkusen in Überzahl einen 3:1-Vorsprung aus der Hand gegeben hat, an die damalige Situation erinnert. So etwas habe er letztmals vor drei Jahren erlebt. Andrich zum Fehlstart: «So ein paar Flashbacks habe ich da. Es kommen viele Sachen zusammen, und das hat nur mit eigener Motivation zu tun.»

Es ist ein Statement eines Führungsspielers und verbliebenen Meisterhelden, das tief blicken lässt und die Position des Trainers nicht stärken wird.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
25
68
66
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
25
27
55
3
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
25
20
49
4
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
25
16
47
5
RB Leipzig
RB Leipzig
25
14
47
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
25
16
44
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
25
-1
35
8
SC Freiburg
SC Freiburg
25
-5
34
9
FC Augsburg
FC Augsburg
25
-12
31
10
Hamburger SV
Hamburger SV
25
-8
29
11
Union Berlin
Union Berlin
25
-12
28
12
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
25
-15
25
13
Werder Bremen
Werder Bremen
25
-16
25
14
1. FC Köln
1. FC Köln
25
-9
24
15
FSV Mainz
FSV Mainz
25
-12
24
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
25
-17
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
25
-21
20
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
25
-33
14
Champions League
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Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
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