«Menschlich eine Null»
Luca Toni schiesst gegen Trainer-Legende

Der ehemalige Bayern-Stürmer Luca Toni nimmt im Gespräch über seinen früheren Coach Louis van Gaal kein Blatt vor den Mund. Es ist nicht das erste Mal, dass der Italiener die Trainer-Legende öffentlich kritisiert.
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In 89 Spielen für die Bayern erzielte Luca Toni 58 Tore.
Foto: imago/Ulmer

Darum gehts

KI-generiert, redaktionell geprüft
  • Luca Toni (48) kritisiert Ex-Coach Louis van Gaal scharf öffentlich
  • Van Gaal wird als «menschlich eine Null» bezeichnet
  • Toni schoss 58 Tore in 89 Spielen für Bayern
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Davide MalinconicoRedaktor Sport

Luca Toni (48), einstiger Bayern-Torjäger, holt zum Rundumschlag gegen seinen ehemaligen Coach Louis van Gaal (74) aus – es ist nicht das erste Mal, dass der Italiener öffentlich Kritik an der Trainer-Legende übt.

Auf Vereinsebene erlebte Toni beim FC Bayern die wohl erfolgreichste Zeit seiner Karriere – sowohl kollektiv als auch individuell: In 89 Pflichtspielen erzielte er 58 Treffer und krönte sich in der Saison 2007/2008 zum Bundesliga-Torschützenkönig. Dennoch blickt er nicht nur mit Wehmut auf seine Münchner Zeit zurück – Grund dafür ist die schwierige Zusammenarbeit mit dem holländischen Coach.

«Menschlich eine Null»

In der DAZN-Sendung «You'll never talk alone» schiesst Toni gegen seinen früheren Chef: «Ich glaube, er ist ein guter Trainer. Aber bei den menschlichen Beziehungen war er eine Null.»

Laut dem 47-fachen italienischen Nationalspieler habe der Holländer gezielt versucht, Stars auszubooten, um die eigene Macht zu demonstrieren: «Lucio hatte er schon aussortiert. Mich wollte er wegschicken, ebenso wie Ribéry. Die Liste der Probleme mit van Gaal ist lang. Das ist nur die Spitze des Eisbergs – wir könnten fünf Stunden lang nur darüber sprechen.»

Nicht die erste Kritik

Toni nahm schon während ihrer gemeinsamen Zeit bei den Bayern gegenüber seinem Vorgesetzten kein Blatt vor den Mund: Im Herbst 2009 erklärte er öffentlich, das Verhältnis sei «so gut wie am Ende» und sprach von «Zermürbung von vier langen Monaten voller Entbehrungen und Unverständnis mit dem aktuellen Trainer».

Diese Kritik blieb nicht folgenlos: Der Weltmeister von 2006 wurde für das anschliessende Champions-League-Spiel gegen Maccabi Haifa suspendiert. Konsequenterweise verliess der Italiener die Münchner bereits im darauffolgenden Transferfenster – nach nur einem halben Jahr unter van Gaal. Der Kult-Trainer selbst blieb ebenfalls kein Dauerbrenner: Im Frühjahr 2011 wurde er entlassen.

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Bundesliga 25/26
Mannschaft
SP
TD
PT
1
Bayern München
Bayern München
27
72
70
2
Borussia Dortmund
Borussia Dortmund
27
30
61
3
VfB Stuttgart
VfB Stuttgart
27
20
53
4
RB Leipzig
RB Leipzig
27
18
50
5
TSG Hoffenheim
TSG Hoffenheim
27
15
50
6
Bayer Leverkusen
Bayer Leverkusen
27
16
46
7
Eintracht Frankfurt
Eintracht Frankfurt
27
-1
38
8
SC Freiburg
SC Freiburg
27
-5
37
9
Union Berlin
Union Berlin
27
-15
31
10
FC Augsburg
FC Augsburg
27
-17
31
11
FSV Mainz
FSV Mainz
27
-9
30
12
Hamburger SV
Hamburger SV
27
-9
30
13
Borussia Mönchengladbach
Borussia Mönchengladbach
27
-13
29
14
Werder Bremen
Werder Bremen
27
-17
28
15
1. FC Köln
1. FC Köln
27
-9
26
16
FC St. Pauli
FC St. Pauli
27
-20
24
17
VfL Wolfsburg
VfL Wolfsburg
27
-22
21
18
1. FC Heidenheim 1846
1. FC Heidenheim 1846
27
-34
15
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UEFA Europa League
Conference League Qualifikation
Relegation Play-Offs
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